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Freitag, 11. Mai 2018

Sandra Regnier - Die dunkle Prophezeiung des Pan REZENSION


Sandra Regnier - Die dunkle Prophezeiung des Pan Band 2
Verlag: Carlsen
Taschenbuch Ausgabe, 404 Seiten
ISBN-13: 978-3-551-36396-6
Preis: 8,99 €
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Zum Inhalt:

Es ist wirklich nicht leicht, die Auserwählte der Elfenwelt zu sein, wie Felicity Morgan täglich feststellen muss. Statt der erwarteten Lobeshymnen steht sie jetzt plötzlich unter Mordverdacht und der Elfenkönig ist persönlich hinter ihr her. Da hilft es auch nicht wirklich, Leander FitzMor, den bestaussehendsten Typen Londons, an seiner Seite zu haben, vor allem nicht, wenn man sich seiner Absichten nie ganz sicher sein kann. Wie gut, dass Felicity ihr Herz ohnehin schon an den attraktiven Filmstar Richard Cosgrove verloren hat. Nur leider kann er ihr nicht weiterhelfen, als sie plötzlich im Versailles des achtzehnten Jahrhunderts erwacht…

Meine Meinung:
Der erste Band hatte mir ja bis auf einige Kleinigkeiten wirklich gut gefallen und da noch alles so taufrisch in Erinnerung ist und ich mich dieses Mal daran halte, nach beenden des jeweiligen Bandes eine Rezension direkt abzutippen, kann ich die Vergleiche von Band zu Band auch wesentlich feiner unterscheiden.

An sich ist der Schreibstil wie gehabt, zwischendurch hatte ich aber immer wieder den Eindruck, dass die Story von pubertierenden Halberwachsenen auf Wattpad geschrieben wurde. Das war mir dann immer ein bisschen unangenehm und ich wollte schnell über die Stelle hinweg lesen.

Die Hauptfigur Fay ist in diesem Buch nahezu alleine am Ruder und zeigt sich nach wie vor immer wieder von einer Seite, die mir so gar nicht gefallen hat. Weiterhin auf Aussehen und Konfektionsgröße bedacht und nicht müde, dass bei jedem Kompliment noch einmal zu wiederholen, habe ich die Stellen irgendwann genervt nur noch überlesen. Ihre "schlagfertigen" Kommentare waren mir irgendwann auch zuviel des Guten. Tatsächlich hatte mir die Fay zu Anfang von Band 1 wesentlich besser gefallen.

Ciaran, der Cousin von Lee, tritt nun mehr in den Vordergrund und nicht zu vergessen etliche weitere männliche Nebenparts. Die selbstverständlich allesamt schön, attraktiv und sexy wie Hölle sind. Doch auch von weniger attraktiven war sie umzingelt. Alles in allem: Der Sohn der Nachbarin, der Bruder ihres Schwagers, ein heißer Schauspieler, Lee, Ciaran, einer ihrer besten Kumpels, der suspekte Paul und die anderen nicht zu vergessen, sie alle waren hinter ihr her.

Ich hatte gehofft, dass es nun endlich mal ein wenig mehr Fay und Lee geben würde, oder zumindest ein paar prickelnde Momente, aber hier wurde man leider enttäuscht. 

Unterhaltsam war das Buch sogar noch mehr als das zuvor. Immer passierte etwas, es gab Abwechslung, eine Menge Szenenwechsel und man sprang von einer Handlung in die Nächste. Leider war hier viel zu wenig ausgearbeitet.

Fazit:
Schwächer als der erste Band. Zu viel aufgebauschte Szenen die mir persönlich zu wenig Tiefe hatten. Mal sehen wie der letzte Band wird.

Dienstag, 8. Mai 2018

Elizabeth Eulberg - Beste Freunde küsst man nicht REZENSION


Elizabeth Eulberg - Beste Freunde küsst man nicht 
Verlag: Arena
Taschenbuch Ausgabe, 314 Seiten
ISBN-13:978-3-401-50332-5
Preis: 9,99€
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Zum Inhalt:
Können ein Mädchen und ein Junge einfach nur miteinander befreundet sein? So richtig eng? Macallan und Levi sind der lebende Beweis dafür: Die beiden sind ein Herz und eine Seele – und NICHT ineinander verliebt! Echt nicht? NEIN, echt nicht. Sie sind total genervt davon, dass alle sie für ein Paar halten. Doch kann so eine Freundschaft gut gehen … so ganz ohne Küssen?

Meine Meinung:
Von der Autorin hatte ich bereits schon etwas gelesen und das Buch hatte mir damals wirklich gut gefallen und da es relativ dünn war und ich auf der Suche nach Büchern war für Zwischendurch und ich irgendwie etwas übrig habe für Geschichten um Liebe und Mädchen-Jungen-Freundschaften, musste ich das natürlich unbedingt lesen.

Die Kapitel werden ein bisschen aufgelockert zwischen dem Zwiegespräch von Macallan und Levi, was mir ganz gut gefallen hat, wenn man erst einmal heraus hat wer wer ist, klappt das mit dem verstehen der Texte auch super, keine Ahnung wieso aber damit tue ich mich bei Büchern immer sehr schwer.

Die Geschichte ist genau das was ich gesucht habe, ein leichtes Buch über Freundschaft und Liebe und die Autorin hat durch ihren Stil beim Schreiben mir ermöglicht mich hineinzuversetzen, wie das so war in der Schulzeit und wie schön und tragisch das Leben mit verrückt spielenden Hormonen doch so war. Der ganze Weg bis die Beiden sich dann endgültig finden war wunderbar mit zu verfolgen. Die Selbstreflexionen  von Levi fand ich toll, dass hat ihn mir unglaublich sympathisch gemacht, weil er zu seiner Schwäche stand und genau wusste warum er das gemacht hat und sich selbst in Frage gestellt hat. 

Die zwei Figuren sind mir wirklich nahe gekommen und das nicht zuletzt durch ihr relativ reifes Verhalten für ihr Alter, denn ich hatte auch als Leser außerhalb der Zielgruppe Freude an dem Buch.

Fazit:
Die Autorin kann man wirklich weiterempfehlen und der Stempel "Buch für Zwischendurch" ist so passend er auch ist völlig unpassend, denn die Bücher sind wirklich klasse geschrieben.

Sonntag, 6. Mai 2018

Amie Kaufman & Meagan Spooner - These Broken Stars II REZENSION


Amie Kaufman & Meagan Spooner - These Broken Stars - Jubilee und Flynn
Verlag: Carlsen
Hardcover Ausgabe, 493 Seiten
IBSN-13: 978-3-551-58361-1
Preis: 19,99 €
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Zum Inhalt: 
Jubilee und Flynn hätten einander nie begegnen sollen. In einem Krieg, der schon seit Generationen andauert, stehen sie auf verschiedenen Seiten. Denn Lee ist Kommandantin der Armee-Einheit, die die Rebellen auf dem Planeten Avon bekämpfen soll, Flynn deren Anführer. Als er sich ins Militärlager einschleicht, wird er von Lee gestellt. Sein einziger Ausweg ist, sie gefangen zu nehmen. Doch dann fordern die anderen Rebellen ihren Tod und Flynn trifft eine Entscheidung, die ihrer beider Leben für immer verändern wird.

Meine Meinung:
Im zweiten Band der Reihe treffen wir auf zwei neue Charaktere, wobei man die aus dem ersten Band nicht ganz aus den Augen verliert. Mir fiel der Einstieg in diesen Band sehr schwer und ich habe mich über das ganze Buch hinweg nicht wirklich einfinden können in die Figuren, der Geschichte, es hat mich leider überhaupt nicht erreichen können, daher werde ich die Reihe auch unbeendet lassen denke ich. 

Beide Charaktere sind an und für sich gut ausgearbeitet, die Autorinnen geben eigentlich genug, damit man sich in die Beiden einfinden kann aber ich habe es nicht geschafft. Die Emotionen der Zwei war nachzuvollziehen und hatte auch gute Momente aber der Funke sprang einfach nicht über. Das lag vermutlich an einer sehr unaufgeregten Story. Das Buch hat für erst nach hinten raus an Action zugelegt und zog sich anfangs einfach viel zu sehr. Es fehlt dich Spannung, es fesselt nicht. 

Atmosphärisch gesehen war das Buch wirklich gelungen, die triste Welt von Avon, der wolkenverhangene Himmel der kein Sonnenlicht zu lässt ,die Bewohner die in diesem tristen Dasein ums Überleben kämpfen, der alles umgebende Sumpf legten sich beim Lesen über einen und das mag ich sehr an Büchern wenn man die Welt förmlich vor sich sehen kann. 

Die Actionelemente an sich waren wirklich gut, teilweise verpufft die Ernergie davon aber so unvermittelt, als wäre man auf einer Wasserrutsche plötzlich auf einem trockenen Stück gelandet und muss nun vorwärts robben.

Was ich ebenfalls als eher störend empfand waren die kurzen Sequenzen zu Beginn der Kapitel, die habe ich irgendwann nur noch übersprungen und denke mir auch jetzt noch: Was sollte das? Völlig unnötig. Die vielleicht 1-2 wichtigen Szenen daraus, hätte man wunderbar anders verpacken können.

Warum dann drei Sterne für dieses Buch das ich nicht mochte? Es war nicht schlecht, dass kann ich einfach nicht behaupten, es hat mir nur nicht gefallen und konnte mich nicht reinziehen.

Fazit:
Nach dem Band ist für mich Schluss mit der Reihe.

Montag, 12. Februar 2018

Ava Reed - Wir fliegen wenn wir fallen REZENSION

Ava Reed - Wir fliegen wenn wir fallen
Verlag: Ueberreuter
Hardcover Ausgabe, 293 Seiten
ISBN-13:978-3-7641-7072-1
Preis: 16,95 €
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Zum Inhalt:
Eine Nacht unter den Sternen schlafen. Einen Spaziergang im Regenwald machen. Die Nordlichter beobachten ... So beginnt eine Liste mit zehn Wünschen, die Phil nach seinem Tod hinterlässt, gewidmet seinem Enkel Noel und der siebzehnjährigen Yara. Phils letztem Willen zufolge sollen sich die beiden an seiner statt die Wünsche erfüllen. Gemeinsam. Yara und Noel, die sich vom ersten Moment an nicht ausstehen können, willigen nur Phil zuliebe ein. Doch ohne es zu wissen, begeben sich die beiden auf eine Reise, die nicht nur ihr Leben grundlegend verändern wird, sondern an deren Ende beiden klar ist: Das Glück, das Leben und die Liebe fangen gerade erst an.

Meine Meinung:

Der Einstieg ist mir eine ganze Weile nicht wirklich gelungen. Ich habe keinen Zugang zu den Figuren bekommen und auch ihre Geschichte konnte mich nicht wirklich berühren. Doch als die Zwei die „Bucket List“ von Phil anfangen zu erfüllen, bekommt das Ganze einen ganz eigenen Charme und ich bin dem kleinen Abenteuer doch verfallen.

Mit der Zeit erhalten die Beiden auch ein bisschen Tiefe und man blickt hinter ihre hoch errichteten Mauern. Die traurigen Geschichten die dahinter stecken, haben mir zumindest geholfen Zugang zu ihnen zu finden. Mit Yara konnte ich aber bis zum Ende nicht richtig  warm werden. Noel wirkte auf mich ein bisschen authentischer und besonders die Momente in dem er sich selbst im Weg stand um auf seinen Großvater zu zugehen, gingen mir richtig unter die Haut. Bei Yara hat die Autorin es geschafft als es um ihre Trauer geht und sie sich selbst ganz eng und fest umschlungen hielt, um das Gefühl los zu werden sich selbst zu verlieren. Diese Momente wurden sehr feinfühlig und sensibel heraus gearbeitet und durch deren fehlen, hätte das ganze Buch für mich vermutlich nur 1 bis 2 Sterne erhalten.

Der Schreibtstil ist schlicht und einfach und abwechselnd lesen wir aus Sicht von Yara und Noel, was ganz angenehm ist und ein bisschen mehr Spannung ins Buch bringt.

Die Idee der einzelnen Wünsche und an welchen Orten es die Zwei dadurch verschlägt um sie zu erfüllen, hat mir sehr gut gefallen. Selbstverständlich kommt man dabei auch nicht an Gedanken zu seiner ganz eigenen Liste vorbei und das Buch inspiriert einen dazu, ein paar verrückte, traumhafte Wünsche und Ziele ins Auge zu fassen.

Fazit:
Ein tolles Buch mit einer schönen Idee für Zwischendurch.

Montag, 15. Januar 2018

Victoria Aveyard - Die Rote Königin REZENSION

Victoria Aveyard - Die Rote Königin Band 1
Verlag: Carlsen
Hardcover Ausgabe: 501 Seute
ISBN-13: 978-3-551-58326-0
Preis: 19,99 €
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Zum Inhalt:
Rot oder Silber – Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den niederen Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die – und nur die – besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit in der Sommerresidenz des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten! Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie als verschollen geglaubte Silber-Adlige ausgegeben und mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Dabei ist es dessen Bruder, der Thronfolger, der Mares Gefühle durcheinander bringt. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben. Trotzdem nutzt sie ihre Position, um die aufkeimende Rote Rebellion zu unterstützen. Sie riskiert dabei ihr Leben – und ihr Herz … --- Fesselnd, vielschichtig und voller Leidenschaft: Victoria Aveyard entwirft eine faszinierende Welt mit einer starken Heldin, die folgenschwere Entscheidungen treffen muss. Es geht um Freundschaft, Liebe und Verrat, um Politik, Intrigen und Rebellion, um Gut und Böse – und jede Schattierung dazwischen.

Meine Meinung:
Die Reihe hat mich nie wirklich interessiert, ich dachte mir das wäre schon wieder so ein 0815 Buch nach dem Motto: Immer derselbe Dystophien-Mist. Tatsächlich finden sich auch viele Elemente wieder, mit denen man aus allbekannten Büchern so oder so ähnlich bereits Bekanntschaft geschlossen hat aber das Buch hat seine eigenen Wege eingeschlagen und konnte mich mit neuen Ideen überraschen. Es ist aber bei Weitem nicht so gut, wie das jetzt vermuten lässt.

Es fällt mir etwas schwer ganz Objektiv an den ersten Band heran zu gehen, da ich bereits Teil 2 und 3 gelesen habe. Kommen wir zu dem Punkt der sich im Verlauf der Ganzen bisher veröffentlichten Geschichte kaum geändert hat.

Die Person Mare ist mir nicht unbedingt unangenehm, aber allzu sympathisch war sie mir durchweg einfach nicht. Vieles an ihr bleibt einfach so komplett im Verborgenen, dass man Sie nur ganz schwer zu fassen bekommt. Was ich der Autorin jedoch anrechne ist, dass Sie ihrer Person die Fähigkeit anbei gibt, sich selbst zu reflektieren und das tut Mare; Sie weiß um ihrer großen und krassen Charakterschwächen sehr gut Bescheid. Dieser Kalkül, diese Kälte und Emotionslosigkeit haben mich oft bei ihr straucheln lassen.
Wenn man dem Charakter aber dennoch Freiraum zugestehen kann, eben doch anders zu agieren als es all die Figuren in den anderen Romanen tun oder allgemein sympathische Figuren, hilft einem dabei auch damit so gut es geht zurecht zu kommen.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, sehr flüssig und angenehm. Vieles hat mir jedoch auch der angenehme Schreibstil nicht geben können. Oft hatte ich das Gefühl nicht ganz hinter den jeweiligen Situationen hinterher zu kommen, beim Lesen hatte ich hin und wieder einfach das Gefühl da wurde jetzt etwas komplett übersprungen und ausgelassen. Die Gefühle die hier zwischen Mare und ihrem Männer-Harem, bestehend aus Cal und Maven, sowie dem Kindheitsfreund Kilorn, waren einfach unverständlich. Es war teilweise auch nicht auszumachen wer denn nun ihr Erwählter ist, vermutlich hatte sie über große Teile einfach selbst keinen blassen Schimmer.

Die Figuren waren alle sehr unnahbar, haben keine Emotionen bei mir wecken können und das aus der Ich-Perspektive geschrieben wurde, hat Null retten können. Die Story an sich hat mich jedoch neugierig gemacht. Die Idee mit den Kräften hat mir unglaublich gut gefallen. Einige Wendungen kamen richtig super und ich konnte teilweise dann das Buch nicht aus der Hand legen. Zwischenzeitlich jedoch zieht sich das Ganze unglaublich zäh und ich habe zum Ende hin große Teile einfach übersprungen. Diese Phasen hätte man nutzen können um alles ein bisschen runder zu machen, die Chance wurde hier leider vertan.

Fazit:
Trotz der vielen negativen Kritik meinerseits, war ich doch auf den zweiten Teil der Reihe gespannt. Gut das ich den aus der Bibliothek auch gleich mit dabei hatte.

Sonntag, 12. November 2017

Richelle Mead - Vampire Academy 1-6 - REIHEN REZENSION


Richelle Mead - Vampire Academy 1-6
Verlag: Audible Studios 
Spieldauer: ca. 84 Stunden und 12 Minuten
Sprecherin: Marie Bierstedt
Hier geht es zu Audible.


Um was es geht:
Klappentext Band 1: St. Vladimir's ist eine Schule für junge Vampire. Auch Rose Hathaway - halb Mensch, halb Vampirin - wird hier zur Wächterin ausgebildet. Sie hofft, eines Tages ihrer besten Freundin Lissa zur Seite zu stehen, der letzten Überlebenden der Vampirfamilie Dragomir. 
Da kommt es zu einer Reihe merkwürdiger Vorfälle. Irgendjemand scheint es auf Lissas Leben abgesehen zu haben. Der Einzige, dem sich Rose anvertrauen kann, ist der attraktive Wächter Dimitri...

Was ich darüber denke:
Ich hatte immer wieder mal von der Reihe gehört und sie konnte mich lange Zeit nicht wirklich reizen aber irgendwann wollte ich ihr doch mal eine Chance geben. Der Film war natürlich ein toller Vorwand da mal rein zu schnuppern, wenn ich mich nicht irre hatte ich damals auch so mit der Chroniken der Unterwelt angefangen.

Tatsächlich war ich jedoch direkt abgeneigt nach dem Trailer und ich wollte weder Film noch Bücher jemals sehen oder lesen. Irgendwann hatte ich aber doch dann zum Film gegriffen, zugegeben soo mies war er nicht aber auch kein leuchtender Stern am Horizont. 

Irgendwann griff ich dann zum Hörbuch, also ein annehmbarer Kompromiss, weder Film noch Buch und fand es sogar besser als den Film. Angedacht für den Arbeitsweg, konnte ich auch am Abend nicht aufhören es mir mit dem Hörbuch zu Hause bequem zu machen. Schneller als gedacht bin ich durch die etlichen Stunden Hörbuch nun durch und Marie Bierstedts Stimme ist wirklich toll, leider habe ich aber gelesen, dass die Hörbücher wohl teilweise um einige wichtige Szenen gekürzt wurden, mal sehen ob ich mir doch irgendwann noch die Bücher zulegen werde. 

Dienstag, 26. September 2017

Mandy Hubbard - Der Kuss der Sirene REZENSION

Mandy Hubbard - Der Kuss der Sirene
Verlag: Ravensburger
Hardcover Ausgabe, 276 Seiten
ISBN-13: 978-3-473-40090-4
Preis: 14,99 €
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Zum Inhalt:
Nur Lexi weiß, warum ihr Freund Steven beim gemeinsamen Schwimmen ertrank. Ihr Gesang hat ihn zu weit aufs Meer hinausgelockt. Sie ist eine Sirene, eine Meerfrau. Seit jener Tragödie leidet Lexi unter Schuldgefühlen und führt ein einsames Leben. Nur Cole, Stevens bester Freund, bemüht sich um sie, und schließlich verliebt sie sich in ihn. Doch da tritt Erik auf den Plan. Er ist wie Lexi. Ein Wasserwesen. Und seine Pläne sind so dunkel und unergründlich wie der Ozean ...

Meine Meinung:
Das Buch liest sich recht leicht und ist ganz nett für zwischendurch.
Ich war ein bisschen neugierig wie das Thema Sirenen umgesetzt wurde und bin überrascht, denn die Idee der Autorin gefällt mir wirklich gut. Sie hat was um das Ganze echt gut imAlltag unterzubringen ohne Klischees zu bedienen und das hilft meiner Meinung nach auch sich ein bisschen hineinfallen zu lassen in die Geschichte.

Lexi, hat es nicht leicht in ihrem Leben gehabt und es gibt da ein Schlüsselmoment der sie und auch ihr damaliges Umfeld komplett verändert. Die Inhaltsangabe lässt ja schon recht viel durchblicken, deshalb ist es kein großes Geheimnis, dass Sie mit ihrem Gesang ein Leben gekostet hat. Aus Angst das sich der Vorfall wiederholt, geht sie fortan jedem aus dem Weg und damit ist es ganz schön einsam.

Irgendwann jedoch bekommt Cole, der beste Freund des Jungen den Sie versehentlich umgebracht hat, ein kleines Loch in ihre dicken Mauern und sie spürt wie wichtig doch Aufmerksamkeit, Zuwendung und Gefühl sein kann. Klar, dass sie ihrem Prinzip allein bleiben zu wollen nicht lange treu sein kann. Mir gefiel, dass Sie die schlimme Tat, an der sie keine schuld trägt, nicht einfach abtut, sondern den Leser und sich bewusst macht, dass sie es nie vergessen kann und wird. Oft fehlt mir das in anderen Büchern, dass krasse einschneidende Erlebnisse mal kurz behandelt werden und schwupps weiter geht´s. 

Das Ganze bekommt ein bisschen Fahrt als dann auch noch Erik auftaucht, bei dem der Leser ganz klar etwas hat worüber man spekulieren kann. Wieder verrät hier der Klappentext so einiges, daher darf man gespannt sein was Lexi nach der langen Einsamkeit tut, wenn es da auf einmal zwei Jungs gibt. 

Fazit:
Gutes Buch für zwischendurch mit einer interessanten Idee. Zielgruppe war um die 12-14 Jahre und das passt super.

Donnerstag, 7. September 2017

Nicola Yoon - The Sun is also a Star REZENSION

 
Nicola Yoon - The Sun is also a Star
Verlag: Dresslerte.
Hardcover Ausgabe, 394 Seiten
ISBN-13: 978-3-7915-0032-4
Preis:19,99 €
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Zum Inhalt:
Schicksalsfäden einer großen Liebe! Wie viele Dinge müssen geschehen, welche Zufälle passieren, damit sich die Wege zweier Menschen kreuzen? Als Daniel und Natasha in New York aufeinander treffen, verguckt er sich sofort in das jamaikanische Mädchen. Die zwei teilen einen Tag voller Gespräche über das Leben, ihren Platz darin und die Frage: Ist das zwischen uns Liebe? Doch ihr Schicksal scheint bereits festzustehen, denn Natasha soll noch am selben Abend abgeschoben werden.

Meine Meinung:
Von der Autorin beeindruckt durch den Titel "Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt" und im Nachhinein immer noch berührt, wollte ich diesen Buch so unbedingt lesen, dass es mir schon fast unter den Fingern gejuckt hat.

Wer meine Rezensionen kennt wird feststellen, dass ich dieses Mal zwei Bewertungen statt einer drin habe. Das hat den Grund, das ich beim rezensieren nicht wirklich mehr hinter der Bewertung stand, die ich abgegeben hatte auf Goodreads. Wieso ich das aber so empfunden habe dazu kommen wir jetzt.

Zu allererst waren da die Charaktere. Abwechselnde Kapitel, Größtenteils aus der Sicht von Natasha und Daniel, merkt man sehr schnell die Beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie die eher rational, logisch und mit dem Verstand an die Dinge herangeht und er der sich vollkommen von seinen Gefühlen leiten lässt und an Schicksal und Bestimmung glaubt. Natasha war für mich trotz dessen das Sie der weibliche Charakter war, schwerer zugänglich für mich als Daniel, eben weil sie sich so wenig vom Gefühl leiten lässt und allem was man mit Hormonen und anderen naturwissenschaftlichen Grundlagen erklären kann auch nur darauf reduziert. So unterschiedlich die Menschen im wahren Leben sind, in Büchern ist es nicht einfach diese so darzustellen, dass man damit auch als Leser etwas anfangen kann. Hier hat die Autorin leider kein großes Fingerspitzengefühl bewiesen. Daniel hingegen ist schon zugänglicher und seine etwas treudoofe Art nicht aufzugeben hat schon etwas rührseliges an sich.

Die Thematik rund um illegale Einwanderer, der bevorstehenden Abschiebung usw. ist im Hinblick auf die aktuelle Situation in Deutschland wirklich spannend. Leider fehlt mir hier so ein bisschen die Dramatik und Tiefe, die dem Ganzen nicht nur die Würze gibt, sondern sich dadurch auch abheben könnte.

In diesem Buch gibt es viele Zufälle, etwas zu viele wie ich im Nachhinein finde und es wirkt alles andere als glaubwürdig. Selbst wenn es glaubwürdig wäre ist da etwas was einfach fehlt und weswegen ich daher auch meine Bewertung im Nachhinein geändert hatte.

Fazit:
Schwierig, es ist kein schlechtes Buch und weiß zu unterhalten, dennoch fehlt hier einiges was es nicht nur vom Thema her abheben konnte.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Barbara Veit - Hannah liebt nicht mehr REZENSION


Barbara Veit - Hannah liebt nicht mehr

Verlag: Carl Hanser Verlag
gebundene Ausgabe, 191 Seiten
Preis: Buch gibt es nur noch gebraucht

Zum Inhalt:
Was ist mit Hannah nur los? Die 17-jährige sperrt sich in ihr Zimmer ein, will mit niemandem mehr sprechen und verweigert das Essen. Als die verzweifelten Eltern damit drohen, die Tür aufzubrechen, schiebt ihnen Hannah einen Zettel unter der Tür durch, auf dem "Margrett" steht, der Name einer Schulfreundin ihrer Mutter.
Margrett kommt und erzählt einfach aus ihrem Leben. Bis auch Hannah vorsichtig anfängt zu sprechen ...

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Becca Fitzpatrick - Engel der Nacht REZENSION

Becca Fitzpatrick - Engel der Nacht REZENSION
Verlag: Goldmann
Taschenbuch Ausgabe, 376 Seiten
ISBN-13: 978-3-44-47208-6
Preis: 9,99 EUR
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Zum Inhalt:
Als Nora ihm zum ersten Mal begegnet, weiß sie gleich, dass seine tiefschwarzen Augen mehr verbergen als offenbaren: Patch wirkt geheimnisvoll, fast unheimlich auf sie und macht ihr auch etwas Angst. Immer öfter hat sie das Gefühl, verfolgt zu werden. Hat Patch etwas damit zu tun? Irgendetwas scheint mit ihm nicht zu stimmen. Wo kommt er her, warum fühlt sie sich so sehr zu ihm hingezogen – und diese Narbe auf seinem Rücken, was hat sie zu bedeuten?

Meine Meinung:
Die Engel Reihe ist als Geburstags-Geschenk bei mir eingezogen und stand schon einige Zeit auf meiner Wunschliste. Ganz klar, hatten mich zuerst wieder einmal die Cover angezogen und die Geschichte dahinter schien auch vielversprechend. 

Zu den Figuren: Kann ich nur sagen, dass ich Vee, die durchgeknallte aber witzig und schlagfertige Freundin von Nora, sofort Klasse fand. Ruhig ein bisschen mehr Vee, denn Sie bringt Humor mit einer leicht bissigen Unternote mit, die ich sehr gern habe. Nora selbst ist mir zu lieb und betont das auch gerne und lässt hin und wieder mitschwingen wie wenig sie zu so jemanden passt wie Patch. Darüber hinaus ist sie sobald er ins Spiel kommt, zu keinem selbst erhaltenden Denkprozess mehr fähig. Patch hingegen war wiederum wirklich mal ein gelungener Mistkerl. Er gibt absolut nichts preis von sich und benimmt sich ihr gegenüber wie ein Schwein, da hilft es auch nicht das er scheinbar so anziehend ist. Er hat eine dunkle Seite, von der sich Nora fern halten will und die kauft man ihm auch ab, anders als in einigen anderen Büchern wo es um die so genannten Bad Boys geht. Noch ein ganz großes Minus war die fehlende Anziehungskraft, die ich nicht spüren konnte, außer sie in den Sätzen zu lesen. Ebenfalls bleibt alles einfach sehr oberflächlich, hier bieten sich eine Menge an Möglichkeiten wohin die Reise geht, zumindest bin ich gespannt wie es weiter gehen wird.

Der Schreibstil: War flüssig, angenehm und während des Lesens sind mir die negativen Dinge nicht deutlich bewusst geworden, sondern erst hinterher, man analysiert das Buch ja zum rezensieren ja doch finde ich einen Ticken anders, als wenn man es nur lesen würde. Das fällt mir immer wieder auf. 

Die Handlung: Bietet immer Abwechslung, wirkt dabei weder aufgesetzt noch gewollt und das hat mir gut gefallen. Die Kombi zwischen Schreibstil und der Handlung selbst war es auch, welches mich zuerst zu einer vier Sterne Bewertung bewogen hat, im Nachhinein aber leider dann doch nu mit 3 Sternen davon gekommen ist.

Fazit:
Schwerer Fall von beim Lesen ist es toll, unter der Lupe mangelt es aber doch arg an einigen Stellen.

Dienstag, 29. November 2016

Colleen Hoover - Love and Confess REZENSION


Colleen Hoover - Love and Confess
Verlag: dtv
Klappenbroschur, 375 Seiten
ISBN-13: 978-3-423-74012-8
Preis: 12,95 EUR
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Zum Inhalt:
Vor fünf Jahren hat Auburn ihre erste große Liebe in Dallas zurücklassen müssen, verbunden mit einem Schmerz, den sie bis heute nicht ganz überwunden hat. Als sie eines Abends im Schaufenster einer Kunstgalerie Briefe mit anonymen Bekenntnissen entdeckt, ist sie zutiefst berührt, denn auch sie trägt ein Geheimnis mit sich. Niemand soll von ihrer Vergangenheit wissen – vor allem nicht Owen, der junge Künstler mit den grünen Augen, der sich von den Geschichten anderer Menschen für seine Bilder inspirieren lässt. Vom ersten Augenblick an fühlt sie sich zu ihm hingezogen und Owen geht es nicht anders. Die beiden verlieben sich mit ungeahnter Wucht ineinander. Doch auch Owen hat ein Geheimnis, das alles zu zerstören droht, was ihnen wichtig ist . .

Meine Meinung:
Das Cover ist an sich nicht mein Fall obwohl es echt schön ist, hat es für mich so einen 80er Jahre Touch?! 

Tatsächlich tue ich mich unglaublich schwer damit, dass Buch zu rezensieren, sogar so schwer, dass ich die fertige Rezension noch einmal komplett gelöscht habe. Kommen wir erst einmal zu dem was ich wirklich toll fand und was mich so an dieser Geschichte fasziniert hatte. 

Ganz klar ist hier die Idee hinter Owens Arbeit, dass was mich sofort begeistern konnte. An seiner Galerie hängt eine Art Briefkasten in den wildfremde ganz anonym ihre schlimmsten Ängste als Geständnis los werden können, absolut geniale Idee. Das erstaunliche, fast schon schockierende daran ist aber, es sind wahre Geständnisse. Owen nimmt diese Geständnisse als Inspiration zu seinen Gemälden und ist damit sehr erfolgreich, als er auf der Suche nach einer neuen Assistentin ist, platz Auburn in sein Leben. Die zwei gehen super locker miteinander um, fast schon vertraut und es macht Spaß dabei zu sein, wenn sie sich Kennenlernen. 

Dienstag, 1. November 2016

Estelle Maskame - Dark Love - Dich darf ich nicht begehren REZENSION


Estelle Maskame - Dark Love - Dich darf ich nicht begehren Band 3
Verlag: Heyne
Taschenbuch, Printausgabe mit 415 Seiten
ISBN-13: 978-3-453-2705-7
Preis: 9,99 €
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Zum Inhalt:

Zwischen Tyler und Eden war es von Anfang an die große Liebe - tief, echt und kompromisslos. Als Tyler einfach abhaut, weil er den Konflikt mit seiner Familie nicht erträgt, ist Eden tief verletzt. Um Tyler endgültig zu vergessen, geht sie zum Studium nach Chicago und stürzt sich sogar in eine halbherzige Beziehung zu einem anderen Jungen. Doch kaum steht sie Tyler in den Semesterferien wieder gegenüber, muss Eden feststellen: Sie kommt einfach nicht über ihn hinweg. Und Tyler geht es genauso, ob er will oder nicht. Wird er nun endlich über seinen Schatten springen und sich zu Eden bekennen, koste es, was es wolle?

Meine Meinung:
Irgendwie bin ich immer sehr glücklich wenn eine Reihe abschließt und die Cover optisch alle zusammen passen! 

Inhaltlich bleibt de Autorin der bisherigen Linie treu und es steht wieder eine Stadt im Mittelpunkt. Zugegeben es hat nicht mehr diesen versteckten Reiseführer Flair aber die Art und Weise wie die Vorzüge wieder aufgeführt werden ist mir einfach zu plump. Was mich auch gleich zu ihrem Schreibtstil bringt. 

Im Nachfolgenden und abschließenden Band der Dark Love Reihe konnte ich der Übersetzung oft nichts abgewinnen und bin über so manch einen Satz gestolpert, ich kann mich nicht erinnern das dies im ersten oder zweiten Teil der Fall war. Ansonsten liest es sich aber relativ flüssig.


Eden lässt anfangs spüren wie es ihr geht, nach dem Tyler einfach gegangen ist. Wir erfahren wie lange sie nun schon voneinander getrennt sind und wie ihr Leben von da ab weiter ging. Es knüpft also nicht nahtlos ans Ende des 2. Bandes an, aber man hat keine Probleme wieder rein zu kommen, da beide Bücher ja relativ kurz hintereinander veröffentlicht wurden.

Tyler hingegen ist kaum wieder zuerkennen, was sich an ihm aber so verändert hat verrate ich nicht. Ob es sich gelohnt hat für ihn und ob die Beiden nach einer langen Zeit wieder zueinander finden, müsst ihr schon selbst herausfinden.

Wie schon im Vorgänger konnte mich der Verlauf der Geschichte aber nicht mehr fesseln, es war langweilig, ich war teilweise genervt, habe nicht mehr wie gefesselt davor gesessen. Es passierte zu wenig was Interessant gewesen wäre, viele Teile sind so nichtssagend. Enttäuscht bin ich zwar nicht, dazu war es nicht schlecht genug und nach dem Vorgänger wusste ich ja, dass es wie mit dem Großtteil aller Reihen ist: Ein Band weniger, die Geschichte komprimierter und es wäre um Welten besser geworden.

Fazit:
Die Reihe fängt super an und verläuft sich so abrupt ab dem zweiten Teil, in eine nervige, nichtssagende Story. 

Freitag, 19. August 2016

Cynthia J. Omololu - Für immer die Liebe REZENSION


Cynthia J. Omololu - Für immer die Liebe
Verlag: Dressler 
Hardcover Ausgabe, 381 Seiten
ISBN-13: 978-3791515076
Preis: 18,95 €
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Zum Inhalt:
Kann die Liebe dein Schicksal besiegen? Seit Cole weiß, dass sie ein Mensch ist, der sich an seine früheren Leben erinnert, hat sich einfach alles verändert. Sie ist zum ersten Mal in ihrem Leben verliebt. Griffon macht sie überglücklich und sie möchte nie wieder ohne ihn sein. Doch dann drängt sich der charismatische Drew in Coles Leben. Plötzlich weiß Cole nur noch eines: dass sie nichts mehr weiß! Sie liebt Griffon doch, oder? Warum bloß übt Drew dann so eine Anziehung auf sie aus? Ist er vielleicht ihr Schicksal?

Meine Meinung:
Eigentlich wollte ich nie so lange warten mit dem Lesen der Fortsetzung, dass es jetzt nun doch über ein Jahr wurde hat sich aber kaum bemerkbar gemacht. Relativ schnell kommt man in die Geschichte um Cole und Griffon und ihr außergewöhnliches Leben wieder rein.

Die Geschichte knüpft auch fast wieder dort an wo sie geendet ist und wenn man allgemein Schwierigkeiten hat in Bücher wieder rein zu kommen, dem rate ich einfach die letzten paar Kapitel des ersten Bandes noch einmal zu lesen und dann sollte es auch nach langer Zeit keine Probleme geben.

Cole muss sich nun erst einmal nach ihrer Verletzung zurecht finden in ihrem neuen Leben, nun wo das Cello spielen nicht mehr wirklich ihr Lebensinhalt sein kann. Es gibt hier eine sehr wunderschön beschriebene Szene die mir so richtig unter die Haut ging. Die Entwicklung der Geschichte ist aber trotz der gut gelungenen Emotionen irgendwie nicht rund. Jetzt kann ich auch verstehen warum aus der Trilogie eine Dilogie geworden ist.

Leider blieb der zweite Teil somit hinter dem Ersten zurück, was daran lag, dass die Geschichte mich nicht mehr mitreißen konnte. Die Rückblenden aus Coles frühere Leben sind nicht mehr so packend wie noch zuvor, insgesamt hat das Buch leider auch zu viele seichte Parts, wo man sich beim Lesen wirklich durch hangeln musste. Im Groben ging es auch nur darum, ob Cole und Griffon zusammen eine Chance haben, jetzt wo Drew aufgetaucht ist. Es war nur eine laaange Episode von Beziehungsdrama mit nichts drumherum. Drew könnte eigentlich ein wirklich spannender Aspekt in der Dreiecks-Geschichte sein, leider hat die Autorin hier gepennt und lässt hier so einiges im Sand verlaufen. Der minimale Spannungsansatz der hier durch die alte Geschichte mit Veronique aufgebaut ist, wirkt manchmal ein bisschen deplatziert weil ihm überhaupt kein Raum gelassen wird und endet dann genauso merkwürdig wie er in dem Buch wieder aufgenommen wurde. 

Weder Cole noch Griffon, geschweige denn Drew haben mich als Charakter weiterhin interessieren können. Sehr schade dabei war ich so hin und weg gewesen im ersten Teil.

Fazit:
Kein Vergleich zum Vorgänger, die Geschichte knüpft zwar inhaltlich wieder an den ersten Band an, aber das war es dann auch schon.

Dienstag, 9. August 2016

Amy Talkington - Liv Forever REZENSION

Amy Talkington - Liv Forever
Verlag: Beltz
Hardcover Ausgabe, 316 Seiten
ISBN-13: 978-3-407-74487-6
Preis: 14,95 €
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Zum Inhalt:
Liv spürt augenblicklich, dass es im Internat »Wickham Hall« nicht mit rechten Dingen zugeht: Wer oder was verbirgt sich in dem alten Gemäuer? Weiß der scheinbar unnahbare Malcolm etwas darüber? Liv verliebt sich in ihn. Unsterblich. Doch dann wird Liv hinterrücks ermordet. Aber sie ist nicht tot, sondern geistert mit den Seelen vieler anderer verstorbener Mädchen durch die Schule. Ist sie verflucht? Wie lässt sich der Bann brechen? Kann Liv zu Malcolm zurückkehren? Bald stößt sie auf das dunkle Geheimnis von »Wickham Hall« ...

Meine Meinung:
Das Buch an sich habe ich schon vor 3-4 Wochen beendet und mir im Anschluss daran gleich ein paar Notizen ins Buch gekritzelt. Obwohl ich noch genau weiß, wie ich mich gefühlt habe, als das Buch endete, habe ich jetzt als ich nachschauen wollte wie viele Seiten es hat und noch einmal den letzten Abschnitt gelesen habe, ein ganz anderes Gefühl was irgendwie viel tiefer geht als das was ich empfunden habe beim Lesen.

Der Schreibstil an sich war okay hat mir aber nicht wirklich zugesagt, weil ich anfangs gefühlsmäßig dadurch irgendwie in einem anderen Jahrhundert gewesen bin und das lag nicht an den ganzen kleinen Rückblenden der verschiedenen Mädchen. Ich war wirklich erstaunt als sich das als Irrtum herausstellte und in der jetzigen Zeit anzusiedeln gewesen war. Ansonsten war der Stil jedoch gut und er ließ sich flüssig lesen. Woran ich aber absolut etwas auszusetzen habe ist die Inhaltsangabe des Verlages, die vermutlich nie etwas von spoilern gehört haben, denn anders kann ich mir einfach nicht vorstellen, wie es sein kann, dass große und wichtige Teile des Buches preisgegeben werden. Dem Leser wird dadurch einfach viel genommen und anstatt sich zu fragen: Was passiert jetzt?! Fragte man sich: Wann passiert Das und Das!

Die Geschichte selbst wird aus Sicht der Hauptfigur Liv erzählt und hin und wieder kommen kleinere Abschnitte vor, in denen ganz bestimmte andere Figuren zu Wort kommen. Liv ist ein kleiner Querdenker, liebt leidenschaftlich die Kunst und auch wenn es eigentlich schön ist, mal eine neue Eigenart an einem Charakter zu finden, konnte ich wenig damit anfangen wenn sie ins "künstlerische abdriftete" aber dafür konnte weder die Autorin noch das Buch etwas und läuft daher auch nicht in meiner Bewertung mit ein. Malcolm der männliche Part in dem Buch, ist für mich nur heraus gestochen durch seine aufrichtigen Liebe zu Liv, die wirklich rührend ist. Sein Mut das richtige Tun zu wollen und auch entgegen dem Strom zu schwimmen, gefielen mir. Die Zwei konnten mich jedoch nicht erreichen und ich habe keine wirkliche Anteilnahme an ihrem Schicksal nehmen können. Leider bleibt dann nur noch Gabe (Kurzform von Gabriel) übrig den man ins Boot holen könnte um, was die Protas betrifft, hier noch etwas zu retten. Seine Gabe Geister sehen und in gewissen Situationen hören zu können fand ich irgendwie spannend aber man erfährt nur oberflächliches von ihm und das ist schade, denn so kommt am Ende niemand bei raus, der mir in Erinnerung bleiben wird.

Dennoch konnte die Geschichte durch ihre Krimielemente und dem Spannungsbogen mich irgendwie dazu bringen es nicht weg legen zu wollen. Zum Ende hin nimmt es auch an Fahrt auf und das große Geheimnis was es mit den Geistern überhaupt auf sich hat, fand ich wirklich gut gelungen. Das Ende kam etwas zu abrupt und kurz und ich fand es ein wenig schade wie es geendet ist!

Obwohl die Altersempfehlung hier bei 14 Jahren liegt und durchaus seine Gründe hat, ein bisschen brutal und gruselig ist es, fand ich es dennoch zu kindlich oder keine Ahnung ich hab nie eine Folge von TKKG gehört aber so stell ich es mir irgendwie vor.

Das beste Zitat aus diesem Buch war für mich als Liv den Vergleich zog von den elite Schülern und den Stipediaten:
Wir waren die Minderheit, die Unterklasse - wir waren das eine Prozent. Was ziemlich ironisch war, denn im Rest der Welt - der echten Welt - waren wir die 99 Prozent. Auch wenn alle wissen, dass das eine Prozent der echten Welt das Sagen hat. Hier in Wickham Hall und überall sonst. (S. 135-136)
Fazit:
Das Buch ist ein tolles Buch für die Zielgruppe und hat die Kritik meinerseits vielleicht nicht ganz verdient.

Mittwoch, 20. Juli 2016

Laura Kneidl - Light & Darkness [Kurz-Rezi]

Laura Kneidl - Light & Darkness
Verlag: Carlsen, Impress
Taschenbuch Ausgabe, 311 Seiten
ISBN-13: 978-3-551-30036-2
Preis: 15,99 €
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Zum Inhalt:
Die Existenz von Vampiren, Feen und anderen Paranormalen ist längst kein Geheimnis mehr. Doch ist es ihnen verboten, sich ohne die Begleitung des ihnen zugeteilten Delegierten in der Öffentlichkeit zu bewegen. Ausgerechnet bei der warmherzigen Light versagt jedoch das raffinierte Auswahlsystem: Ihr erster Paranormaler ist der rebellische und entgegen aller Regeln männliche Dämon Dante. Und schon bald muss sie sich fragen, ob sie ihn vor der Menschheit oder sich selbst vor ihm schützen muss…

Meine Meinung:

Gefallen hat mir hier auf jeden Fall das Cover. Die Idee an sich ist auch toll. Die Kleinigkeiten der paranormalen Bevölkerung finde ich klasse. Wie z.B. das Dämonen allergisch auf Silber, war es glaube ich, sind und man standardmäßig im Erste-Hilfe-Kit was dagegen drin hat. Solche winzigen Details in einem Buch lassen mein Herz höher schlagen. Gereizt hat mich auch die Stimmung zwischen Light und Dante, die irgendetwas an sich hatte.


Die Charaktere sind aber leider nur okay. Sie sind mir zu klischeehaft und zu stereotypisch, wenn man als Light wie ein Engel auf Erden ist ohne Ecken, dann fängt man mich als Leser nicht wirklich ein. Genauso ging es mit Dante, der zwar die Stimmung auflockern konnte mit kleinen Streichen, die aber irgendwann so überhand nehmen, dass man ihn kaum als männlichen Dämon ernst nehmen kann. Bis auf die Beiden sind alle anderen Figuren viel zu blass um einprägsam zu sein.


Die Geschichte bietet so viel tolle Möglichkeiten denke ich und die Ansätze sind wirklich toll geworden, nur ein bisschen an der Umsetzung hat es gefehlt. Einige Verhaltensweisen und Dialoge sind für mich auch nur zu überlesen gewesen. Nachdem ich es gelesen hatte, lag es erst einmal eine Weile auf dem Stapel der noch zu rezensierenden Bücher und ich konnte mich anfangs nicht erinnern, das Buch gelesen zu haben und es sind erst ca. 2 Wochen her, was einiges aussagt.

Fazit:
Eine Geschichte für zwischendurch, leider zu blass um wirklichen Eindruck hinterlassen zu können.

Montag, 18. Juli 2016

Elizabeth Laban - So wüst und schön sah ich noch keinen Tag [Rezension]

Elizabeth Laban - So wüst und schön sah ich noch keinen Tag
Verlag: Hanser
Hardcover Ausgabe, 277 Seiten
ISBN-13: 978-3-446-5082-6
Preis: 16,90 €
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Zum Inhalt:
Im renommierten Irving-College ist es Tradition, seinem Zimmer-Nachfolger eine Überraschung zu hinterlassen. Duncan findet besprochene CDs seines Vorgängers Tim, die eine traurige Liebesgeschichte offenbaren. Tim, der als Albino meist zum Opfer von Anfeindungen und Mobbing wird, verliebt sich darin in die begehrenswerte Vanessa. Mit ihr fühlt er sich das erste Mal nicht als Außenseiter. Trotzdem fehlt ihm der Mut, ihr seine Gefühle zu gestehen. Ein Mangel an Selbstbewusstsein, der zum tragischen Unglück führt. Für Duncan ist Tims Geschichte aber der Anstoß, endlich den entscheidenden Schritt in Richtung Liebe zu tun. Ein mitreißendes Debüt über das Erwachsenwerden, verbotene Liebe und Verlust.

Meine Meinung:
Aufmerksam bin ich auf das Buch geworden, weil es relativ dünn ist und dünne Bücher assoziiere ich meist mit etwas leichtem, keine Ahnung warum. Der Klappentext verrät aber ziemlich schnell, dass es doch ein etwas schwereres Thema ist oder zumindest das hier vermutlich keine 0815-Story auf sich warten lässt.

Das Buch hat innen eine wirklich süße Gestaltung. Zu Anfang ist ein offenes Tor durch das der Leser eingeladen wird zur Geschichte. Das Tor gehört ebenfalls zur Schule und steht unter dem Motto:
"Tritt ein, um Freundschaft zu schenken und zu finden". (S. 8)