Posts mit dem Label Liebe & Beziehung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Liebe & Beziehung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 11. Mai 2018

Sandra Regnier - Die dunkle Prophezeiung des Pan REZENSION


Sandra Regnier - Die dunkle Prophezeiung des Pan Band 2
Verlag: Carlsen
Taschenbuch Ausgabe, 404 Seiten
ISBN-13: 978-3-551-36396-6
Preis: 8,99 €
Hier geht es zur Verlasseite.

Zum Inhalt:

Es ist wirklich nicht leicht, die Auserwählte der Elfenwelt zu sein, wie Felicity Morgan täglich feststellen muss. Statt der erwarteten Lobeshymnen steht sie jetzt plötzlich unter Mordverdacht und der Elfenkönig ist persönlich hinter ihr her. Da hilft es auch nicht wirklich, Leander FitzMor, den bestaussehendsten Typen Londons, an seiner Seite zu haben, vor allem nicht, wenn man sich seiner Absichten nie ganz sicher sein kann. Wie gut, dass Felicity ihr Herz ohnehin schon an den attraktiven Filmstar Richard Cosgrove verloren hat. Nur leider kann er ihr nicht weiterhelfen, als sie plötzlich im Versailles des achtzehnten Jahrhunderts erwacht…

Meine Meinung:
Der erste Band hatte mir ja bis auf einige Kleinigkeiten wirklich gut gefallen und da noch alles so taufrisch in Erinnerung ist und ich mich dieses Mal daran halte, nach beenden des jeweiligen Bandes eine Rezension direkt abzutippen, kann ich die Vergleiche von Band zu Band auch wesentlich feiner unterscheiden.

An sich ist der Schreibstil wie gehabt, zwischendurch hatte ich aber immer wieder den Eindruck, dass die Story von pubertierenden Halberwachsenen auf Wattpad geschrieben wurde. Das war mir dann immer ein bisschen unangenehm und ich wollte schnell über die Stelle hinweg lesen.

Die Hauptfigur Fay ist in diesem Buch nahezu alleine am Ruder und zeigt sich nach wie vor immer wieder von einer Seite, die mir so gar nicht gefallen hat. Weiterhin auf Aussehen und Konfektionsgröße bedacht und nicht müde, dass bei jedem Kompliment noch einmal zu wiederholen, habe ich die Stellen irgendwann genervt nur noch überlesen. Ihre "schlagfertigen" Kommentare waren mir irgendwann auch zuviel des Guten. Tatsächlich hatte mir die Fay zu Anfang von Band 1 wesentlich besser gefallen.

Ciaran, der Cousin von Lee, tritt nun mehr in den Vordergrund und nicht zu vergessen etliche weitere männliche Nebenparts. Die selbstverständlich allesamt schön, attraktiv und sexy wie Hölle sind. Doch auch von weniger attraktiven war sie umzingelt. Alles in allem: Der Sohn der Nachbarin, der Bruder ihres Schwagers, ein heißer Schauspieler, Lee, Ciaran, einer ihrer besten Kumpels, der suspekte Paul und die anderen nicht zu vergessen, sie alle waren hinter ihr her.

Ich hatte gehofft, dass es nun endlich mal ein wenig mehr Fay und Lee geben würde, oder zumindest ein paar prickelnde Momente, aber hier wurde man leider enttäuscht. 

Unterhaltsam war das Buch sogar noch mehr als das zuvor. Immer passierte etwas, es gab Abwechslung, eine Menge Szenenwechsel und man sprang von einer Handlung in die Nächste. Leider war hier viel zu wenig ausgearbeitet.

Fazit:
Schwächer als der erste Band. Zu viel aufgebauschte Szenen die mir persönlich zu wenig Tiefe hatten. Mal sehen wie der letzte Band wird.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Sandra Regnier - Das geheime Vermächtnis des Pan REZENSION

Sandra Regnier - Das geheime Vermächtnis des Pan Band 1
Verlag: Carlsen
Taschenbuch Ausgabe, 414 Seiten
ISBN-13: 978-3-551-31380-5
Preis: 8,99€
Hier geht es zur Verlagsseite inkl. Leseprobe.

Zum Inhalt:

Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist achtzehn, trägt immer noch eine Zahnspange, hat keinen Sinn für schicke Klamotten und scheint niemals genügend Schlaf zu bekommen. Leander FitzMor hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl mit Abstand bestaussehendste Typ Londons. Um keinen coolen Spruch verlegen und zu allem Überfluss auch noch intelligent – denkt Felicity, die Gott sei Dank nicht auf arrogante Frauenschwärme steht. Auch wenn diesen Leander immer jener seltsam anziehende Duft nach Heu und Moos umgibt und er sie manchmal anschaut, als könne er ihre Gedanken lesen. Aber das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will…

Meine Meinung:
Alle drei Bände der Pan Trilogie standen da vor mir und der Klappentext war okay, so wenig er auch verraten hat, der Preis war ebenfalls unschlagbar also habe ich nicht lange gefackelt.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und einfach und macht es sehr angenehm den ersten Band an einem Tag zu beenden.

Die Figuren allen voran "City/Fay/Feli" konnten über lange Strecken des Buches mich wirklich unterhalten. Sie ist nicht die typische Hauptfigur und das gefällt mir. Diese 0815 Storys hängen einem so langsam aber sicher doch aus den Ohren raus. Jedoch muss ich sagen, dass ab etwas über der Hälfte die Sympathie leider Stück für Stück verflogen ist. Ein Bespiel dafür ist, dass Sie sich selbst auf die Schippe genommen hat mit einem Satz der ungefähr so lautete: Sie wäre neben einem Brad Pitt wohl die Beth Dito. Diese und weitere kleine abfällige Bemerkungen auch wenn Sei eigentlich auf ihre Kosten gehen sollte und Sie sich zum tausendsten Mal als hässlich, fett usw. betitelte nervten dann irgendwann extrem und haben mir die bis dahin wirklich tolle Geschichte vermiest.

Leander ist mir bis jetzt eher suspekt, relativ schnell weiß man, dass die Beiden einander versprochen sind, sein erster Satz ist ungefähr das Letzte was man da jedoch erwarten würde. Er küsst und flirtet wo ihn der Wind gerade hin trägt und scheinbar will er dabei Felicity doch für sich einnehmen. Auch wenn man merkt zwischen den Beiden stimmt schon die Chemie, lässt das Null Gefühl aufkommen.

Dafür kann sich Felicity, nachdem sie endlich mal ihre Haare wäscht und saubere Kleidung an hat, kaum von Verehrern retten. Je mehr sie sich stylt und hübsch macht, umso schlimmer wird es. Was ich ehrlich gesagt sehr schade finde, weil die Message hier ja ganz klar sagt: Sei hübsch dünn, geschminkt und gut gekleidet und du hast unzählige Typen am Start. Bist du hässlich, speckig und hast Klamotten aus dem Aldi war es das mit deinem Liebesleben.

Aber ich wollte mir die Story dadurch nicht vermiesen lassen, denn was die Autorin hat sind tolle Ideen und die lässt sie mit einfließen, zugegeben diese kommen immer etwas unerwartet und haben für mich, nachdem man ja die gängigen Jugendbücher durch hat, immer einen Beigeschmack, ja so ähnlich kennen wir das schon.

Fazit:
Die Story und die Figuren sind über weite Strecken echt gut, viel abwechslungsreiche Szenen sorgen für gute Unterhaltung. Der zweite Band kann kommen.

Dienstag, 8. Mai 2018

Elizabeth Eulberg - Beste Freunde küsst man nicht REZENSION


Elizabeth Eulberg - Beste Freunde küsst man nicht 
Verlag: Arena
Taschenbuch Ausgabe, 314 Seiten
ISBN-13:978-3-401-50332-5
Preis: 9,99€
Hier geht es zur Verlagsseite.

Zum Inhalt:
Können ein Mädchen und ein Junge einfach nur miteinander befreundet sein? So richtig eng? Macallan und Levi sind der lebende Beweis dafür: Die beiden sind ein Herz und eine Seele – und NICHT ineinander verliebt! Echt nicht? NEIN, echt nicht. Sie sind total genervt davon, dass alle sie für ein Paar halten. Doch kann so eine Freundschaft gut gehen … so ganz ohne Küssen?

Meine Meinung:
Von der Autorin hatte ich bereits schon etwas gelesen und das Buch hatte mir damals wirklich gut gefallen und da es relativ dünn war und ich auf der Suche nach Büchern war für Zwischendurch und ich irgendwie etwas übrig habe für Geschichten um Liebe und Mädchen-Jungen-Freundschaften, musste ich das natürlich unbedingt lesen.

Die Kapitel werden ein bisschen aufgelockert zwischen dem Zwiegespräch von Macallan und Levi, was mir ganz gut gefallen hat, wenn man erst einmal heraus hat wer wer ist, klappt das mit dem verstehen der Texte auch super, keine Ahnung wieso aber damit tue ich mich bei Büchern immer sehr schwer.

Die Geschichte ist genau das was ich gesucht habe, ein leichtes Buch über Freundschaft und Liebe und die Autorin hat durch ihren Stil beim Schreiben mir ermöglicht mich hineinzuversetzen, wie das so war in der Schulzeit und wie schön und tragisch das Leben mit verrückt spielenden Hormonen doch so war. Der ganze Weg bis die Beiden sich dann endgültig finden war wunderbar mit zu verfolgen. Die Selbstreflexionen  von Levi fand ich toll, dass hat ihn mir unglaublich sympathisch gemacht, weil er zu seiner Schwäche stand und genau wusste warum er das gemacht hat und sich selbst in Frage gestellt hat. 

Die zwei Figuren sind mir wirklich nahe gekommen und das nicht zuletzt durch ihr relativ reifes Verhalten für ihr Alter, denn ich hatte auch als Leser außerhalb der Zielgruppe Freude an dem Buch.

Fazit:
Die Autorin kann man wirklich weiterempfehlen und der Stempel "Buch für Zwischendurch" ist so passend er auch ist völlig unpassend, denn die Bücher sind wirklich klasse geschrieben.

Montag, 12. Februar 2018

Ava Reed - Wir fliegen wenn wir fallen REZENSION

Ava Reed - Wir fliegen wenn wir fallen
Verlag: Ueberreuter
Hardcover Ausgabe, 293 Seiten
ISBN-13:978-3-7641-7072-1
Preis: 16,95 €
Hier geht es zur Verlagsseite.

Zum Inhalt:
Eine Nacht unter den Sternen schlafen. Einen Spaziergang im Regenwald machen. Die Nordlichter beobachten ... So beginnt eine Liste mit zehn Wünschen, die Phil nach seinem Tod hinterlässt, gewidmet seinem Enkel Noel und der siebzehnjährigen Yara. Phils letztem Willen zufolge sollen sich die beiden an seiner statt die Wünsche erfüllen. Gemeinsam. Yara und Noel, die sich vom ersten Moment an nicht ausstehen können, willigen nur Phil zuliebe ein. Doch ohne es zu wissen, begeben sich die beiden auf eine Reise, die nicht nur ihr Leben grundlegend verändern wird, sondern an deren Ende beiden klar ist: Das Glück, das Leben und die Liebe fangen gerade erst an.

Meine Meinung:

Der Einstieg ist mir eine ganze Weile nicht wirklich gelungen. Ich habe keinen Zugang zu den Figuren bekommen und auch ihre Geschichte konnte mich nicht wirklich berühren. Doch als die Zwei die „Bucket List“ von Phil anfangen zu erfüllen, bekommt das Ganze einen ganz eigenen Charme und ich bin dem kleinen Abenteuer doch verfallen.

Mit der Zeit erhalten die Beiden auch ein bisschen Tiefe und man blickt hinter ihre hoch errichteten Mauern. Die traurigen Geschichten die dahinter stecken, haben mir zumindest geholfen Zugang zu ihnen zu finden. Mit Yara konnte ich aber bis zum Ende nicht richtig  warm werden. Noel wirkte auf mich ein bisschen authentischer und besonders die Momente in dem er sich selbst im Weg stand um auf seinen Großvater zu zugehen, gingen mir richtig unter die Haut. Bei Yara hat die Autorin es geschafft als es um ihre Trauer geht und sie sich selbst ganz eng und fest umschlungen hielt, um das Gefühl los zu werden sich selbst zu verlieren. Diese Momente wurden sehr feinfühlig und sensibel heraus gearbeitet und durch deren fehlen, hätte das ganze Buch für mich vermutlich nur 1 bis 2 Sterne erhalten.

Der Schreibtstil ist schlicht und einfach und abwechselnd lesen wir aus Sicht von Yara und Noel, was ganz angenehm ist und ein bisschen mehr Spannung ins Buch bringt.

Die Idee der einzelnen Wünsche und an welchen Orten es die Zwei dadurch verschlägt um sie zu erfüllen, hat mir sehr gut gefallen. Selbstverständlich kommt man dabei auch nicht an Gedanken zu seiner ganz eigenen Liste vorbei und das Buch inspiriert einen dazu, ein paar verrückte, traumhafte Wünsche und Ziele ins Auge zu fassen.

Fazit:
Ein tolles Buch mit einer schönen Idee für Zwischendurch.

Montag, 22. Januar 2018

Kasie West - Die Nacht der gestohlenen Küsse REZENSION

Kasie West - Die Nacht der gestohlenen Küsse
Verlag: Arena
Klappenbroschur, 266 Seiten
ISBN-13: 978-3-401-60042-0
Preis: 12,99
Hier geht es zur Verlagsseite.

Zum Inhalt: 
Herzüberkopf – das ist nichts für Charlotte. Aufgewachsen bei ihrem Vater und mit drei älteren Brüdern, ist sie alles andere als ein typisches Mädchen. Als sie jedoch aus Geldnot einen Job in einer Modeboutique annimmt, wird Charlies Leben plötzlich von Make-up, Freundinnen und Dates bevölkert. Von ihrem verwirrenden neuen Leben als Mädchen erzählt sie nachts ihrem Nachbarn Braden, Sandkastenfreund und quasi vierter Bruder. Und als wäre ihr Doppelleben nicht schon kompliziert genug, verliebt sich Charlie auch noch – ausgerechnet in Braden. 
Muss sie ihre Freundschaft riskieren, um die große Liebe zu finden?

Meine Meinung:
Die Geschichte kam zur richtigen Zeit mit der richtigen Portion Romantik, die mir so richtig das Herz gewärmt hat. 

Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker und mit einer angenehmen Portion Humor.

Kommen wir gleich zu meinem einzigen Minuspunkt, damit wir uns voll auf die positiven Dinge konzentrieren können, die hier ganz klar überwogen haben. Wenn man die typischen Klischees von alle sehen gut aus und sie ist das jungenhafte Mädchen, dass aber schon eigentlich die ganze Zeit der Schwarm aller Jungs war, außer acht lässt, ist die Geschichte wirklich schön.

Die Hauptfiguren Charlie und Braden haben wurnderbar harmoniert. Charlie, die unter Brüdern aufwächst, hat früh ihre Mutter verloren und aus diesem Grund fehlt ihr natürlich auch so die weibliche Note im Leben. Zuckersüß ist es zu erfahren, wie sehr es ihren Vater bedrückt, dass Sie vielleicht etwas vermissen könnte und wie viel Mühe er versucht sich zu geben, den fehlenden Elternteil zu ersetzen.

Die Brüder bleiben größtenteils im Hintergrund, man spürt aber die starke Präsenz sobald es darum geht Charlie zu beschützen. Wie weit dieser Beschützerinstinkt jedoch geht, sorgte bei mir tatsächlich mehr als einmal für eine Überraschung. Mit vielen kleinen Details und Momenten hat die Autorin das Buch zu etwas Besonderem gemacht. Trotz ihrer sehr burschikosen Art konnte man sich gut in sie hineinversetzen. Besonders gefiel mir die Herangehensweise der Autorin als es darum ging, das Charlie ihre feminine Art kennenlernt. Sie beginnt sich für die Arbeit anders zu kleiden, schminke und Dates kommen hinzu der innere Konflikt von der Charlie die sie ist und der Charlie die ihre weibliche Seite kennenlernt. Ihre Zuflucht findet sie bei Braden. Der etwas ältere Kumpel ihrer Brüder ist für sie nicht mehr als ein weiterer Bruder. Sie ist mit ihm aufgewachsen und bis sie sich bewusst wird, dass sich das Verhältnis zu ihm verändert hat, vergeht eine ganze Weile. Hier kann ich mir vorstellen, dass der Prozess viele womöglich etwas langatmig erscheint, aber ich fand es genau passend und hat der Story das gewisse Etwas verpasst. 

Fazit:
Eine wirklich schöne Liebesgeschichte, bei der ich mir sicher bin, sie irgendwann noch einmal lesen zu wollen.

Mittwoch, 15. November 2017

Colleen Hoover - Finding Cinderella REZENSION

Colleen Hoover - Finding Cinderella
Verlag: dtv
Taschenbuch Ausgabe, 173 Seiten
ISBN-13: 978-3-423-71714-4
Preis: 7,95 €
Hier geht es zum Verlag.

Zum Inhalt:
Nur ein einziges Mal sind sie sich begegnet, doch Daniel kann sie nicht vergessen: die Unbekannte, die nach einer mehr als romantischen Stunde vor ihm davonlief wie Cinderella vor dem Prinzen. Seither redet Daniel sich erfolgreich ein, dass es die große Liebe ohnehin nur im Märchen gibt. Bis er bei seinem Freund Dean Holder auf Six trifft, die beste Freundin von Sky – und es ihn trifft wie einen Blitzschlag.

Meine Meinung:
Der Ableger von der Hopless Reihe hat mir wirklich gut gefallen. Umso schöner war es, die beiden auch wenn nur kurz am Rande mal wieder zu "begegnen". Ich würde auch anraten, die Hopless Reihe und dann erst den Spin-off dazu zu lesen, aber wenn man wirklich nur an dem Buch Interesse hat klappt das durchaus wunderbar auch so.

Absoluts Pros bei diesem schmalen Büchlein, waren vor allem der Umfang, es ist immer wieder toll so eine kurze Geschichte zwischendurch zu lesen. Das Gefühl und die Emotionen kann die Autorin ja super transportieren und trifft damit voll ins Herz. Daniel mag ich besonders für seine andere Art, er ist halt nicht der aalglatte Hauptprotagonist, er hat seine Macken aber ich konnte ich wirklich gut leiden, genauso wie Six. Die hat so einiges mit sich rum schleppen, daher ein weiteres Plus waren die Wendungen, die die Geschichte genommen hat. Viel Gefühl, Romantik und Humor sind eigentlich in jedem Buch ein ganz großes Plus.

Einziges was mir leider nicht wirklich gefallen hat war dieser große Knall und wie die Sache für und mit dem Leser auseinandergesetzt wurde. Mir fehlte da etwas was mich mit dieser Sache hätte Frieden schließen lassen. 

Fazit:
Tolles, gefühlvolles Buch was trotz der überschaubaren Seitenanzahl es doch schafft einen mitzuziehen.


Sonntag, 12. November 2017

Richelle Mead - Vampire Academy 1-6 - REIHEN REZENSION


Richelle Mead - Vampire Academy 1-6
Verlag: Audible Studios 
Spieldauer: ca. 84 Stunden und 12 Minuten
Sprecherin: Marie Bierstedt
Hier geht es zu Audible.


Um was es geht:
Klappentext Band 1: St. Vladimir's ist eine Schule für junge Vampire. Auch Rose Hathaway - halb Mensch, halb Vampirin - wird hier zur Wächterin ausgebildet. Sie hofft, eines Tages ihrer besten Freundin Lissa zur Seite zu stehen, der letzten Überlebenden der Vampirfamilie Dragomir. 
Da kommt es zu einer Reihe merkwürdiger Vorfälle. Irgendjemand scheint es auf Lissas Leben abgesehen zu haben. Der Einzige, dem sich Rose anvertrauen kann, ist der attraktive Wächter Dimitri...

Was ich darüber denke:
Ich hatte immer wieder mal von der Reihe gehört und sie konnte mich lange Zeit nicht wirklich reizen aber irgendwann wollte ich ihr doch mal eine Chance geben. Der Film war natürlich ein toller Vorwand da mal rein zu schnuppern, wenn ich mich nicht irre hatte ich damals auch so mit der Chroniken der Unterwelt angefangen.

Tatsächlich war ich jedoch direkt abgeneigt nach dem Trailer und ich wollte weder Film noch Bücher jemals sehen oder lesen. Irgendwann hatte ich aber doch dann zum Film gegriffen, zugegeben soo mies war er nicht aber auch kein leuchtender Stern am Horizont. 

Irgendwann griff ich dann zum Hörbuch, also ein annehmbarer Kompromiss, weder Film noch Buch und fand es sogar besser als den Film. Angedacht für den Arbeitsweg, konnte ich auch am Abend nicht aufhören es mir mit dem Hörbuch zu Hause bequem zu machen. Schneller als gedacht bin ich durch die etlichen Stunden Hörbuch nun durch und Marie Bierstedts Stimme ist wirklich toll, leider habe ich aber gelesen, dass die Hörbücher wohl teilweise um einige wichtige Szenen gekürzt wurden, mal sehen ob ich mir doch irgendwann noch die Bücher zulegen werde. 

Donnerstag, 7. September 2017

Nicola Yoon - The Sun is also a Star REZENSION

 
Nicola Yoon - The Sun is also a Star
Verlag: Dresslerte.
Hardcover Ausgabe, 394 Seiten
ISBN-13: 978-3-7915-0032-4
Preis:19,99 €
Hier geht es zur Verlagsseite.

Zum Inhalt:
Schicksalsfäden einer großen Liebe! Wie viele Dinge müssen geschehen, welche Zufälle passieren, damit sich die Wege zweier Menschen kreuzen? Als Daniel und Natasha in New York aufeinander treffen, verguckt er sich sofort in das jamaikanische Mädchen. Die zwei teilen einen Tag voller Gespräche über das Leben, ihren Platz darin und die Frage: Ist das zwischen uns Liebe? Doch ihr Schicksal scheint bereits festzustehen, denn Natasha soll noch am selben Abend abgeschoben werden.

Meine Meinung:
Von der Autorin beeindruckt durch den Titel "Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt" und im Nachhinein immer noch berührt, wollte ich diesen Buch so unbedingt lesen, dass es mir schon fast unter den Fingern gejuckt hat.

Wer meine Rezensionen kennt wird feststellen, dass ich dieses Mal zwei Bewertungen statt einer drin habe. Das hat den Grund, das ich beim rezensieren nicht wirklich mehr hinter der Bewertung stand, die ich abgegeben hatte auf Goodreads. Wieso ich das aber so empfunden habe dazu kommen wir jetzt.

Zu allererst waren da die Charaktere. Abwechselnde Kapitel, Größtenteils aus der Sicht von Natasha und Daniel, merkt man sehr schnell die Beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie die eher rational, logisch und mit dem Verstand an die Dinge herangeht und er der sich vollkommen von seinen Gefühlen leiten lässt und an Schicksal und Bestimmung glaubt. Natasha war für mich trotz dessen das Sie der weibliche Charakter war, schwerer zugänglich für mich als Daniel, eben weil sie sich so wenig vom Gefühl leiten lässt und allem was man mit Hormonen und anderen naturwissenschaftlichen Grundlagen erklären kann auch nur darauf reduziert. So unterschiedlich die Menschen im wahren Leben sind, in Büchern ist es nicht einfach diese so darzustellen, dass man damit auch als Leser etwas anfangen kann. Hier hat die Autorin leider kein großes Fingerspitzengefühl bewiesen. Daniel hingegen ist schon zugänglicher und seine etwas treudoofe Art nicht aufzugeben hat schon etwas rührseliges an sich.

Die Thematik rund um illegale Einwanderer, der bevorstehenden Abschiebung usw. ist im Hinblick auf die aktuelle Situation in Deutschland wirklich spannend. Leider fehlt mir hier so ein bisschen die Dramatik und Tiefe, die dem Ganzen nicht nur die Würze gibt, sondern sich dadurch auch abheben könnte.

In diesem Buch gibt es viele Zufälle, etwas zu viele wie ich im Nachhinein finde und es wirkt alles andere als glaubwürdig. Selbst wenn es glaubwürdig wäre ist da etwas was einfach fehlt und weswegen ich daher auch meine Bewertung im Nachhinein geändert hatte.

Fazit:
Schwierig, es ist kein schlechtes Buch und weiß zu unterhalten, dennoch fehlt hier einiges was es nicht nur vom Thema her abheben konnte.

Sonntag, 3. September 2017

Robin Benway - Emmy & Oliver REZENSION


Robin Benway - Emmy & Oliver
Verlag: Magellan
Hardcover Ausgabe, 380 Seiten
ISBN-13: 978-3-7348-5018-9
Preis: 17,95 €
Hier geht es zur Verlagsseite.

Zum Inhalt:
Emmy hat es satt, ständig in Watte gepackt zu werden. Surfen oder auf Partys gehen kann sie nur hinter dem Rücken ihrer Eltern. Seit zehn Jahren geht das so, seit damals, als der Nachbarjunge entführt wurde. Und auch nachdem Oliver zurückgekehrt ist, ändert sich daran nichts. Dabei will Emmy einfach nur Zeit mit Oliver verbringen. Auf den Wellen reiten. Glücklich sein. Aber die Ereignisse der Vergangenheit haben nicht nur Schatten auf ihr Leben geworfen, sondern auch auf das ihrer Eltern. Emmy spürt: Um glücklich zu werden, muss sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen.

Meine Meinung:
Es ist jetzt schon einige Wochen her, dass ich das Buch beendet habe. Leider habe ich kurz danach ein weiteres Buch gelesen wo es ebenfalls um eine ähnliche Thematik geht wie in diesem Buch. Es hat also zugegebenermaßen etwas gedauert bis ich die beiden Geschichten in meinem Kopf etwas entwirrt habe. Trotz allem bleiben aber wichtige Details hängen und auf die werfe ich als erstes mein Auge.

Das Gefühl! Die Geschichte ist mit so viel Gefühl geschrieben, mit Sensibilität und aus vielen möglichen Blickwinkeln, dass man merkt hier wurde nicht nur eine Geschichte niedergeschrieben die erzählt werden wollte, hier wurde mit viel Empathie aus allen Perspektiven auf die Sache gesehen und tiefer gegraben, was ein Großteil der Autoren die sich ein solches Thema aussuchen, oft bedauernswerterweise vernachlässigt wird. Nach der Entführung haben wir vor allem erst einmal die Mutter, die nur minimal vorkommt, aber die dennoch nicht vergessen wurde, ihr Verlust ist ja kaum in Worte zu fassen. Die Auswirkung der Entführung, wie verstörend und zerstörend so etwas ist. Wie alle versuchen weiter zu machen und wie sich ein jeder selbst einen Weg suchen muss um das zu tun, sind nachvollziehbar und gefühlvoll beschrieben.

Einige Abschnitte sind mir noch so klar vor Augen, weil sie so authentisch und nachvollziehbar waren. SPOILER!!! Beispielsweise, belügt Emmy ihre Eltern um sich den Freiraum zu schaffen, den Kinder "ohne entführte Freunde" einfach haben. Das wird aber so toll beschrieben, dass man Eltern und Kind gleichermaßen versteht und weil diese so ans Mitgefühl appellieren ist es ein so tolles Buch. Genauso als Oliver wieder da ist und alle versuchen diese Lücke, die ganz plötzlich wieder geschlossen wurde, so zu kitten, dass es auch damit weitergehen kann und die Bruchstellen irgendwann heilen können. SPOILER ENDE!!!

Ein Jugendbuch muss nicht nur oberflächlich ankratzen, man kann mit wohlüberlegten und gedankenvollen Sätzen etwas auf den Punkt bringen ohne zu hastig etwas abgetan zu haben oder etwas unnötig lange zu fokussieren. Diese Balance wird hier super gehalten.

Emmy ist ein wirklich liebenswerter Charakter, die Dynamik der Figuren lässt einen teilhaben und mitfühlen und trotz dieser dunklen Wolke der Entführung die über den ganzen Buch liegt, schafft es die Autoren dem Buch mit Witz und einer lockeren Atmosphäre das alles aufzufangen. Sie lässt all die dramatischen Ereignisse ruhig dahinfließen und setzt auf eine undramatische Erzählung. 

Fazit:
So viel Empathie, Einfühlungsvermögen in die Situationen und das Betrachten aus den verschiedenen Blickwinkeln, schaffen nur wenige Autoren. 

Mittwoch, 31. Mai 2017

Susane Colasanti - Falling in Love KURZ-REZENSION

Susane Colasantig - Falling in Love - Die Liebe kommt ganz unverhofft
Verlag: Arena
Hardcover Ausgabe, 353 Seiten
ISBN-13: 978-3-401-06772-8
Preis: 14,99 €
Hier geht es zur Verlagsseite.

Zum Inhalt:
Sara hat in den Sommerferien vergeblich gehofft, dass sich Dave bei ihr meldet. Als es dann endlich zwischen den beiden knistert, stellt sie ziemlich schnell fest, was Dave wirklich von ihr will. Tobey weiß das schon lange. Er ist fest davon überzeugt, dass er der Richtige für Sara ist. Aber wie kann er sie für sich gewinnen? Nach einer Achterbahnfahrt der Gefühle wissen beide: Die Liebe kommt ganz unverhofft!

Meine Meinung:
Die Geschichte habe ich ca. vor einer Woche beendet und konnte mich erst nach kurzem reinlesen an die Namen erinnern und um was es ungefähr geht, daher wird das hier auch nur eine Kurz-Rezension werden.


 Sara ist nicht das typisch, naive Dummchen, was erfrischend ist. Sie ist klug und ehrgeizig in der Schule und weiß wo sie später einmal im Leben stehen will. Tobey ist der dem das Schulische eher egal ist, doch wie er sich dann ins Zeug legt um Sara zu beweisen, dass er ihrer Wert ist, gefällt mir gut.



Das Buch ist leider an viel jüngere Leser gerichtet. Die Charaktere sind in ihrem Senior High School Jahr und arbeiten jetzt bereits an ihrer Zukunft, aber das handeln ähnelt eher dem von 12-14 Jährigen. Die Geschichte konnte mich nicht fesseln und hat viele unnötige und langatmige Stellen. 



Die gesamte Geschichte ist nichtssagend, hat kein wirkliches Merkmal, wodurch sie sich von all den Jugendbüchern abheben könnte. Wenn man als Autor ein Alter für seine Figuren auswählt, finde ich es als Leser bei Storys die so lala sind, wirklich nervig wenn diese dann so widersprüchlich zu Ihrem Alter sich verhalten. (Zukunftsansicht altersmäßig ok bis weiter entwickelt, sonstiges Verhalten nicht).


Fazit:
Für junge Leser ist hier bestimmt eine gute Geschichte zu finden, aber für alle anderen leider eine Zeitverschwendung.

Montag, 15. Mai 2017

Elizabeth Eulberg - Wie wir einen Sommer (vergeblich) versuchten, uns nicht zu verlieben REZENSION

Elizabeth Eulberg - Wie wir einen Sommer (vergeblich) versuchten, uns nicht zu verlieben
Verlag: Arena
Klappenbroschur, 289 Seiten
ISBN-13:978-3-401-50325-7
Preis: 9,99 €
Hier geht es zur Verlagsseite.

Zum Inhalt:
Seit dem Reinfall mit Nate hat Penny den Jungs abgeschworen. ALLEN Jungs. Sie gründet den Lonely Hearts Club – einen Club, in dem Mädchen keine Jungs daten. Mädchen keine Jungs küssen. In dem Jungs verboten sind. Vorteil: Nie wieder ein gebrochenes Herz. Nie wieder die besten Freundinnen vernachlässigen wegen eines Jungen. Nachteil: Ryan. In den Penny sich gerade verliebt hat. Oder?

Meine Meinung:
Was tut man wenn man ständig Typen datet die der komplette Reinfall sind?! Im Alter von Penny Lane, ganz klar einen Club für Mädels gründen indem Jungs tabu sind. Das der Club aber in kürzester Zeit fast ein Selbstläufer wird, damit hätte sie nicht gerechnet. Ebenso wenig das plötzlich ein Junge auftaucht, der so gar nicht mit den Regeln von dem Lonely Hearts Club zu vereinbaren wäre. 

Doch nicht nur einigen Jungs an der Schule wird der Club ein Dorn im Auge und ehe sie sich versehen, kämpfen sie für Ihre Recht, sich selbst an erster Stelle zu setzen, keinen Zwängen mehr zu erlegen, weil man diesem oder jenen Jungen gefallen will. Sich nicht mehr mit belanglosen Unterhaltungen zufrieden zu geben und mehr von einem Date zu erwarten als das was die Jungs in diesem Alter zu bieten haben.

Das Buch hat einen wunderbar, frischen, leichten und witzigen Schreibstil, der passend ist für den Sommer. Es unterhält unglaublich gut und liest sich weg wie nichts, thematisch eine leichte Kost, nicht verwunderlich, dass die Charaktere relativ oberflächlich gehalten sind, aber genau deswegen ist es auch so ein tolles Buch für zwischendurch. Die Story ist trotz Vorhersehbarkeit wirklich unterhaltsam und bietet mit all den Figuren tolle Abwechslung. Obwohl wie geschrieben die Charaktere größtenteils oberflächlich bleiben sind sie trotzdem nicht uninteressant, denn sie erleben viel und durchleben teilweise eine große Entwicklung. Die Autorin lässt uns an vielen kleinen Leben teilhaben und versteht es den Leser bei Laune zu halten und Neugier zu wecken.

Besonders gefallen hat mir dieser Zusammenhalt von den Mädchen, das Bestärken gegenseitig, ohne sich runter zu machen, ohne zu werten oder in Konkurrenzkämpfen sich zu verlieren. Das sie bemerkt haben, dass das Leben so viel einfacher ist ohne den Druck den Typen zu gefallen oder es irgendwem anderen Recht zu machen außer einem selbst. Ja wer also will, kann hier nicht nur seichte Unterhaltung finden, sondern den Ein oder Anderen erleuchtenden Gedanken mitnehmen.

Fazit:
Eines der schönsten Zwischendurch Bücher die ich bisher gelesen habe.

Donnerstag, 4. Mai 2017

John Green - Eine wie Alaska REZENSION


John Green - Eine wie Alaska
Verlag: dtv
Taschenbuch, 295 Seiten
ISBN-13: 9978-3-423-62403-9
Preis: 9,95€
Hier geht es zur Verlagsseite.

Zum Inhalt:
Miles hat die Schule gewechselt. Auf dem Internat verknallt er sich in die schöne Alaska. Sie ist das Zentrum ihres Sonnensystems, der magische Anziehungspunkt des Internats. Wer um sie kreist, ist glücklich und verletzlich gleichermaßen, euphorisch und immer nah am Schulverweis. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre Liebe. Miles ist fasziniert und überfordert zugleich. Dass hinter dieser verrückten, aufgekratzten Schale etwas Weiches und Verletzliches steckt, ist offensichtlich. Wer ist Alaska wirklich?

Mit Anmut und Humor, voller Selbstironie und sehr charmant erzählt Green die zu Tränen rührende Geschichte von Miles, in dessen Leben die Liebe wie eine Bombe einschlägt.

Meine Meinung:
Es gab eine Zeit da geisterte das Buch auf jedem Blog und in jeder Buchhandlung rum, aber es hat mich Null angesprochen, was vermutlich an dem Cover selbst lag, das ist heute genauso. Trotzdem wollte ich wissen ob ich das Buch genauso toll fand, wie viele von euch. 

Es ist schon ein kleines Weilchen her, dass mich ein Buch so richtig erwischt hat und das ist John Green mit seiner Alaska gelungen. Obwohl es alles ganz harmlos anfängt und ist man plötzlich so emotional drin in der Story, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Miles und seine neu gefundenen Freunde am Internat, allen voran der Colonol und Alaska, bilden eine tolle Mischung und bringen viel Leben in die Geschichte. Der Autor schafft es immer wieder Szenen so bildlich zu beschreiben, dass ich fast das Gefühl habe neben ihnen auf dem Gang zu laufen oder in ihrem Zimmer während sie Streiche aushecken auf der ausrangierten Couch zu sitzen.

Miles ist mit seiner ganz eigenen Art ein wirklich greifbarer Charakter, dem man mit all seiner Selbst schnell in eine Schublade stecken möchte, doch man merkt recht bald, dass er da keineswegs hingehört. Die teilweise sehr tiefsinnigen Gespräche, Gedanken und Sätze die in diesem Buch vorkommen, sind so toll, dass es zu einem meiner Lieblingsbücher wird. Der Colonol und Alaska sind genauso starke Figuren, diese offene Art mit der uns John Green hier an deren Leben teilhaben lässt, mit der man fast in ihre Köpfe hinein schauen kann, sind fesselnd und berührend zugleich.

Bis zu dem Punkt wo der rückwärtslaufende Countdown sich dem Ende neigt, hatte ich keine Ahnung wo die Reise hinführt und wollte tatsächlich nicht weiter lesen, weil der aufkeimende Verdacht in mir ein richtiges Widerstreben ausgelöst hatte. Das Buch bekommt ab da für mich nochmal eine Wendung, die mich so tief berührt hat und mich echt zum Taschentuch greifen ließ.

Fazit:
Was für ein Buch! Absolutes Lesehighlight und Lesefavorit in diesem Jahr und ab sofort auf meiner sehr überschaubaren Lieblingsbuch-Liste.

Sonntag, 23. April 2017

Alonso & Pelegrin - Tatuaje Trilogie REZENSION


Reihen-Rezension

Ana Alonso & Javier Pelegrin - Tatuaje Trilogie
Verlag: Arena
Hardcover Ausgaben mit insgesamt: xxx Seiten
Hier geht es zur Verlagsseite.

Klappentext des 1. Bandes:

Als Alex nach einer Party der geheimnisvollen Jana folgt, trifft er damit eine Entscheidung, die sein Leben verändert: Noch in derselben Nacht sticht Janas Bruder ihm ein Tattoo, von dem es heißt, es habe magische Fähigkeiten. Von nun an kann Alex Janas Empfindungen spüren, wann immer sie in seiner Nähe ist. Doch wenn er versucht, sie zu berühren, verbrennt ihn ein alles verzehrendes Feuer. Denn Jana ist kein gewöhnliches Mädchen. Und in ihrer Welt wäre die Liebe zu Alex unverzeihlich.

Meine Meinung:
Die Buchcover sind klasse und sehen wirklich sehr toll aus, leider standen sie schon eine halbe Ewigkeit auf meinem SuB und da ich diesen Stück für Stück abbauen möchte, habe ich mich ein wenig dazu gezwungen die Bücher zu Hand zu nehmen. Was ich dann einmal anfange bringe ich auch zu Ende und damit habe ich mich fast 2 Monate oder sogar mehr geqäult. 
Der Schreibstil ist unglaublich zäh, sehr trocken und emotionslos, ich weiß aber nicht ob es an der Übersetzung aus dem spanischen liegt. Es ist unglaublich ärgerlich, denn es gibt wirklich viel größere Talente die nur darauf hoffen bloß ein Buch veröffentlichen zu dürfen und die Zwei schaffen es eine ganze Trilogie die man sich sparen könnte auf den Markt zu bringen. Bisher hatte ich noch kein Buch von zwei zusammenarbeitenden Autoren gelesen was so in die Hose ging.

Die Story ist an sich eigentlich wirklich interessant, mit den magischen Tattoos, den Clans und deren ganz eigene Machthierarchie, doch es pampt da durch den Matsch und wird hin und wieder spannend um dann wieder im Sumpf zu landen.
Die Chemie zwischen den Charakteren hat auch nicht gestimmt, die angebliche große Liebe ist weder zwischen den Zeilen und schon gar nicht wörtlich in den Zeilen zu lesen. Für mich kamen Null Emotionen hoch, ich konnte mich nicht in die Geschichte fallen lassen, habe weder mitgefiebert noch hat es mich sonderlich interessiert was die denn da so erlebten.

Einzig der dritte und letzte Band, hatte vor allem zum letzten Drittel hin wirklich tolle und spannende Elemente zu bieten.

Fazit:
Außen hui, innen pfui. Positiv: Sehen toll im Regal aus; Negativ: Verschwendete Lesezeit und haarscharf an einer Leseflaute vorbeigeschrammt.



Donnerstag, 20. April 2017

Claudia Gray - Spellcaster - Dunkler Bann REZENSION

Claudia Gray - Spellcaster - Dunkler Bann Band 2
Verlag: Harper Collins
Klappenbroschur, 304 Seiten
ISBN-13: 978-3-95967-026-5
Preis: 14,99 €
Hier geht es zur Verlagsseite.

Klappentext:
Endlich kann Nadia aufatmen: In der Nacht von Halloween ist die dunkle Zauberin Elizabeth in den Flammen umgekommen. Und in Mateo hat sie nicht nur ihre große Liebe gefunden, sondern auch einen treuen Verbündeten. Mit ihm verbindet sie ein magisches Band, das ihr neue Kräfte verleiht. Aber es gibt noch so viel, was sie über die Hexenkunst lernen muss. Und plötzlich kehrt auch noch Elizabeth zurück! Sie hat nicht nur einen Dämon mitgebracht, sondern verfolgt einen höllischen Plan, der die ganze Stadt in ewige Dunkelheit stürzen soll.

Meine Meinung:
Beim Ausflug zur Bücherei sind mir gleich die beiden letzten Bücher der Reihe in die Hände gefallen. Mir hat der erste Teil so gut gefallen, dass ich echt traurig bin den zweiten Band erst jetzt lesen zu können. 

Die Autorin fasst zu Beginn wichtige Eckpunkte aus dem ersten Band noch einmal zusammen die Sie in den Fluss der Geschichte mit einbaut und so kommt man nach wenigen Kapiteln auch wieder in Capitve Sound und somit bei Nadia, Mateo und Verlaine wieder an.

Es passieren, trotz Elizabeths Ableben weiterhin merkwürdige Sachen, doch erst als die vermeintlich von den Toten auferstandene Zauberin vor ihnen steht, begreifen sie, dass der Kampf noch nicht vorbei ist. Elizabeth hat nun einen neuen Mitstreiter für die dunkle Seite als Unterstützer, der Dämon Asa verfolgt aber seine ganze eigenen Ziele, aber Verlaine lässt ihn nicht aus den Augen.

Nadia und Mateo versuchen als Paar trotz aller Schwierigkeiten weiterhin stark zu bleiben, aber mit all der Magie und den Dingen die zwischen ihnen stehen, haben sie ordentliche Hürden zu überwinden. Verlaine hingegen ist nach wie vor mein liebster Charakter, ihre Stärke, ihr Trotz und ihr Mut und allem voran ihr Humor gefallen mir unglaublich gut, von ihr kann ich gar nicht genug lesen. 

Zwischen Asa und ihr wird es auch noch einmal sehr spannend.

Wie schon im Band zuvor, gefällt mir auch wieder die Idee wie man Zauber wirkt. Mit den Gefühlen der Hexe wird das Rezept hergestellt und dazu bedient sich Nadia ihrer Erinnerungen. Vor allem die mit ihrer Mutter, denn hier brodeln ihre Gefühle, doch es scheint als würde sich auch noch dieses Rätsel lösen lassen. Vielleicht schafft es Nadia dieses einschneidende Erlebnis aufzuarbeiten, ihr dürft gespannt sein.

Fazit:
Eine wirklich tolle und gelungene Fortsetzung, ein Glück liegt der dritte und letzte Teil bereit zum lesen.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Barbara Veit - Hannah liebt nicht mehr REZENSION


Barbara Veit - Hannah liebt nicht mehr

Verlag: Carl Hanser Verlag
gebundene Ausgabe, 191 Seiten
Preis: Buch gibt es nur noch gebraucht

Zum Inhalt:
Was ist mit Hannah nur los? Die 17-jährige sperrt sich in ihr Zimmer ein, will mit niemandem mehr sprechen und verweigert das Essen. Als die verzweifelten Eltern damit drohen, die Tür aufzubrechen, schiebt ihnen Hannah einen Zettel unter der Tür durch, auf dem "Margrett" steht, der Name einer Schulfreundin ihrer Mutter.
Margrett kommt und erzählt einfach aus ihrem Leben. Bis auch Hannah vorsichtig anfängt zu sprechen ...

Mittwoch, 4. Januar 2017

Jay Asher & Carolyn Mackler - Wir beide, irgendwann REZENSION

Jay Asher & Carolyn Mackler - Wir beide, irgendwann
Verlag: cbt
Hardcover Ausgabe, 394 Seiten
ISBN-13: 978-3-570-16151-7
Preis: 9,99 EUR (Taschenbuch)
Hier geht es zur Verlagsseite.

Zum Inhalt:
Im Mai 1996 bekommt die sechzehnjährige Emma ihren ersten Computer geschenkt. Mit der Hilfe ihres besten Freunds Josh loggt sie sich ein und gelangt zufällig auf ihre eigene Facebook-Seite – 15 Jahre später! Geschockt stellt Emma fest, dass sie mit 31 Jahren arbeitslos und unglücklich verheiratet sein wird. Der schüchterne Josh hingegen wird das hübscheste Mädchen der ganzen Schule heiraten und zudem seinen Traumjob ergattern. Aber Emma ist nicht gewillt, sehenden Auges in ihr Unglück zu laufen, und sie beginnt, die Gegenwart zu verändern. Doch ihr Versuch Schicksal zu spielen hat ungeahnte Folgen ...