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Samstag, 21. Juli 2018

Sandra Regnier - Die verborgenen Insignien des Pan REZENSION

Sandra Regnier - Die verborgenen Insignien des Pan Band 3
Verlag: Carlsen
Taschenbuch Ausgabe, 361 Seiten
ISBN-13: 978-3-551-31435-2
Preis: 8,99 €
Hier geht es zur Verlagsseite.

Zum Inhalt: 
Eigentlich sollte sich Felicity ja glücklich schätzen. Nicht nur scheinen plötzlich sämtliche Jungen aus ihrer Schule an ihr interessiert zu sein, sie ist auch bereits mit dem bestaussehendsten Typen Londons verlobt. Nur leider ist die Verlobung schon vor Jahrhunderten arrangiert worden und ihr Zukünftiger der etwas zu charmante Halbelf Leander FitzMor, der viel zu vielen Frauen den Kopf verdreht. Felicity kann sich einfach nicht entscheiden, ob sie ihn lieber schlagen oder ihm doch endlich den alles verändernden Kuss geben soll. Zu allem Überfluss spitzt sich auch die Lage in der Anderwelt zu und wieder hängt alles von Felicity ab. Nur sie kann die für die Elfen so wichtigen Insignien finden, muss dafür aber ziemlich durch die Zeit reisen…


Meine Meinung:
Auf den letzten Band war ich wirklich gespannt, weil ich trotz der negativen Kritik die ich zuvor hatte, doch irgendwie weiterhin interessiert war und wissen wollte wohin die Reise auf ihren letzten Metern wohl hinführt.

Nachdem Ciaran im letzten Band eine kleine Bombe hat hochgehen lassen, geht es auch auf den ersten Seiten fast weiter damit und Felicity zeigt wieder einer ihrer überwiegend nervigen Eigenschaften und verrät etwas wo ich mir echt gewünscht hätte, dass es so ein bisschen Spannung aufbringt und das kam leider einige Male vor in der Reihe, tolle Handlungsstränge wurden nicht ausgearbeitet und verpufften mit all der Spannung, Dramatik und tollen Wendungen die daraus hätten entstehen können.

Die Fay die mir am Anfang so gut gefallen hat ist sogar noch ein Stückchen mehr weggerutscht und es war keine Freude mehr die Trilogie zu Ende zu lesen. Die Chemie der Beiden, die besonderen Momente das hat mir gar nicht mehr zugesagt, ich hätte gern so viel mehr davon gehabt. Vor allem aber hätte ich es gerne gespürt, die Zwei haben mich nichts mitfühlen lassen und das ist für mich einfach kein Genuss beim Lesen gewesen.

Alles in Allem hat mir das Buch nicht mehr zugesagt, bekommt daher noch weniger Sterne als davor und bevor ich noch weiter jedes einzelne Element hier auseinander nehme und doch kein gutes Körnchen dran lasse, beenden wir es und haken diese Story ab.

Fazit:
Von Band 1 zu 3 verlor sich der tolle Anfang und endete leider in einer zwei Sterne Enttäuschung.

Freitag, 11. Mai 2018

Sandra Regnier - Die dunkle Prophezeiung des Pan REZENSION


Sandra Regnier - Die dunkle Prophezeiung des Pan Band 2
Verlag: Carlsen
Taschenbuch Ausgabe, 404 Seiten
ISBN-13: 978-3-551-36396-6
Preis: 8,99 €
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Zum Inhalt:

Es ist wirklich nicht leicht, die Auserwählte der Elfenwelt zu sein, wie Felicity Morgan täglich feststellen muss. Statt der erwarteten Lobeshymnen steht sie jetzt plötzlich unter Mordverdacht und der Elfenkönig ist persönlich hinter ihr her. Da hilft es auch nicht wirklich, Leander FitzMor, den bestaussehendsten Typen Londons, an seiner Seite zu haben, vor allem nicht, wenn man sich seiner Absichten nie ganz sicher sein kann. Wie gut, dass Felicity ihr Herz ohnehin schon an den attraktiven Filmstar Richard Cosgrove verloren hat. Nur leider kann er ihr nicht weiterhelfen, als sie plötzlich im Versailles des achtzehnten Jahrhunderts erwacht…

Meine Meinung:
Der erste Band hatte mir ja bis auf einige Kleinigkeiten wirklich gut gefallen und da noch alles so taufrisch in Erinnerung ist und ich mich dieses Mal daran halte, nach beenden des jeweiligen Bandes eine Rezension direkt abzutippen, kann ich die Vergleiche von Band zu Band auch wesentlich feiner unterscheiden.

An sich ist der Schreibstil wie gehabt, zwischendurch hatte ich aber immer wieder den Eindruck, dass die Story von pubertierenden Halberwachsenen auf Wattpad geschrieben wurde. Das war mir dann immer ein bisschen unangenehm und ich wollte schnell über die Stelle hinweg lesen.

Die Hauptfigur Fay ist in diesem Buch nahezu alleine am Ruder und zeigt sich nach wie vor immer wieder von einer Seite, die mir so gar nicht gefallen hat. Weiterhin auf Aussehen und Konfektionsgröße bedacht und nicht müde, dass bei jedem Kompliment noch einmal zu wiederholen, habe ich die Stellen irgendwann genervt nur noch überlesen. Ihre "schlagfertigen" Kommentare waren mir irgendwann auch zuviel des Guten. Tatsächlich hatte mir die Fay zu Anfang von Band 1 wesentlich besser gefallen.

Ciaran, der Cousin von Lee, tritt nun mehr in den Vordergrund und nicht zu vergessen etliche weitere männliche Nebenparts. Die selbstverständlich allesamt schön, attraktiv und sexy wie Hölle sind. Doch auch von weniger attraktiven war sie umzingelt. Alles in allem: Der Sohn der Nachbarin, der Bruder ihres Schwagers, ein heißer Schauspieler, Lee, Ciaran, einer ihrer besten Kumpels, der suspekte Paul und die anderen nicht zu vergessen, sie alle waren hinter ihr her.

Ich hatte gehofft, dass es nun endlich mal ein wenig mehr Fay und Lee geben würde, oder zumindest ein paar prickelnde Momente, aber hier wurde man leider enttäuscht. 

Unterhaltsam war das Buch sogar noch mehr als das zuvor. Immer passierte etwas, es gab Abwechslung, eine Menge Szenenwechsel und man sprang von einer Handlung in die Nächste. Leider war hier viel zu wenig ausgearbeitet.

Fazit:
Schwächer als der erste Band. Zu viel aufgebauschte Szenen die mir persönlich zu wenig Tiefe hatten. Mal sehen wie der letzte Band wird.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Sandra Regnier - Das geheime Vermächtnis des Pan REZENSION

Sandra Regnier - Das geheime Vermächtnis des Pan Band 1
Verlag: Carlsen
Taschenbuch Ausgabe, 414 Seiten
ISBN-13: 978-3-551-31380-5
Preis: 8,99€
Hier geht es zur Verlagsseite inkl. Leseprobe.

Zum Inhalt:

Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist achtzehn, trägt immer noch eine Zahnspange, hat keinen Sinn für schicke Klamotten und scheint niemals genügend Schlaf zu bekommen. Leander FitzMor hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl mit Abstand bestaussehendste Typ Londons. Um keinen coolen Spruch verlegen und zu allem Überfluss auch noch intelligent – denkt Felicity, die Gott sei Dank nicht auf arrogante Frauenschwärme steht. Auch wenn diesen Leander immer jener seltsam anziehende Duft nach Heu und Moos umgibt und er sie manchmal anschaut, als könne er ihre Gedanken lesen. Aber das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will…

Meine Meinung:
Alle drei Bände der Pan Trilogie standen da vor mir und der Klappentext war okay, so wenig er auch verraten hat, der Preis war ebenfalls unschlagbar also habe ich nicht lange gefackelt.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und einfach und macht es sehr angenehm den ersten Band an einem Tag zu beenden.

Die Figuren allen voran "City/Fay/Feli" konnten über lange Strecken des Buches mich wirklich unterhalten. Sie ist nicht die typische Hauptfigur und das gefällt mir. Diese 0815 Storys hängen einem so langsam aber sicher doch aus den Ohren raus. Jedoch muss ich sagen, dass ab etwas über der Hälfte die Sympathie leider Stück für Stück verflogen ist. Ein Bespiel dafür ist, dass Sie sich selbst auf die Schippe genommen hat mit einem Satz der ungefähr so lautete: Sie wäre neben einem Brad Pitt wohl die Beth Dito. Diese und weitere kleine abfällige Bemerkungen auch wenn Sei eigentlich auf ihre Kosten gehen sollte und Sie sich zum tausendsten Mal als hässlich, fett usw. betitelte nervten dann irgendwann extrem und haben mir die bis dahin wirklich tolle Geschichte vermiest.

Leander ist mir bis jetzt eher suspekt, relativ schnell weiß man, dass die Beiden einander versprochen sind, sein erster Satz ist ungefähr das Letzte was man da jedoch erwarten würde. Er küsst und flirtet wo ihn der Wind gerade hin trägt und scheinbar will er dabei Felicity doch für sich einnehmen. Auch wenn man merkt zwischen den Beiden stimmt schon die Chemie, lässt das Null Gefühl aufkommen.

Dafür kann sich Felicity, nachdem sie endlich mal ihre Haare wäscht und saubere Kleidung an hat, kaum von Verehrern retten. Je mehr sie sich stylt und hübsch macht, umso schlimmer wird es. Was ich ehrlich gesagt sehr schade finde, weil die Message hier ja ganz klar sagt: Sei hübsch dünn, geschminkt und gut gekleidet und du hast unzählige Typen am Start. Bist du hässlich, speckig und hast Klamotten aus dem Aldi war es das mit deinem Liebesleben.

Aber ich wollte mir die Story dadurch nicht vermiesen lassen, denn was die Autorin hat sind tolle Ideen und die lässt sie mit einfließen, zugegeben diese kommen immer etwas unerwartet und haben für mich, nachdem man ja die gängigen Jugendbücher durch hat, immer einen Beigeschmack, ja so ähnlich kennen wir das schon.

Fazit:
Die Story und die Figuren sind über weite Strecken echt gut, viel abwechslungsreiche Szenen sorgen für gute Unterhaltung. Der zweite Band kann kommen.

Dienstag, 8. Mai 2018

Elizabeth Eulberg - Beste Freunde küsst man nicht REZENSION


Elizabeth Eulberg - Beste Freunde küsst man nicht 
Verlag: Arena
Taschenbuch Ausgabe, 314 Seiten
ISBN-13:978-3-401-50332-5
Preis: 9,99€
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Zum Inhalt:
Können ein Mädchen und ein Junge einfach nur miteinander befreundet sein? So richtig eng? Macallan und Levi sind der lebende Beweis dafür: Die beiden sind ein Herz und eine Seele – und NICHT ineinander verliebt! Echt nicht? NEIN, echt nicht. Sie sind total genervt davon, dass alle sie für ein Paar halten. Doch kann so eine Freundschaft gut gehen … so ganz ohne Küssen?

Meine Meinung:
Von der Autorin hatte ich bereits schon etwas gelesen und das Buch hatte mir damals wirklich gut gefallen und da es relativ dünn war und ich auf der Suche nach Büchern war für Zwischendurch und ich irgendwie etwas übrig habe für Geschichten um Liebe und Mädchen-Jungen-Freundschaften, musste ich das natürlich unbedingt lesen.

Die Kapitel werden ein bisschen aufgelockert zwischen dem Zwiegespräch von Macallan und Levi, was mir ganz gut gefallen hat, wenn man erst einmal heraus hat wer wer ist, klappt das mit dem verstehen der Texte auch super, keine Ahnung wieso aber damit tue ich mich bei Büchern immer sehr schwer.

Die Geschichte ist genau das was ich gesucht habe, ein leichtes Buch über Freundschaft und Liebe und die Autorin hat durch ihren Stil beim Schreiben mir ermöglicht mich hineinzuversetzen, wie das so war in der Schulzeit und wie schön und tragisch das Leben mit verrückt spielenden Hormonen doch so war. Der ganze Weg bis die Beiden sich dann endgültig finden war wunderbar mit zu verfolgen. Die Selbstreflexionen  von Levi fand ich toll, dass hat ihn mir unglaublich sympathisch gemacht, weil er zu seiner Schwäche stand und genau wusste warum er das gemacht hat und sich selbst in Frage gestellt hat. 

Die zwei Figuren sind mir wirklich nahe gekommen und das nicht zuletzt durch ihr relativ reifes Verhalten für ihr Alter, denn ich hatte auch als Leser außerhalb der Zielgruppe Freude an dem Buch.

Fazit:
Die Autorin kann man wirklich weiterempfehlen und der Stempel "Buch für Zwischendurch" ist so passend er auch ist völlig unpassend, denn die Bücher sind wirklich klasse geschrieben.

Montag, 7. Mai 2018

Veronica Roth - Rat der Neun REZENSION


Veronica Roth - Rat der Neun - Gezeichnet
Verlag: cbt, Random House
Hardcover Ausgabe, 595 Seiten
ISBN-13: 978-3-570-16498-3
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Zum Inhalt:
Cyra, die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek, verfügt über eine besondere Gabe: Sie kann Menschen durch bloße Berührung Schmerz zufügen und sie gar töten – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch gleichzeitig muss Cyra selbst all diese Schmerzen spüren und zerbricht fast daran. Als Ryzek feststellt, dass sein neuer Gefangener Akos die Gabe hat, Cyras Schmerzen zu blockieren, stellt er ihr Akos zur Seite – um seine Waffe nicht zu verlieren. 

Akos setzt alles daran, sich und seine Familie aus Ryzeks Macht zu befreien. Er hat nicht damit gerechnet, in Cyra eine Verbündete zu finden. Gemeinsam sind sie entschlossen, gegen Ryzek kämpfen, doch er hat beide in der Hand und seine Macht reicht weiter, als sie denken …

Meine Meinung:
Über das Buch bin ich eigentlich durch Zufall beim Stöbern in der Bibliothek gefallen. Umso neugieriger war ich von der Autorin nach der Divergent Reihe etwas Neues zu lesen. Der Klappentext war voll von Namen die für mich so nach kriegerischer Maya-Zeit klang, dass ich nicht lange überlegen musste ob ich es überhaupt lesen möchte. Cyra, Akos, Ryzek und Shotet klang alles schon sehr vielversprechend.

Die Autorin scheint eine Vorliebe für komplexe Welten, mit klaren Linien zu haben. Erneut gibt es Völker die sich durch ihre Kultur, ihre Rituale usw. voneinander unterscheiden und ich muss sagen, dass mir das ganz gut gefällt, da Sie es so simpel wie möglich lässt. 

Die Figuren haben mir wirklich gut gefallen allen voran natürlich die beiden Hauptprotagonisten Cyra und Akos, ihr agieren und das Zusammenspiel der Beiden hat mir konnte überzeugen und ich habe mich gefreut jeden Tag ein paar Kapitel lesen zu können, wenn es um die Beiden ging. Es war wie ein kleiner Funke der sich erst nach einer ganzen Weile entzündet hatte.

Das Buch hat sich aber beim lesen hingezögert, wenn mich ein Buch wirklich abholt, dann bin ich in 1 bis 2 Tagen durch, doch bei dem hier, habe ich fast eineinhalb Wochen benötigt.

Die Story ist an sich wirklich spannend, lässt einen mitfiebern und hat durch die Gaben der verschiedenen Personen für mich die richtige Würze mit rein gebracht. Cyras Gabe war wirklich abgefahren und mit meiner Fantasy war mein Bild von ihr teilweise erschreckend. Leider hat die Geschichte aber auch ihre Längen und vielleicht lag es daran, dass auf vielen Teilen es nicht wirklich voran ging oder nur schleppend, was mich zu der langen Lesezeit denke ich gebracht hat.

Der Umfang der Welt, den Veronica Roth geschaffen hat ist nicht ohne und bietet so viele Möglichkeiten, die sich nicht ausschöpfen konnte und ich bezweifle, dass sie das im Folgeband tun wird. Was sehr schade ist, denn die Orakel glaube ich waren es, sind wirklich interessant und auch die ganzen Schicksale die sie offenbaren machen mich wirklich neugierig. Die Umsetzung davon, mit den kryptischen Sätzen die jedes Mitglied der gesegneten Familie erhält, ist allerdings sehr ernüchternd.

Fazit:
Den zweiten Band werde ich aber auf jeden Fall lesen, denn ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht.

Sonntag, 6. Mai 2018

Amie Kaufman & Meagan Spooner - These Broken Stars II REZENSION


Amie Kaufman & Meagan Spooner - These Broken Stars - Jubilee und Flynn
Verlag: Carlsen
Hardcover Ausgabe, 493 Seiten
IBSN-13: 978-3-551-58361-1
Preis: 19,99 €
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Zum Inhalt: 
Jubilee und Flynn hätten einander nie begegnen sollen. In einem Krieg, der schon seit Generationen andauert, stehen sie auf verschiedenen Seiten. Denn Lee ist Kommandantin der Armee-Einheit, die die Rebellen auf dem Planeten Avon bekämpfen soll, Flynn deren Anführer. Als er sich ins Militärlager einschleicht, wird er von Lee gestellt. Sein einziger Ausweg ist, sie gefangen zu nehmen. Doch dann fordern die anderen Rebellen ihren Tod und Flynn trifft eine Entscheidung, die ihrer beider Leben für immer verändern wird.

Meine Meinung:
Im zweiten Band der Reihe treffen wir auf zwei neue Charaktere, wobei man die aus dem ersten Band nicht ganz aus den Augen verliert. Mir fiel der Einstieg in diesen Band sehr schwer und ich habe mich über das ganze Buch hinweg nicht wirklich einfinden können in die Figuren, der Geschichte, es hat mich leider überhaupt nicht erreichen können, daher werde ich die Reihe auch unbeendet lassen denke ich. 

Beide Charaktere sind an und für sich gut ausgearbeitet, die Autorinnen geben eigentlich genug, damit man sich in die Beiden einfinden kann aber ich habe es nicht geschafft. Die Emotionen der Zwei war nachzuvollziehen und hatte auch gute Momente aber der Funke sprang einfach nicht über. Das lag vermutlich an einer sehr unaufgeregten Story. Das Buch hat für erst nach hinten raus an Action zugelegt und zog sich anfangs einfach viel zu sehr. Es fehlt dich Spannung, es fesselt nicht. 

Atmosphärisch gesehen war das Buch wirklich gelungen, die triste Welt von Avon, der wolkenverhangene Himmel der kein Sonnenlicht zu lässt ,die Bewohner die in diesem tristen Dasein ums Überleben kämpfen, der alles umgebende Sumpf legten sich beim Lesen über einen und das mag ich sehr an Büchern wenn man die Welt förmlich vor sich sehen kann. 

Die Actionelemente an sich waren wirklich gut, teilweise verpufft die Ernergie davon aber so unvermittelt, als wäre man auf einer Wasserrutsche plötzlich auf einem trockenen Stück gelandet und muss nun vorwärts robben.

Was ich ebenfalls als eher störend empfand waren die kurzen Sequenzen zu Beginn der Kapitel, die habe ich irgendwann nur noch übersprungen und denke mir auch jetzt noch: Was sollte das? Völlig unnötig. Die vielleicht 1-2 wichtigen Szenen daraus, hätte man wunderbar anders verpacken können.

Warum dann drei Sterne für dieses Buch das ich nicht mochte? Es war nicht schlecht, dass kann ich einfach nicht behaupten, es hat mir nur nicht gefallen und konnte mich nicht reinziehen.

Fazit:
Nach dem Band ist für mich Schluss mit der Reihe.

Montag, 22. Januar 2018

Kasie West - Die Nacht der gestohlenen Küsse REZENSION

Kasie West - Die Nacht der gestohlenen Küsse
Verlag: Arena
Klappenbroschur, 266 Seiten
ISBN-13: 978-3-401-60042-0
Preis: 12,99
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Zum Inhalt: 
Herzüberkopf – das ist nichts für Charlotte. Aufgewachsen bei ihrem Vater und mit drei älteren Brüdern, ist sie alles andere als ein typisches Mädchen. Als sie jedoch aus Geldnot einen Job in einer Modeboutique annimmt, wird Charlies Leben plötzlich von Make-up, Freundinnen und Dates bevölkert. Von ihrem verwirrenden neuen Leben als Mädchen erzählt sie nachts ihrem Nachbarn Braden, Sandkastenfreund und quasi vierter Bruder. Und als wäre ihr Doppelleben nicht schon kompliziert genug, verliebt sich Charlie auch noch – ausgerechnet in Braden. 
Muss sie ihre Freundschaft riskieren, um die große Liebe zu finden?

Meine Meinung:
Die Geschichte kam zur richtigen Zeit mit der richtigen Portion Romantik, die mir so richtig das Herz gewärmt hat. 

Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker und mit einer angenehmen Portion Humor.

Kommen wir gleich zu meinem einzigen Minuspunkt, damit wir uns voll auf die positiven Dinge konzentrieren können, die hier ganz klar überwogen haben. Wenn man die typischen Klischees von alle sehen gut aus und sie ist das jungenhafte Mädchen, dass aber schon eigentlich die ganze Zeit der Schwarm aller Jungs war, außer acht lässt, ist die Geschichte wirklich schön.

Die Hauptfiguren Charlie und Braden haben wurnderbar harmoniert. Charlie, die unter Brüdern aufwächst, hat früh ihre Mutter verloren und aus diesem Grund fehlt ihr natürlich auch so die weibliche Note im Leben. Zuckersüß ist es zu erfahren, wie sehr es ihren Vater bedrückt, dass Sie vielleicht etwas vermissen könnte und wie viel Mühe er versucht sich zu geben, den fehlenden Elternteil zu ersetzen.

Die Brüder bleiben größtenteils im Hintergrund, man spürt aber die starke Präsenz sobald es darum geht Charlie zu beschützen. Wie weit dieser Beschützerinstinkt jedoch geht, sorgte bei mir tatsächlich mehr als einmal für eine Überraschung. Mit vielen kleinen Details und Momenten hat die Autorin das Buch zu etwas Besonderem gemacht. Trotz ihrer sehr burschikosen Art konnte man sich gut in sie hineinversetzen. Besonders gefiel mir die Herangehensweise der Autorin als es darum ging, das Charlie ihre feminine Art kennenlernt. Sie beginnt sich für die Arbeit anders zu kleiden, schminke und Dates kommen hinzu der innere Konflikt von der Charlie die sie ist und der Charlie die ihre weibliche Seite kennenlernt. Ihre Zuflucht findet sie bei Braden. Der etwas ältere Kumpel ihrer Brüder ist für sie nicht mehr als ein weiterer Bruder. Sie ist mit ihm aufgewachsen und bis sie sich bewusst wird, dass sich das Verhältnis zu ihm verändert hat, vergeht eine ganze Weile. Hier kann ich mir vorstellen, dass der Prozess viele womöglich etwas langatmig erscheint, aber ich fand es genau passend und hat der Story das gewisse Etwas verpasst. 

Fazit:
Eine wirklich schöne Liebesgeschichte, bei der ich mir sicher bin, sie irgendwann noch einmal lesen zu wollen.

Montag, 15. Januar 2018

Victoria Aveyard - Die Rote Königin REZENSION

Victoria Aveyard - Die Rote Königin Band 1
Verlag: Carlsen
Hardcover Ausgabe: 501 Seute
ISBN-13: 978-3-551-58326-0
Preis: 19,99 €
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Zum Inhalt:
Rot oder Silber – Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den niederen Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die – und nur die – besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit in der Sommerresidenz des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten! Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie als verschollen geglaubte Silber-Adlige ausgegeben und mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Dabei ist es dessen Bruder, der Thronfolger, der Mares Gefühle durcheinander bringt. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben. Trotzdem nutzt sie ihre Position, um die aufkeimende Rote Rebellion zu unterstützen. Sie riskiert dabei ihr Leben – und ihr Herz … --- Fesselnd, vielschichtig und voller Leidenschaft: Victoria Aveyard entwirft eine faszinierende Welt mit einer starken Heldin, die folgenschwere Entscheidungen treffen muss. Es geht um Freundschaft, Liebe und Verrat, um Politik, Intrigen und Rebellion, um Gut und Böse – und jede Schattierung dazwischen.

Meine Meinung:
Die Reihe hat mich nie wirklich interessiert, ich dachte mir das wäre schon wieder so ein 0815 Buch nach dem Motto: Immer derselbe Dystophien-Mist. Tatsächlich finden sich auch viele Elemente wieder, mit denen man aus allbekannten Büchern so oder so ähnlich bereits Bekanntschaft geschlossen hat aber das Buch hat seine eigenen Wege eingeschlagen und konnte mich mit neuen Ideen überraschen. Es ist aber bei Weitem nicht so gut, wie das jetzt vermuten lässt.

Es fällt mir etwas schwer ganz Objektiv an den ersten Band heran zu gehen, da ich bereits Teil 2 und 3 gelesen habe. Kommen wir zu dem Punkt der sich im Verlauf der Ganzen bisher veröffentlichten Geschichte kaum geändert hat.

Die Person Mare ist mir nicht unbedingt unangenehm, aber allzu sympathisch war sie mir durchweg einfach nicht. Vieles an ihr bleibt einfach so komplett im Verborgenen, dass man Sie nur ganz schwer zu fassen bekommt. Was ich der Autorin jedoch anrechne ist, dass Sie ihrer Person die Fähigkeit anbei gibt, sich selbst zu reflektieren und das tut Mare; Sie weiß um ihrer großen und krassen Charakterschwächen sehr gut Bescheid. Dieser Kalkül, diese Kälte und Emotionslosigkeit haben mich oft bei ihr straucheln lassen.
Wenn man dem Charakter aber dennoch Freiraum zugestehen kann, eben doch anders zu agieren als es all die Figuren in den anderen Romanen tun oder allgemein sympathische Figuren, hilft einem dabei auch damit so gut es geht zurecht zu kommen.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, sehr flüssig und angenehm. Vieles hat mir jedoch auch der angenehme Schreibstil nicht geben können. Oft hatte ich das Gefühl nicht ganz hinter den jeweiligen Situationen hinterher zu kommen, beim Lesen hatte ich hin und wieder einfach das Gefühl da wurde jetzt etwas komplett übersprungen und ausgelassen. Die Gefühle die hier zwischen Mare und ihrem Männer-Harem, bestehend aus Cal und Maven, sowie dem Kindheitsfreund Kilorn, waren einfach unverständlich. Es war teilweise auch nicht auszumachen wer denn nun ihr Erwählter ist, vermutlich hatte sie über große Teile einfach selbst keinen blassen Schimmer.

Die Figuren waren alle sehr unnahbar, haben keine Emotionen bei mir wecken können und das aus der Ich-Perspektive geschrieben wurde, hat Null retten können. Die Story an sich hat mich jedoch neugierig gemacht. Die Idee mit den Kräften hat mir unglaublich gut gefallen. Einige Wendungen kamen richtig super und ich konnte teilweise dann das Buch nicht aus der Hand legen. Zwischenzeitlich jedoch zieht sich das Ganze unglaublich zäh und ich habe zum Ende hin große Teile einfach übersprungen. Diese Phasen hätte man nutzen können um alles ein bisschen runder zu machen, die Chance wurde hier leider vertan.

Fazit:
Trotz der vielen negativen Kritik meinerseits, war ich doch auf den zweiten Teil der Reihe gespannt. Gut das ich den aus der Bibliothek auch gleich mit dabei hatte.

Mittwoch, 15. November 2017

Colleen Hoover - Finding Cinderella REZENSION

Colleen Hoover - Finding Cinderella
Verlag: dtv
Taschenbuch Ausgabe, 173 Seiten
ISBN-13: 978-3-423-71714-4
Preis: 7,95 €
Hier geht es zum Verlag.

Zum Inhalt:
Nur ein einziges Mal sind sie sich begegnet, doch Daniel kann sie nicht vergessen: die Unbekannte, die nach einer mehr als romantischen Stunde vor ihm davonlief wie Cinderella vor dem Prinzen. Seither redet Daniel sich erfolgreich ein, dass es die große Liebe ohnehin nur im Märchen gibt. Bis er bei seinem Freund Dean Holder auf Six trifft, die beste Freundin von Sky – und es ihn trifft wie einen Blitzschlag.

Meine Meinung:
Der Ableger von der Hopless Reihe hat mir wirklich gut gefallen. Umso schöner war es, die beiden auch wenn nur kurz am Rande mal wieder zu "begegnen". Ich würde auch anraten, die Hopless Reihe und dann erst den Spin-off dazu zu lesen, aber wenn man wirklich nur an dem Buch Interesse hat klappt das durchaus wunderbar auch so.

Absoluts Pros bei diesem schmalen Büchlein, waren vor allem der Umfang, es ist immer wieder toll so eine kurze Geschichte zwischendurch zu lesen. Das Gefühl und die Emotionen kann die Autorin ja super transportieren und trifft damit voll ins Herz. Daniel mag ich besonders für seine andere Art, er ist halt nicht der aalglatte Hauptprotagonist, er hat seine Macken aber ich konnte ich wirklich gut leiden, genauso wie Six. Die hat so einiges mit sich rum schleppen, daher ein weiteres Plus waren die Wendungen, die die Geschichte genommen hat. Viel Gefühl, Romantik und Humor sind eigentlich in jedem Buch ein ganz großes Plus.

Einziges was mir leider nicht wirklich gefallen hat war dieser große Knall und wie die Sache für und mit dem Leser auseinandergesetzt wurde. Mir fehlte da etwas was mich mit dieser Sache hätte Frieden schließen lassen. 

Fazit:
Tolles, gefühlvolles Buch was trotz der überschaubaren Seitenanzahl es doch schafft einen mitzuziehen.


Sonntag, 12. November 2017

Richelle Mead - Vampire Academy 1-6 - REIHEN REZENSION


Richelle Mead - Vampire Academy 1-6
Verlag: Audible Studios 
Spieldauer: ca. 84 Stunden und 12 Minuten
Sprecherin: Marie Bierstedt
Hier geht es zu Audible.


Um was es geht:
Klappentext Band 1: St. Vladimir's ist eine Schule für junge Vampire. Auch Rose Hathaway - halb Mensch, halb Vampirin - wird hier zur Wächterin ausgebildet. Sie hofft, eines Tages ihrer besten Freundin Lissa zur Seite zu stehen, der letzten Überlebenden der Vampirfamilie Dragomir. 
Da kommt es zu einer Reihe merkwürdiger Vorfälle. Irgendjemand scheint es auf Lissas Leben abgesehen zu haben. Der Einzige, dem sich Rose anvertrauen kann, ist der attraktive Wächter Dimitri...

Was ich darüber denke:
Ich hatte immer wieder mal von der Reihe gehört und sie konnte mich lange Zeit nicht wirklich reizen aber irgendwann wollte ich ihr doch mal eine Chance geben. Der Film war natürlich ein toller Vorwand da mal rein zu schnuppern, wenn ich mich nicht irre hatte ich damals auch so mit der Chroniken der Unterwelt angefangen.

Tatsächlich war ich jedoch direkt abgeneigt nach dem Trailer und ich wollte weder Film noch Bücher jemals sehen oder lesen. Irgendwann hatte ich aber doch dann zum Film gegriffen, zugegeben soo mies war er nicht aber auch kein leuchtender Stern am Horizont. 

Irgendwann griff ich dann zum Hörbuch, also ein annehmbarer Kompromiss, weder Film noch Buch und fand es sogar besser als den Film. Angedacht für den Arbeitsweg, konnte ich auch am Abend nicht aufhören es mir mit dem Hörbuch zu Hause bequem zu machen. Schneller als gedacht bin ich durch die etlichen Stunden Hörbuch nun durch und Marie Bierstedts Stimme ist wirklich toll, leider habe ich aber gelesen, dass die Hörbücher wohl teilweise um einige wichtige Szenen gekürzt wurden, mal sehen ob ich mir doch irgendwann noch die Bücher zulegen werde. 

Dienstag, 26. September 2017

Mandy Hubbard - Der Kuss der Sirene REZENSION

Mandy Hubbard - Der Kuss der Sirene
Verlag: Ravensburger
Hardcover Ausgabe, 276 Seiten
ISBN-13: 978-3-473-40090-4
Preis: 14,99 €
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Zum Inhalt:
Nur Lexi weiß, warum ihr Freund Steven beim gemeinsamen Schwimmen ertrank. Ihr Gesang hat ihn zu weit aufs Meer hinausgelockt. Sie ist eine Sirene, eine Meerfrau. Seit jener Tragödie leidet Lexi unter Schuldgefühlen und führt ein einsames Leben. Nur Cole, Stevens bester Freund, bemüht sich um sie, und schließlich verliebt sie sich in ihn. Doch da tritt Erik auf den Plan. Er ist wie Lexi. Ein Wasserwesen. Und seine Pläne sind so dunkel und unergründlich wie der Ozean ...

Meine Meinung:
Das Buch liest sich recht leicht und ist ganz nett für zwischendurch.
Ich war ein bisschen neugierig wie das Thema Sirenen umgesetzt wurde und bin überrascht, denn die Idee der Autorin gefällt mir wirklich gut. Sie hat was um das Ganze echt gut imAlltag unterzubringen ohne Klischees zu bedienen und das hilft meiner Meinung nach auch sich ein bisschen hineinfallen zu lassen in die Geschichte.

Lexi, hat es nicht leicht in ihrem Leben gehabt und es gibt da ein Schlüsselmoment der sie und auch ihr damaliges Umfeld komplett verändert. Die Inhaltsangabe lässt ja schon recht viel durchblicken, deshalb ist es kein großes Geheimnis, dass Sie mit ihrem Gesang ein Leben gekostet hat. Aus Angst das sich der Vorfall wiederholt, geht sie fortan jedem aus dem Weg und damit ist es ganz schön einsam.

Irgendwann jedoch bekommt Cole, der beste Freund des Jungen den Sie versehentlich umgebracht hat, ein kleines Loch in ihre dicken Mauern und sie spürt wie wichtig doch Aufmerksamkeit, Zuwendung und Gefühl sein kann. Klar, dass sie ihrem Prinzip allein bleiben zu wollen nicht lange treu sein kann. Mir gefiel, dass Sie die schlimme Tat, an der sie keine schuld trägt, nicht einfach abtut, sondern den Leser und sich bewusst macht, dass sie es nie vergessen kann und wird. Oft fehlt mir das in anderen Büchern, dass krasse einschneidende Erlebnisse mal kurz behandelt werden und schwupps weiter geht´s. 

Das Ganze bekommt ein bisschen Fahrt als dann auch noch Erik auftaucht, bei dem der Leser ganz klar etwas hat worüber man spekulieren kann. Wieder verrät hier der Klappentext so einiges, daher darf man gespannt sein was Lexi nach der langen Einsamkeit tut, wenn es da auf einmal zwei Jungs gibt. 

Fazit:
Gutes Buch für zwischendurch mit einer interessanten Idee. Zielgruppe war um die 12-14 Jahre und das passt super.

Samstag, 23. September 2017

Brandy Colbert - My Live in Circles REZENSION

Brandy Colber - My Life in Circles
Klappenbroschur, 349 Seiten
ISBN-13: 978-3-423-74019-7
Preis:13,95 €
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Meine Meinung:
Das ist eine Spoiler-Rezension, weil ich es nicht anders machen kann und will, daher entschuldige bitte, wenn das jetzt nichts für dich ist.

Puh, das war echt ein Buch das man erst einmal verdauen muss. Hier knallen einem Schwerpunkte wie Essstörung, Missbrauch und Entführung von Minderjährigen um die Ohren. Der Klappentext lässt davon aber erst einmal nicht so wirklich was erkennen, daher war ich im Verlauf der Story ganz schön überrascht, was sich da für Abgründe aufgetan hatten. Obwohl der Klappentext eher so klingt als würde es sich um die Entführung von Theos bestem Freund drehen, spielt das zwar eine wichtige Rolle aber ist gar nicht so präsent wie man vermutet.

Theo ist wie ein Überraschungsei, bei ihr liegen unglaublich viele Dinge im Dunkeln und kommen nur nach und nach zum Vorschein. Tatsächlich konnte ich im Verlauf der Geschichte immer weniger mit ihr anfangen, ihre Handlungen waren immer weniger etwas womit ich mich anfreunden konnte. An sich gefiel es mir, einen Charakter vor mir zu haben, den ich so oder so ähnlich noch in keinem Buch zu Gesicht bekommen hatte. Sie mag Ballett und ist hier sehr leidenschaftlich und ehrgeizig. Sie hat aber zu sich und ihrem Körper eine kranke Beziehung, was sie in eine Essstörung treibt. Wenn sie sich das Essen verbietet kneift sie sich in die Rippen, bis sie blaue Flecke davon trägt. Klar das mich das als Leser abgeschreckt hat und ihr Verhalten  für mich befremdlich war. Ein Satz war mir hier besonders aufgefallen und der kam von einer Kellnerin, die Theo eigentlich kaum sieht, nicht so wie ihre Freunde und ihre Familie aber den Nagel auf den Kopf trifft und ihr Verhalten widerspiegelt.
"Was ist eigentlich los mit dir, Mädel? Jede Woche kommst du her und starrst die Karte an, glotzt jedermann auf den Teller, und dann bestellst du dir nie mehr als eine läppische Suppe." Seite 120/121
Sie hat auch leider einen Hang zu falschen Typen. Hosea der so wunderschön Klavier spielt und auf den sie ein Auge wirft nachdem er sein Klavier Vorspiel in der Ballettstunde hat. Der aber auch Dealer auf ihrer Schule ist und dazu noch eine Freundin hat. Doch es schreckt sie nicht ab, sie ist sogar bereit eine heimliche Dreiecks-Beziehung zu führen, obwohl sie es nicht will aber für ihn würde sie auch das tun. Klar das es nicht gut ausgeht und sie am Ende allein da steht.

Der Gipfel des Eisberges ist jedoch, dass sie mit dreizehn ihre Jungfräulichkeit verloren hat, etwas was sie ebenfalls nicht wollte. Sie war jedoch mit jemanden zusammen der damals, wenn ich mich nicht irre, bereits über 20 war. Das alleine ist schon heftig, hier ist aber der absolute Knaller, dass der Typ, Chris, genau der ist der ihren besten Freund Donovan entführt hat

Schlussendlich macht Theo jedoch eine Wandlung durch. Steht auf und bei der Gerichtsverhandlung gegen den Entführer packt sie aus. Sie steht vor allen und erzählt die für Sie demütigende Wahrheit, dass dieser Mann sie mit 13 vergewaltigt hat und sorgt dafür, dass ihr und Donovan Gerechtigkeit widerfährt. Sie begibt sich in Therapie und lässt Hosea abblitzen als dieser angekrochen kommt. 

Größter Minuspunkt ist die fehlende Auseinandersetzung der Autorin, dass viel an dem wie Theo sich sieht und verhält einfach nicht gesund ist. Es findet keine Aufarbeitung dessen statt, womit man hier als Leser regelrecht erschlagen wird. Klar begibt sie sich zum Ende hin genau deswegen in ärztliche Behandlung aber bei so einem Buch reicht das einfach nicht. Es sind immer noch Jugendliche und statt einer Danksagung hätte ich es schöner gefunden, einfach wertungsfrei ohne Moralpredigt, die muss nicht sein, einzelne Anlaufstellen aufzuführen für Betroffene oder für Freunde und Familie. Es macht mich schon beinahe wütend, dass dies hier so versäumt wurde.

Fazit:
Die Autorin hat sich bewusst sehr krasse Themen ausgesucht, mit denen Sie in meinen Augen eine wirklich potenziell gute Geschichte die Toilette runter gespült hat, weil sie sich einfach nicht um die Aufarbeitung der Hauptfigur und deren schwerwiegende Probleme gekümmert hat. Der Leser hätte an dem Prozess zumindest etwas mit einbezogen werden sollen.

Donnerstag, 7. September 2017

Nicola Yoon - The Sun is also a Star REZENSION

 
Nicola Yoon - The Sun is also a Star
Verlag: Dresslerte.
Hardcover Ausgabe, 394 Seiten
ISBN-13: 978-3-7915-0032-4
Preis:19,99 €
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Zum Inhalt:
Schicksalsfäden einer großen Liebe! Wie viele Dinge müssen geschehen, welche Zufälle passieren, damit sich die Wege zweier Menschen kreuzen? Als Daniel und Natasha in New York aufeinander treffen, verguckt er sich sofort in das jamaikanische Mädchen. Die zwei teilen einen Tag voller Gespräche über das Leben, ihren Platz darin und die Frage: Ist das zwischen uns Liebe? Doch ihr Schicksal scheint bereits festzustehen, denn Natasha soll noch am selben Abend abgeschoben werden.

Meine Meinung:
Von der Autorin beeindruckt durch den Titel "Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt" und im Nachhinein immer noch berührt, wollte ich diesen Buch so unbedingt lesen, dass es mir schon fast unter den Fingern gejuckt hat.

Wer meine Rezensionen kennt wird feststellen, dass ich dieses Mal zwei Bewertungen statt einer drin habe. Das hat den Grund, das ich beim rezensieren nicht wirklich mehr hinter der Bewertung stand, die ich abgegeben hatte auf Goodreads. Wieso ich das aber so empfunden habe dazu kommen wir jetzt.

Zu allererst waren da die Charaktere. Abwechselnde Kapitel, Größtenteils aus der Sicht von Natasha und Daniel, merkt man sehr schnell die Beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie die eher rational, logisch und mit dem Verstand an die Dinge herangeht und er der sich vollkommen von seinen Gefühlen leiten lässt und an Schicksal und Bestimmung glaubt. Natasha war für mich trotz dessen das Sie der weibliche Charakter war, schwerer zugänglich für mich als Daniel, eben weil sie sich so wenig vom Gefühl leiten lässt und allem was man mit Hormonen und anderen naturwissenschaftlichen Grundlagen erklären kann auch nur darauf reduziert. So unterschiedlich die Menschen im wahren Leben sind, in Büchern ist es nicht einfach diese so darzustellen, dass man damit auch als Leser etwas anfangen kann. Hier hat die Autorin leider kein großes Fingerspitzengefühl bewiesen. Daniel hingegen ist schon zugänglicher und seine etwas treudoofe Art nicht aufzugeben hat schon etwas rührseliges an sich.

Die Thematik rund um illegale Einwanderer, der bevorstehenden Abschiebung usw. ist im Hinblick auf die aktuelle Situation in Deutschland wirklich spannend. Leider fehlt mir hier so ein bisschen die Dramatik und Tiefe, die dem Ganzen nicht nur die Würze gibt, sondern sich dadurch auch abheben könnte.

In diesem Buch gibt es viele Zufälle, etwas zu viele wie ich im Nachhinein finde und es wirkt alles andere als glaubwürdig. Selbst wenn es glaubwürdig wäre ist da etwas was einfach fehlt und weswegen ich daher auch meine Bewertung im Nachhinein geändert hatte.

Fazit:
Schwierig, es ist kein schlechtes Buch und weiß zu unterhalten, dennoch fehlt hier einiges was es nicht nur vom Thema her abheben konnte.

Sonntag, 3. September 2017

Robin Benway - Emmy & Oliver REZENSION


Robin Benway - Emmy & Oliver
Verlag: Magellan
Hardcover Ausgabe, 380 Seiten
ISBN-13: 978-3-7348-5018-9
Preis: 17,95 €
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Zum Inhalt:
Emmy hat es satt, ständig in Watte gepackt zu werden. Surfen oder auf Partys gehen kann sie nur hinter dem Rücken ihrer Eltern. Seit zehn Jahren geht das so, seit damals, als der Nachbarjunge entführt wurde. Und auch nachdem Oliver zurückgekehrt ist, ändert sich daran nichts. Dabei will Emmy einfach nur Zeit mit Oliver verbringen. Auf den Wellen reiten. Glücklich sein. Aber die Ereignisse der Vergangenheit haben nicht nur Schatten auf ihr Leben geworfen, sondern auch auf das ihrer Eltern. Emmy spürt: Um glücklich zu werden, muss sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen.

Meine Meinung:
Es ist jetzt schon einige Wochen her, dass ich das Buch beendet habe. Leider habe ich kurz danach ein weiteres Buch gelesen wo es ebenfalls um eine ähnliche Thematik geht wie in diesem Buch. Es hat also zugegebenermaßen etwas gedauert bis ich die beiden Geschichten in meinem Kopf etwas entwirrt habe. Trotz allem bleiben aber wichtige Details hängen und auf die werfe ich als erstes mein Auge.

Das Gefühl! Die Geschichte ist mit so viel Gefühl geschrieben, mit Sensibilität und aus vielen möglichen Blickwinkeln, dass man merkt hier wurde nicht nur eine Geschichte niedergeschrieben die erzählt werden wollte, hier wurde mit viel Empathie aus allen Perspektiven auf die Sache gesehen und tiefer gegraben, was ein Großteil der Autoren die sich ein solches Thema aussuchen, oft bedauernswerterweise vernachlässigt wird. Nach der Entführung haben wir vor allem erst einmal die Mutter, die nur minimal vorkommt, aber die dennoch nicht vergessen wurde, ihr Verlust ist ja kaum in Worte zu fassen. Die Auswirkung der Entführung, wie verstörend und zerstörend so etwas ist. Wie alle versuchen weiter zu machen und wie sich ein jeder selbst einen Weg suchen muss um das zu tun, sind nachvollziehbar und gefühlvoll beschrieben.

Einige Abschnitte sind mir noch so klar vor Augen, weil sie so authentisch und nachvollziehbar waren. SPOILER!!! Beispielsweise, belügt Emmy ihre Eltern um sich den Freiraum zu schaffen, den Kinder "ohne entführte Freunde" einfach haben. Das wird aber so toll beschrieben, dass man Eltern und Kind gleichermaßen versteht und weil diese so ans Mitgefühl appellieren ist es ein so tolles Buch. Genauso als Oliver wieder da ist und alle versuchen diese Lücke, die ganz plötzlich wieder geschlossen wurde, so zu kitten, dass es auch damit weitergehen kann und die Bruchstellen irgendwann heilen können. SPOILER ENDE!!!

Ein Jugendbuch muss nicht nur oberflächlich ankratzen, man kann mit wohlüberlegten und gedankenvollen Sätzen etwas auf den Punkt bringen ohne zu hastig etwas abgetan zu haben oder etwas unnötig lange zu fokussieren. Diese Balance wird hier super gehalten.

Emmy ist ein wirklich liebenswerter Charakter, die Dynamik der Figuren lässt einen teilhaben und mitfühlen und trotz dieser dunklen Wolke der Entführung die über den ganzen Buch liegt, schafft es die Autoren dem Buch mit Witz und einer lockeren Atmosphäre das alles aufzufangen. Sie lässt all die dramatischen Ereignisse ruhig dahinfließen und setzt auf eine undramatische Erzählung. 

Fazit:
So viel Empathie, Einfühlungsvermögen in die Situationen und das Betrachten aus den verschiedenen Blickwinkeln, schaffen nur wenige Autoren. 

Sonntag, 9. Juli 2017

Amie Kaufman & Meagan Spooner - These Broken Stars REZENSION


Amie Kaufman & Meagan Spooner - These Broken Stars - Lilac und Tarver Band 1
Verlag: Carlsen
Hardcover Ausgabe, 487 Seiten
ISBN-13: 978-3-551-58357-4
Preis: 19,99 €
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Zum Inhalt:
Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, das die Menschheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken – außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls...

Meine Meinung:
Titanic im All, habe ich irgendwo im Nachhinein gelesen und das war auch mein Gedanke zu Beginn aber das legt sich relativ schnell wieder und die Geschichte bekommt ihren ganz eigenen Reiz. Gestrandet an einem fremden Planeten der noch nicht "erobert" wurde, fremd und seine eigenen Gefahren birgt, versuchen die Beiden zu überleben und zurück zu ihren eigenen Leben zu finden. Denn die Zwei könnten unterschiedlicher nicht sein, sie die Tochter des reichsten Mannes im Universum und er ein Soldat und mit seinen jungen Jahren bereits ein Held.

Tarver weiß sich zu helfen, er weiß wie er Nahrung findet, ein sicheren Unterschlupf für die Nacht und zu Anfang hat er ganz schön mit Lilac zu kämpfen, denn die mag sich so rein gar nichts sagen lassen. Das sorgt natürlich ordentlich für Zündstoff. 

In abwechselnden Kapiteln aus der Sicht von den Beiden erfahren wir so einiges über die Protagonisten und Lilac erscheint tiefsinniger oder ihre Gedankengänge und Handlungen sind für mich interessanter gewesen als die von Tarver. Sie macht auch eine wahnsinnige Wandlung durch und wenn man die Lilac vom Beginn neben der Lilcac zum Ende hin nebeneinander stellt, würde man sie kaum für das gleiche Mädchen halten. 

Zwischen den Seiten wird es jedoch immer mal wieder etwas langatmig, doch alles in allem ist die Szenerie und die Gestaltung der Umgebung, des Planeten und allem drumherum wirklich gut gelungen.

Es gibt eine Wendung im Buch, die ich so gar nicht habe kommen sehen und bei der ich bis jetzt nicht wirklich sicher bin wie ich sie finden soll. Es ist alles ein bisschen abstrakt und schwer nachvollziehbar.

Mir hat auch ein bisschen das Gefühl gefehlt zwischen den Beiden gefehlt, das ist mir aber erst im Nachhinein bewusst gewesen, weil alles um Lilac und Tarver ausreichend für Ablenkung gesorgt hatte. Tatsächlich habe ich den Autorennamen nie gelesen und war sogar etwas überrascht davon, dass es nicht von einem Mann geschrieben wurde sondern sogar von ZWEI Frauen. Leider ist der erste Band so wie ich das verstanden habe auch abgeschlossen und der zweite Band beschäftigt sich mit zwei anderen Protas, was ich etwas schade finde aber auch viele neue Ansätze bringen kann. Ich bin gespannt.

Fazit:
Ein wirklich tolles Buch, mit einigen Schwächen aber wer sich in eine andere Welt mitnehmen lassen möchte, ist hier genau richtig.