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Montag, 15. Januar 2018

Victoria Aveyard - Die Rote Königin REZENSION

Victoria Aveyard - Die Rote Königin Band 1
Verlag: Carlsen
Hardcover Ausgabe: 501 Seute
ISBN-13: 978-3-551-58326-0
Preis: 19,99 €
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Zum Inhalt:
Rot oder Silber – Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den niederen Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die – und nur die – besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit in der Sommerresidenz des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten! Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie als verschollen geglaubte Silber-Adlige ausgegeben und mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Dabei ist es dessen Bruder, der Thronfolger, der Mares Gefühle durcheinander bringt. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben. Trotzdem nutzt sie ihre Position, um die aufkeimende Rote Rebellion zu unterstützen. Sie riskiert dabei ihr Leben – und ihr Herz … --- Fesselnd, vielschichtig und voller Leidenschaft: Victoria Aveyard entwirft eine faszinierende Welt mit einer starken Heldin, die folgenschwere Entscheidungen treffen muss. Es geht um Freundschaft, Liebe und Verrat, um Politik, Intrigen und Rebellion, um Gut und Böse – und jede Schattierung dazwischen.

Meine Meinung:
Die Reihe hat mich nie wirklich interessiert, ich dachte mir das wäre schon wieder so ein 0815 Buch nach dem Motto: Immer derselbe Dystophien-Mist. Tatsächlich finden sich auch viele Elemente wieder, mit denen man aus allbekannten Büchern so oder so ähnlich bereits Bekanntschaft geschlossen hat aber das Buch hat seine eigenen Wege eingeschlagen und konnte mich mit neuen Ideen überraschen. Es ist aber bei Weitem nicht so gut, wie das jetzt vermuten lässt.

Es fällt mir etwas schwer ganz Objektiv an den ersten Band heran zu gehen, da ich bereits Teil 2 und 3 gelesen habe. Kommen wir zu dem Punkt der sich im Verlauf der Ganzen bisher veröffentlichten Geschichte kaum geändert hat.

Die Person Mare ist mir nicht unbedingt unangenehm, aber allzu sympathisch war sie mir durchweg einfach nicht. Vieles an ihr bleibt einfach so komplett im Verborgenen, dass man Sie nur ganz schwer zu fassen bekommt. Was ich der Autorin jedoch anrechne ist, dass Sie ihrer Person die Fähigkeit anbei gibt, sich selbst zu reflektieren und das tut Mare; Sie weiß um ihrer großen und krassen Charakterschwächen sehr gut Bescheid. Dieser Kalkül, diese Kälte und Emotionslosigkeit haben mich oft bei ihr straucheln lassen.
Wenn man dem Charakter aber dennoch Freiraum zugestehen kann, eben doch anders zu agieren als es all die Figuren in den anderen Romanen tun oder allgemein sympathische Figuren, hilft einem dabei auch damit so gut es geht zurecht zu kommen.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, sehr flüssig und angenehm. Vieles hat mir jedoch auch der angenehme Schreibstil nicht geben können. Oft hatte ich das Gefühl nicht ganz hinter den jeweiligen Situationen hinterher zu kommen, beim Lesen hatte ich hin und wieder einfach das Gefühl da wurde jetzt etwas komplett übersprungen und ausgelassen. Die Gefühle die hier zwischen Mare und ihrem Männer-Harem, bestehend aus Cal und Maven, sowie dem Kindheitsfreund Kilorn, waren einfach unverständlich. Es war teilweise auch nicht auszumachen wer denn nun ihr Erwählter ist, vermutlich hatte sie über große Teile einfach selbst keinen blassen Schimmer.

Die Figuren waren alle sehr unnahbar, haben keine Emotionen bei mir wecken können und das aus der Ich-Perspektive geschrieben wurde, hat Null retten können. Die Story an sich hat mich jedoch neugierig gemacht. Die Idee mit den Kräften hat mir unglaublich gut gefallen. Einige Wendungen kamen richtig super und ich konnte teilweise dann das Buch nicht aus der Hand legen. Zwischenzeitlich jedoch zieht sich das Ganze unglaublich zäh und ich habe zum Ende hin große Teile einfach übersprungen. Diese Phasen hätte man nutzen können um alles ein bisschen runder zu machen, die Chance wurde hier leider vertan.

Fazit:
Trotz der vielen negativen Kritik meinerseits, war ich doch auf den zweiten Teil der Reihe gespannt. Gut das ich den aus der Bibliothek auch gleich mit dabei hatte.

Sonntag, 9. Juli 2017

Amie Kaufman & Meagan Spooner - These Broken Stars REZENSION


Amie Kaufman & Meagan Spooner - These Broken Stars - Lilac und Tarver Band 1
Verlag: Carlsen
Hardcover Ausgabe, 487 Seiten
ISBN-13: 978-3-551-58357-4
Preis: 19,99 €
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Zum Inhalt:
Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, das die Menschheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken – außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls...

Meine Meinung:
Titanic im All, habe ich irgendwo im Nachhinein gelesen und das war auch mein Gedanke zu Beginn aber das legt sich relativ schnell wieder und die Geschichte bekommt ihren ganz eigenen Reiz. Gestrandet an einem fremden Planeten der noch nicht "erobert" wurde, fremd und seine eigenen Gefahren birgt, versuchen die Beiden zu überleben und zurück zu ihren eigenen Leben zu finden. Denn die Zwei könnten unterschiedlicher nicht sein, sie die Tochter des reichsten Mannes im Universum und er ein Soldat und mit seinen jungen Jahren bereits ein Held.

Tarver weiß sich zu helfen, er weiß wie er Nahrung findet, ein sicheren Unterschlupf für die Nacht und zu Anfang hat er ganz schön mit Lilac zu kämpfen, denn die mag sich so rein gar nichts sagen lassen. Das sorgt natürlich ordentlich für Zündstoff. 

In abwechselnden Kapiteln aus der Sicht von den Beiden erfahren wir so einiges über die Protagonisten und Lilac erscheint tiefsinniger oder ihre Gedankengänge und Handlungen sind für mich interessanter gewesen als die von Tarver. Sie macht auch eine wahnsinnige Wandlung durch und wenn man die Lilac vom Beginn neben der Lilcac zum Ende hin nebeneinander stellt, würde man sie kaum für das gleiche Mädchen halten. 

Zwischen den Seiten wird es jedoch immer mal wieder etwas langatmig, doch alles in allem ist die Szenerie und die Gestaltung der Umgebung, des Planeten und allem drumherum wirklich gut gelungen.

Es gibt eine Wendung im Buch, die ich so gar nicht habe kommen sehen und bei der ich bis jetzt nicht wirklich sicher bin wie ich sie finden soll. Es ist alles ein bisschen abstrakt und schwer nachvollziehbar.

Mir hat auch ein bisschen das Gefühl gefehlt zwischen den Beiden gefehlt, das ist mir aber erst im Nachhinein bewusst gewesen, weil alles um Lilac und Tarver ausreichend für Ablenkung gesorgt hatte. Tatsächlich habe ich den Autorennamen nie gelesen und war sogar etwas überrascht davon, dass es nicht von einem Mann geschrieben wurde sondern sogar von ZWEI Frauen. Leider ist der erste Band so wie ich das verstanden habe auch abgeschlossen und der zweite Band beschäftigt sich mit zwei anderen Protas, was ich etwas schade finde aber auch viele neue Ansätze bringen kann. Ich bin gespannt.

Fazit:
Ein wirklich tolles Buch, mit einigen Schwächen aber wer sich in eine andere Welt mitnehmen lassen möchte, ist hier genau richtig.

Mittwoch, 12. April 2017

Justin Cronin - Der Übergang REZENSION

Justin Cronin - Der Übergang Band 1
Verlag: Goldmann
Taschenbuch, 1020 Seiten
ISBN-13: 978-3-422-46937-6
Preis: 9,99 €
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Zum Inhalt:
Das Mädchen Amy ist gerade einmal sechs Jahre alt, als es von zwei FBI-Agenten entführt und auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände verschleppt wird. Man hat lange nach Amy gesucht: der optimalen Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment, das nichts Geringeres zum Ziel hat, als Menschen unsterblich zu machen. Doch dann geht irgendetwas schief – völlig schief. Von einem Tag auf den anderen rast die Welt dem Untergang entgegen. Und nur eine kann die Menschheit vielleicht noch retten: Amy Harper Bellafonte.

Meine Meinung:
Seit Wochen versuche ich eine halbwegs vernünftige Rezension abzutippen, aber noch nie ist mir das so schwer gefallen. 

Das Problem ist, ich habe das Buch einfach falsch angefangen und nicht mit den besten Voraussetzungen damit begonnen. Zum Einen hätte ich mir für den Anfang mehr Zeit nehmen müssen, dass Buch ist unglaublich komplex und sollte auf keinen Fall mal so nebenbei gelesen werden und zum Anderen hätte ich vielleicht erst einmal ein enErwachsenen-Roman lesen sollen vorab, um wieder rein zu kommen. Der Umfang und die kleine Schrift ist anfangs dann doch etwas überfordernd, wenn man zuvor eher in der Jugend-/Young Adult Sparte unterwegs ist.

Der Autor nimmt sich für den Beginn unglaublich viel Zeit die Story aufzubauen und das macht er fast wie ein Bildhauer, mit Bedacht wählt er all seine Materialien und Zutaten aus, inspiziert sie, nimmt sie unter die Lupe, verwirft und sucht nach Neuem. Für mich war es genau diese Langatmigkeit die mir die Lust und Ausdauer genommen hat, hier am Ball bleiben zu wollen. Man kommt zu langsam rein und durch ständige neue Personen die in den Fokus geraten, die eigentlich null für die Geschichte wichtig sind, wird man immer wieder heraus gerissen und findet so keinen Halt.

Laut Klappentext, der wirklich spannend klingt, geht es um das Mädchen Amy, das gruselige Cover spornt die Fantasie und Erwartungen natürlich auch mächtig an. Doch bis man wirklich zu Amy kommt, vergeht fast eine halbe Ewigkeit und auch dann erfahren wir nur kurze Sequenzen aus ihrem Leben. Das sind auch die wenigen Augenblicke wo ich gefühlsmäßig ein bisschen eintauchen konnte. Erst zum Ende hin fängt es an wirklich gut zu werden und das ist bei einem über 1000 Seiten Buch für mich ein Reinfall. 

Trotz allem honoriere ich die wahnsinnige Arbeit die der Autor hier rein gesteckt hat, mit welcher Präzision er die Geschichte wirken lässt und wie weit er ausholt. Gut gelungen war auch diese spürbare von Angst gefüllt Atmosphäre wenn es um die Virals ging.

Mir hätte die Geschichte eventuell gefallen, wenn ich mir Zeit genommen hätte und mein gewohntes Genre vielleicht in der Richtung liegen würde.

Fazit:
Definitiv keine Reihe für mich, gute Geschichte hin oder her aber das war einfach mal ausholen bis zum Mond, bevor man anfängt über das Wesentliche zu sprechen.

Sonntag, 17. April 2016

Veronica Roth - Tödliche Wahrheit [Rezension]

Veronica Roth - Tödliche Wahrheit - Die Bestimmung Band 2
Verlag: cbt
EBook-Ausgabe, Print Ausgabe mit 512 Seiten
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Zum Inhalt:
Der Aufstand hat begonnen ...

In einer ungewissen Zukunft, in der die Fraktionen zerfallen, gibt es keine Sicherheiten mehr. Außer der einen: Wo auch immer ich hingehe – ich gehe dorthin, weil ich es will…
Drei Tage ist es her, seit die Ken mithilfe der ferngesteuerten Ferox-Soldaten unzählige Altruan umgebracht haben. Drei Tage, seit Tris' Eltern starben. Drei Tage, seit sie selbst ihren Freund Will erschossen hat – und aus Scham und Entsetzen darüber schweigt. Mit den überlebenden Altruan haben Tris und Tobias sich zu den Amite geflüchtet – doch dort sind sie nicht sicher, denn der Krieg zwischen den Fraktionen hat gerade erst begonnen. Wieder einmal muss Tris entscheiden, wo sie hingehört – selbst wenn es bedeutet, sich gegen die zu stellen, die sie am meisten liebt. Und wieder einmal kann es nur Tris in ihrer Rolle als Unbestimmte gelingen, die Katastrophe abzuwenden...


Meine Meinung:
Nach dem ersten Band kam gleich der zweite Band und ich war froh, dass ich alle Bände schon parat hatte, denn die Geschichte macht nahtlos weiter wo sie aufgehört hat ohne große Rückblenden. Das sollte man vielleicht im Hinterkopf haben und bei längerer Abstinenz von der Bestimmung ruhig noch einmal eine Zusammenfassung des ersten Bandes lesen.
Die Wahrheit ist wie ein wildes Tier, sie ist zu mächtig, um eingesperrt zu bleiben. (Pos. 27)
Das Buch ist für mich so viel schwerer zu bewerten als es noch der Vorgänger war. Kommen wir zuerst einmal zu den Figuren. Tris und Four, den man jetzt nur noch Tobias nennt haben beide, unabhängig voneinander, eine Menge an Stoff zum Nachdenken und zum Verarbeiten. Sie machen eine Entwicklung durch, die von der Autorin beim Lesen sehr einfühlsam vermittelt wird, die mir als Leser aber ein bisschen Probleme bereitet hat. Tris ist nach dem Tod ihrer Eltern und dem von ihr begangenen Mord an ihrem Freund nicht mehr dieselbe. Verständlich! Sie will keine Waffe mehr halten und schreckt davor zurück und schlittert so ungewollt in immer mehr Situationen, wo sie nur knapp entkommt. Bald jedoch wird deutlich, dass Sie kein Adrenalin-Junkie ist, sondern irgendwie eine Art Todessehnsucht entwickelt hat. Sie verschließt sich und blockt Tobias ab ab. Der merkt das natürlich und drückt an der falschen Stell um zur alten Tris vorzudrängen. Etwas empathie- und gedankenlos, ist er eher mit seinem Drama um seine Eltern beschäftigt und man erkennt ihn teilweise kaum wieder. Der starke Four, ist dem unsicheren Tobias gewichen und das bekommt Tris zu spüren. Diese Wendung hat für mich kaum Sinn gemacht, da die Beiden wirklich nur noch ein Abklatsch ihrer Selbst war, aber um der beiden Figuren willen, die ich im ersten Band so toll fand, habe ich versucht Verständnis dafür aufzubringen.

Es ist halt alles irgendwie aus den Fugen geraten und durch die ganzen Menschen die gestorben sind, den Verrat, der Angst um das eigene Leben usw. kann sich jemand so wie man ihn kennt schon ändern, auch wenn es einem nicht wirklich passt.
Ich bin müde, Tris zu sein. Ich habe schlimme Dinge getan. Ich kann sie nicht mehr ungeschehen machen und sie sind jetzt ein Teil von mir. Die meiste Zeit habe ich das Gefühl, aus nichts anderem mehr zu bestehen. (Pos. 2143)
Die Handlung ist und bleibt aber interessant, abwechslungsreich und hat tolle spannende und actionreiche Momente in denen man die Seiten regelrecht auffrisst. Man bekommt Einblicke in die anderen Fraktionen, deren Gemüt und Lebensweise. Spürt wie verzweifelt und voller Hoffnung die kleine Gruppe überall nach offenen Ohren und Händen sucht, damit der ganze Alptraum in denen all die Menschen stecken aufhört. Die Brutalität die dort herrscht und mit der die Menschen leben ist erschreckend und auch wenn es wieder Szenen gibt in denen man echt Schlucken muss, passen sie einfach in das gesamte Weltbild. Es geht um die Wahrheit, was sie schützen kann und was zerstören, den Mut dazu zu ihr zu stehen.
Und was verspreche ich mir eigentlich davon, dass ich mich Hals über Kopf mitten in eine Armee von Ferox-Verrätern stürze? Tief in meinem Inneren kenne ich die Antwort. Ich bin wieder einmal tollkühn. Ich werde wahrscheinlich sterben. Und was noch beunruhigender ist: Es macht mir nichts aus. (Pos. 2456) 
Fazit:
Obwohl der erste Band nicht in den Schatten gestellt werden konnte, ist es eine gute Fortsetzung und die Geschichte tritt nach Außen hin und stagniert nicht, genauso wenig wie ihre Charaktere. Auf Band 3 bin ich daher sehr gespannt!

Donnerstag, 10. März 2016

Veronica Roth - Die Bestimmung [Rezension]

Veronica Roth - Die Bestimmung Band 1
Verlag: Randomhouse
Ebook-Ausgabe, Printausgabe mit 480 Seiten
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Zum Inhalt:
Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und schließlich Ferox – die Furchtlosen …
Fünf Fraktionen, fünf völlig verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice, wie alle Sechzehnjährigen ihrer Welt, wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie.
Doch der Eignungstest, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft.
Beatrice entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und schließt sich den wagemutigen Ferox an. Dort aber gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht…


Meine Meinung:
Von der ersten Seite weg konnte ich mich in die Geschichte hinein fallen lassen. Dieser enorme Druck und der Frust in einer Fraktion zu stecken, der man nicht gerecht werden kann, der Hoffnung dem mit 16 entfliehen zu können, die Schuldgefühle seine Familie dafür verlassen zu müssen, damit man so leben kann wie man es sich wünscht, dass alles lässt sich so leicht nachempfinden und die Autorin schafft mit wenigen Worten eine Verbindung zum Leser.
Und morgen, bei der Zeremonie der Bestimmung, werde ich mich bewusst für eine dieser fünf Fraktionen entscheiden. Es wird eine Entscheidung fürs Leben sein. Ich werde wählen, ob ich bei meiner Familie bleibe oder ob ich sie für immer verlasse. (Pos. 32-41)
!!!Achtung, könnte Spoiler enthalten!!!

Die Idee mit all den Fraktionen und wofür sie stehen und dem ganzen System ist klasse. Unweigerlich fragt man sich, welcher Fraktion man selbst angehört oder auch nicht. Tris  ist ein wirklich faszinierender Charakter und durch das ganze Buch hindurch entwickelt sie sich und man nimmt es ihr ab, lässt uns an ihre Gedanken teilhaben, den Hoffnungen und Ängsten. Der Kampf, der unbedingte Wille der sie antreibt, der Mut sich seinen Ängsten zu stellen, alle Emotionen sind so verständlich und haben mir Tris besonders ans Herz wachsen lassen. Four hingegen überzeugt nicht wirklich auf den ersten Metern. Wortkarg, ruppig und verschlossen ist er jedoch interessant und das Tris eine Schwäche für ihn hat, kann man wohl verstehen. Je näher er Tris an sich heran lässt, umso mehr erfahren wir von ihm und das mit dem ans Herz wachsen, klappt bei ihm dann auch sehr gut.
"Vier Ängste. Four."
 "Vier Ängste damals, vier Ängste heute", sagt er und nicht. "Es sind immer noch diesselben, deshalb gehe ich immer wieder hinein, aber ... ich habe noch keine Fortschritte gemacht." (Pos. 4512)  
Den Film zum Buch habe ich vor einer ganzen Weile gesehen und wusste daher was ungefähr auf mich zukommt, da ich aber eine tolle Geschichte auch beim Lesen erwartet habe, habe ich mir zusätzlich noch einige pro und contra Bewertungen durchgelesen, einfach um keine Leseenttäuschung vor mir zu haben. Zumal alle drei Bände bereits gekauft waren und wäre ich mit zu hohen Erwartungen heran gegangen, hätte ich mich drei Bände lang quälen müssen. 

Einige hatten den brutalen Aspekt der Geschichte bemängelt und ich gehe besonders darauf ein, da ich mich erinnere genauso bei den Tributen empfunden zu haben und ich wirklich befürchtet habe hier einen Abklatsch zu finden, mit ähnlich negativen Aspekten, dass war aber nicht der Fall. Die Ferox sind nun mal zum Schutz da, müssen kampferprobt sein und mit ihren Körper genauso viel Schaden anrichten können wie mit Waffen. Die Fraktionen waren auch nicht immer so wie sie es dann zu Tris Zeiten sind und ich fand alles logisch und nachvollziehbar ohne mich daran zu stören. Ich liebe Action, Spannung und emotionsgeladene Bücher und Filme und die Bestimmung hat mich mitten ins Herz getroffen.

Besonders gefallen haben mir die knisternden Momente von Tris und Four und ich bin so neugierig was die Zukunft für die beiden bereit halten wird.

Fazit:
Von der ersten Seite an habe ich mich in die Geschichte, die Figuren und allem was die Autorin erschaffen hat, verliebt! Band 2 ich komme.

Samstag, 28. November 2015

Suzanne Collins - Tribute von Panem Flammender Zorn [Kurz-Rezension]

Suzanne Collins - Tribute von Panem Flammender Zorn Band 3
Verlag: Oetinger
Hardcover Ausgabe, 432 Seiten
ISBN-13: 978-3-7891-3220- 9
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Zum Inhalt:
Möge das Gute siegen! Möge die Liebe siegen! Das grandiose Finale! Katniss gegen das Kapitol! Schwer verletzt wurde Katniss von den Rebellen befreit und in Distrikt 13 gebracht. Doch ihre einzige Sorge gilt Peeta, der dem Kapitol in die Hände gefallen ist. Die Regierung setzt alle daran, seinen Willen zu brechen, um ihn als Waffe gegen die Rebellen einsetzen zu können. Gale hingegen kämpft weiterhin an der Seite der Aufständischen, und das, zu Katniss' Schrecken, ohne Rücksicht auf Verluste. Als sie merkt, dass auch die Rebellen versuchen, sie für ihre Ziele zu missbrauchen, wird ihr klar, dass sie alle nur Figuren in einem perfiden Spiel sind. Es scheint ihr fast unmöglich, die zu schützen, die sie liebt …

Meine Meinung:

Die Geschichte hat mich mit einigen Wendungen überraschen können, ganz besonders was das Sterben einiger Charaktere betrifft. Das gehörte zu den wenigen Momente die mich wirklich berühren konnten und auch schocken. Das Ende fand ich auch sehr gut und der ganzen Serie entsprechend.


In den ersten beiden Bänden fand ich Katniss schon als fragwürdige Heldin, die mehr oder weniger ordentlich in diese Rolle geschlittert ist und auch in diesem Teil bestätigt sich meine Annahme erneut. Sie bleibt sich selbst treu, handelt bevor sie denkt und verdeutlicht nur einmal mehr, dass sie sich gar nicht um das große Ganze sondern nur um ihre eigene, kleine Welt kümmert und das dieses Mal recht schwach. Nichts überraschendes, beim dritten Mal also weder pro noch contra.


Mit Katniss wurde ich auch diesmal nicht warm, was ganz klar der Autorin geschuldet ist. In der gesamten Reihe werden so wichtige emotionale Schlüsselszenen meinem Empfinden nach angekratzt und überhaupt nicht beleuchtet. Oberflächlich und leidenschaftslos. Ganz besonders nehme ich es übel, dass nach dem ganzen Liebeschaos einer der beiden abgesäbelt wird, mit gerade mal so wenig Worten wie unbedingt nötig. Die Charaktere sind nur noch ein Abklatsch ihrer Selbst aus den Vorbänden.

Fazit:
Es gibt tolle Jugendbücher, mit wirklich überzeugenden Geschichten und Charakteren, die gesamte Reihe gehört für mich leider nicht wirklich dazu.

Mittwoch, 30. September 2015

Suzanne Collins - Die Tribute von Panem Gefährliche Liebe [Rezension]


Suzanne Collins - Die Tribute von Panem Gefährliche Liebe Band 2
Verlag: Oetinger
eBook Ausgabe, Printausgabe mit 431 Seiten

ISBN-13: 978-3-86274-140-3
Zur Verlagsseite geht es hier entlang.


Zum Inhalt:
Seitdem Katniss und Peeta sich geweigert haben, einander in der Arena zu töten, werden sie vom Kapitol als Liebespaar durch das ganze Land geschickt. Doch da ist auch noch Gale, der Jugendfreund von Katniss. Und mit einem Mal weiß sie nicht mehr, was sie wirklich fühlt – oder fühlen darf. Als immer mehr Menschen in ihr und Peeta ein Symbol des Widerstands sehen, geraten sie alle in große Gefahr. Und Katniss muss sich entscheiden – zwischen Peeta und Gale, zwischen Freiheit und Sicherheit, zwischen Leben und Tod …

Meine Meinung:
Im ersten Band fand ich es sehr gewöhnungsbedürftig, dass Katniss eher gefühlskontrolliert bis kalt rüber kam, dass war zwar in diesem Buch auch der Fall, aber es scheint so als hätte ich mich ein wenig damit abgefunden. Trotzdem überraschte mich Katniss. Ihr Kalkül in manchen Situationen sorgten schon im ersten Band dafür, dass ich nicht mit ihr warm wurde und sie wenig herzlich fand.  Einzig in den Momenten wo sie sich z.B. für Peeta opfern würde, da weiß man, dass hinter ihrer kühlen Art doch jemand steckt der zu leidenschaftlichen Ausbrüchen fähig ist und ihr auf andere Weise zeigt. Mir war das aber zu wenig um eine Bindung zu ihr aufzubauen.

In diesem Band gab es auch nur keusche Küsschen und bei ihrer Dreiecksgeschichte mit Gale und Peeta konnte ich auch nur den Kopf schütteln. Es kam mir so vor, als hätte sie keine eigene Meinung, kein starkes Gefühl für einen oder sogar zu beiden von ihnen, was man absolut verstehen könnte wenn es denn so wäre. Ihre Art über die beiden zu reden oder zu denken kam mir manchmal so unreif vor, so als wäre das nur eines von vielen lästigen Dingen worüber man einfach nicht nachdenken sollte. Sie nutze weder ihr Herz noch ihr Hirn um es mal ganz plump auszudrücken.
Ich schaue ihm in die Augen. Seine Wurt kann nicht ganz überdecken, wie verletzt er ist, wie verraten er sich wegen meiner Verlobung mit Peeta fühlt. (Pos. 1215)
Ebenso fand ich die Erzählart an sich wenig mitreißend, einige Stellen die hätten für Emotionen sorgen können, wurden einfach nur abgehandelt, grob und schnell ohne wichtige Szenen auszuleuchten. Das wenige was ich an Atmosphäre und Gefühl durch die Seiten spüren konnte, reichten nicht wirklich aus um vollkommen abzutauchen. Man liest es nicht als wäre man mitten in der Geschichte, sondern eher wie ein passiver Zuschauer den das Ganze nichts angeht. Aber genau das will ich von einem Buch, dass es mich mitreißt und mit hinein zieht in eine andere Welt, besonders von einem so gehypten Buch.

Dadurch, dass die Vorbereitungen und im Anschluss dann die Arena, erneut einen großen Part in dem Buch einnehmen, bleibt natürlich nicht viel Neues was man als Leser entdecken kann. Zwar warten hier andere Tribute, andere Fallen aber das aufregende, nenne ich es mal, aus dem ersten Band ist durch den sehr ähnlichen Handlungsstrang nicht mehr gegeben. 

Schön fand ich jedoch das auch hier wieder zu der alten Stylisten Truppe gegriffen wurde ich mag Cinna unheimlich und hätte es gern gesehen viel öfter über ihn lesen zu können.
Der zweite Teil/Part des Buches liest sich aber wesentlich schneller als der Erste da er einfach etwas mehr an Spannung bereit hält und sich eben mehr tut in den Szenen. Sobald es dann in den dritten Teil des Buches übergeht flogen die Seiten wieder ordentlich.
Weil ich selbstsüchtig bin. Und feige. Ich bin ein Mädchen, das, wenn es sich wirklich mal nützlich machen könnte, wegläuft, um am Leben zu bleiben, und alle, die nicht mitkommen können, leiden und sterben lässt. (Pos. 1533)
Interessant wird es auch, in den Moment wo man mitbekommt da steckt noch ein viel größerer Plan dahinter und das fand ich wirklich überraschend. Leider war Katniss´ Reaktion alles andere als unvorhersehbar, erst handeln dann denken, ist da wohl ihre Devise und wieder einmal wird mir klar, dass sie als Heldin alles andere als ein typisches Bild abgibt. 

Fazit:
Hat meiner Meinung nach nicht den Ruhm verdient den es zugesprochen bekommt. Einzig das es etwas über die Hälfte spannend geschrieben wurde haben mich die drei Sterne geben lassen.

Samstag, 8. August 2015

Anna Carey - Eve & Caleb In der gelobten Stadt



Anna Carey - Eve & Caleb - In der gelobten Stadt Band 2
Verlag: Loewe
Taschenbuch Ausgabe, 315 Seiten
ISBN-13: 978-3-7855-7104-0
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Zum Inhalt:
Würdest du für deine Liebe alles riskieren? Eve gerät in die Fänge der Soldaten des Neuen Amerika und wird aus dem sicheren Califia in die Stadt aus Sand verschleppt. Hier erfährt sie, dass ihr Freund Caleb noch lebt, und weshalb der König so unerbittlich nach ihr suchen ließ. Gefangen im Palast ist es lebensgefährlich, mit Caleb und den Rebellen Kontakt aufzunehmen. Doch Eve wünscht sich nichts sehnlicher, als wieder mit Caleb vereint zu sein. Bald wird sich zeigen, ob sie bereit ist, dafür alles zu riskieren.

Meine Meinung:
Es ist jetzt etwas mehr als ein Jahr her, dass ich den ersten Band der Trilogie gelesen habe und ich war eigentlich nicht wirklich interessiert daran, zumal ich mich nur noch sehr grob an die Story erinnern konnte.

Nachdem nun Eve ganz "unegoistisch" einfach mal alle Menschen die ihr wichtig sind im Stich und zurück gelassen hat, zeigt sich doch, dass ihr Caleb nicht aus den Kopf geht. In Califia ist sie erstmal sicher und die Geschichte setzt etwa 3 Monate nach Ende des ersten Bandes ein und kurz danach taucht Arden auf und dann überschlagen sich erstmal die Ereignisse. Eve merkt, das ihr Aufenthalt in Califia nicht ganz so sicher ist, wie sie anfangs dachte, der König lässt weiterhin nach ihr suchen und die Frauen haben scheinbar auch alle ihre eigenen Pläne mit Eve. Bis sich etwas über einen Caleb hört und sicher ist, es kann sich nur um ihn handeln. Doch sie ahnt nicht wo es sie hinführen wird, wenn sie sich erst aus Califia geschlichen hat und sich auf die Suche macht. Man merkt aber, dass sie sich doch weiter entwickelt hat etwas mutiger, willensstärker geworden ist und bereit ist ihre Sicherheit hinten anstellt. 
Sie wischte den Schmutz von meinen Beinen und zwischen meinen Zehen weg und rubbelte den Schlamm in meinen Kniekehlen ab. Sie tat es mit solcher Sorgfalt. Nach so vielen Monaten auf der Flucht, in denen ich in kalten Kellern verlassender Häuser geschlafen hatte, war ihre Sanftheit kaum zu ertragen. (S. 85)

Mittwoch, 28. Mai 2014

Anna Carey - Eve & Caleb - Wo Licht war [Rezension]



Anna Carey - Eve & Caleb - Wo Licht war Band 1
Verlag: Loewe
Taschenbuch Ausgabe, 300 Seiten
ISBN-13: 978-3785571033
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Zum Inhalt:
Eve lebt in einem Waisenhaus, im neuen Amerika. Nachdem eine Seuche die Bevölkerung größtenteils dahin gerafft hat sollen die Mädchen mit ihrer guten Ausbildung bei dem Wiederaufbau helfen.
Umgeben von Zäunen und ausschließlich von Frauen erzogen wachsen die Mädchen auf, bis sie volljährig sind und dann ihren Beruf erlernen, drüben am Ende des Sees in dem Turm ohne Fenster. Eve steht kurz vor ihrem Abschluss und freut sich auf die weiterführende Ausbildung. Doch Arden, eine rebellische Mitschülerin selbst kurz vor dem Abschluss ganz und gar nicht. Sie will fliehen, denn sie weiß was wirklich da drüben auf der anderen Seite im Turm vor sich geht. Hals über Kopf flieht auch Eve und findet sich im zerstörten Amerika wider, voller Gefahren und Männern die, so hat man es ihr beigebracht durch und durch schlecht sind. Eve hat kaum eine Chance allein in der Wildnis und in einer brenzligen Situation taucht auf einmal ein junger Mann auf, Caleb und er ist so ganz anders als sie erwartet. Er ist nett und er hilft ihnen auf der Flucht vor den Soldaten des Königs, denn Eve war nicht nur für eine Turm vorgesehen.
"Ich hab meine Mutter auch lieb gehabt"..."Ich hab sie immer noch lieb. Das ist es ja - die Liebe vergeht nicht, selbst wenn die Person nicht mehr da ist". (S. 132)
Meine Meinung:
Mit dem ersten Teil der Trilogie hat die Autorin eine sehr rasante und recht spannende Dystopie geschrieben, die wenigen stillstehenden Kapitel bieten die Gelegenheit die beginnende Beziehung der Beiden auszuleuchten. Durch den Schreibstil fliegt man in wenigen Stunden durch das Buch und das hat mir echt gefallen, so hat man doch gleich das Gefühl dem SuB eins auf die Nudel zu geben. 
Am Anfang ist Eve die Streberin schlechthin, brav, folgsam und immer am lernen ist es kein Wunder, dass sie die Klassenbeste ist und nur ihre Neugierde bewahrt sie davor im Turm zu landen. 
"Bis auf die kurzen Berührungen, wenn sie uns die Hand auf den Rücken legten, um uns zum essen zu schicken, oder uns einen kurzen Klaps verpassten, weil wir während des Unterrichts aus dem Fenster starrten, hatten die Lehrerinnen uns nie angefasst". (S. 229)
Auf der Flucht finde ich die Szenerie von der Umgebung sehr bildlich beschrieben, man kann sich richtig vorstellen wie alte verlassene Barackenhäuser überall stehen und die Wildnis sich das Land zurück holt. Echt toll. 

Leider hat die Autorin es nicht geschafft die Figuren genauso in Szene zu setzen. Man bekommt eine gute Vorstellung davon wie sie sind; Sie bekommen alle ihre lieben und eckigen Seiten, nur hat mir bei dem Buchtitel, der ja um Eve und Caleb geht, das besondere Etwas gefehlt, was mir die beiden so richtig ans Herz wachsen ließ.

Der Nachgeschmack das Eve eine komplett egoistische Hauptfigur ist, nervt mich immer noch, das hätte nicht sein müssen. Anfangs lässt sie ihre besten Freundinnen Pips und Riley zurück, kann man noch irgendwie verstehen. Dann lässt sie Arden stehen und dann am Ende auch Caleb. So komplett gefühllos keine 2-3 Sätze und aus dem Sinn ist das Ganze. Genauso wie, dass durch ihren Fehler das Ältere Ehepaar ermordet wird von dem schlechten Gewissen usw. ist zu wenig zu lesen und zu fühlen. Sie stellt es zwar kurz in Frage aber um es Nachwirken zu lassen, fehlt einfach etwas. In Caleb findet man einen sehr nett Charakter, der sehr aufopferungsvoll ist aber auch ein bisschen temperamentvoll. Ich hätte auch hier einfach genauso wie bei Eve mehr von deren Gedanken mitkriegen wollen. Ich konnte mich nicht richtig hineinversetzen, was dann auch die durchschnittliche Bewertung begründet.

Fazit:
Eine Buch mit vielen spannenden Moment nur mit unausgebauten aber dennoch guten Charakteren, was vielleicht daran lag das es ihr erstes Jugendbuch ist. Auf jeden Fall werde ich den 2. Band noch lesen, denn am Ende ist so ein blöder Cliffhanger, den man kaum fassen kann und im "Groben" und Ganzen ist es eine gute Geschichte, die eine zweite Chance verdient hat.