Montag, 15. Mai 2017

Elizabeth Eulberg - Wie wir einen Sommer (vergeblich) versuchten, uns nicht zu verlieben REZENSION

Elizabeth Eulberg - Wie wir einen Sommer (vergeblich) versuchten, uns nicht zu verlieben
Verlag: Arena
Klappenbroschur, 289 Seiten
ISBN-13:978-3-401-50325-7
Preis: 9,99 €
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Zum Inhalt:
Seit dem Reinfall mit Nate hat Penny den Jungs abgeschworen. ALLEN Jungs. Sie gründet den Lonely Hearts Club – einen Club, in dem Mädchen keine Jungs daten. Mädchen keine Jungs küssen. In dem Jungs verboten sind. Vorteil: Nie wieder ein gebrochenes Herz. Nie wieder die besten Freundinnen vernachlässigen wegen eines Jungen. Nachteil: Ryan. In den Penny sich gerade verliebt hat. Oder?

Meine Meinung:
Was tut man wenn man ständig Typen datet die der komplette Reinfall sind?! Im Alter von Penny Lane, ganz klar einen Club für Mädels gründen indem Jungs tabu sind. Das der Club aber in kürzester Zeit fast ein Selbstläufer wird, damit hätte sie nicht gerechnet. Ebenso wenig das plötzlich ein Junge auftaucht, der so gar nicht mit den Regeln von dem Lonely Hearts Club zu vereinbaren wäre. 

Doch nicht nur einigen Jungs an der Schule wird der Club ein Dorn im Auge und ehe sie sich versehen, kämpfen sie für Ihre Recht, sich selbst an erster Stelle zu setzen, keinen Zwängen mehr zu erlegen, weil man diesem oder jenen Jungen gefallen will. Sich nicht mehr mit belanglosen Unterhaltungen zufrieden zu geben und mehr von einem Date zu erwarten als das was die Jungs in diesem Alter zu bieten haben.

Das Buch hat einen wunderbar, frischen, leichten und witzigen Schreibstil, der passend ist für den Sommer. Es unterhält unglaublich gut und liest sich weg wie nichts, thematisch eine leichte Kost, nicht verwunderlich, dass die Charaktere relativ oberflächlich gehalten sind, aber genau deswegen ist es auch so ein tolles Buch für zwischendurch. Die Story ist trotz Vorhersehbarkeit wirklich unterhaltsam und bietet mit all den Figuren tolle Abwechslung. Obwohl wie geschrieben die Charaktere größtenteils oberflächlich bleiben sind sie trotzdem nicht uninteressant, denn sie erleben viel und durchleben teilweise eine große Entwicklung. Die Autorin lässt uns an vielen kleinen Leben teilhaben und versteht es den Leser bei Laune zu halten und Neugier zu wecken.

Besonders gefallen hat mir dieser Zusammenhalt von den Mädchen, das Bestärken gegenseitig, ohne sich runter zu machen, ohne zu werten oder in Konkurrenzkämpfen sich zu verlieren. Das sie bemerkt haben, dass das Leben so viel einfacher ist ohne den Druck den Typen zu gefallen oder es irgendwem anderen Recht zu machen außer einem selbst. Ja wer also will, kann hier nicht nur seichte Unterhaltung finden, sondern den Ein oder Anderen erleuchtenden Gedanken mitnehmen.

Fazit:
Eines der schönsten Zwischendurch Bücher die ich bisher gelesen habe.

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