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Donnerstag, 10. Mai 2018

Sandra Regnier - Das geheime Vermächtnis des Pan REZENSION

Sandra Regnier - Das geheime Vermächtnis des Pan Band 1
Verlag: Carlsen
Taschenbuch Ausgabe, 414 Seiten
ISBN-13: 978-3-551-31380-5
Preis: 8,99€
Hier geht es zur Verlagsseite inkl. Leseprobe.

Zum Inhalt:

Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist achtzehn, trägt immer noch eine Zahnspange, hat keinen Sinn für schicke Klamotten und scheint niemals genügend Schlaf zu bekommen. Leander FitzMor hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl mit Abstand bestaussehendste Typ Londons. Um keinen coolen Spruch verlegen und zu allem Überfluss auch noch intelligent – denkt Felicity, die Gott sei Dank nicht auf arrogante Frauenschwärme steht. Auch wenn diesen Leander immer jener seltsam anziehende Duft nach Heu und Moos umgibt und er sie manchmal anschaut, als könne er ihre Gedanken lesen. Aber das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will…

Meine Meinung:
Alle drei Bände der Pan Trilogie standen da vor mir und der Klappentext war okay, so wenig er auch verraten hat, der Preis war ebenfalls unschlagbar also habe ich nicht lange gefackelt.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und einfach und macht es sehr angenehm den ersten Band an einem Tag zu beenden.

Die Figuren allen voran "City/Fay/Feli" konnten über lange Strecken des Buches mich wirklich unterhalten. Sie ist nicht die typische Hauptfigur und das gefällt mir. Diese 0815 Storys hängen einem so langsam aber sicher doch aus den Ohren raus. Jedoch muss ich sagen, dass ab etwas über der Hälfte die Sympathie leider Stück für Stück verflogen ist. Ein Bespiel dafür ist, dass Sie sich selbst auf die Schippe genommen hat mit einem Satz der ungefähr so lautete: Sie wäre neben einem Brad Pitt wohl die Beth Dito. Diese und weitere kleine abfällige Bemerkungen auch wenn Sei eigentlich auf ihre Kosten gehen sollte und Sie sich zum tausendsten Mal als hässlich, fett usw. betitelte nervten dann irgendwann extrem und haben mir die bis dahin wirklich tolle Geschichte vermiest.

Leander ist mir bis jetzt eher suspekt, relativ schnell weiß man, dass die Beiden einander versprochen sind, sein erster Satz ist ungefähr das Letzte was man da jedoch erwarten würde. Er küsst und flirtet wo ihn der Wind gerade hin trägt und scheinbar will er dabei Felicity doch für sich einnehmen. Auch wenn man merkt zwischen den Beiden stimmt schon die Chemie, lässt das Null Gefühl aufkommen.

Dafür kann sich Felicity, nachdem sie endlich mal ihre Haare wäscht und saubere Kleidung an hat, kaum von Verehrern retten. Je mehr sie sich stylt und hübsch macht, umso schlimmer wird es. Was ich ehrlich gesagt sehr schade finde, weil die Message hier ja ganz klar sagt: Sei hübsch dünn, geschminkt und gut gekleidet und du hast unzählige Typen am Start. Bist du hässlich, speckig und hast Klamotten aus dem Aldi war es das mit deinem Liebesleben.

Aber ich wollte mir die Story dadurch nicht vermiesen lassen, denn was die Autorin hat sind tolle Ideen und die lässt sie mit einfließen, zugegeben diese kommen immer etwas unerwartet und haben für mich, nachdem man ja die gängigen Jugendbücher durch hat, immer einen Beigeschmack, ja so ähnlich kennen wir das schon.

Fazit:
Die Story und die Figuren sind über weite Strecken echt gut, viel abwechslungsreiche Szenen sorgen für gute Unterhaltung. Der zweite Band kann kommen.

Montag, 7. Mai 2018

Veronica Roth - Rat der Neun REZENSION


Veronica Roth - Rat der Neun - Gezeichnet
Verlag: cbt, Random House
Hardcover Ausgabe, 595 Seiten
ISBN-13: 978-3-570-16498-3
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Zum Inhalt:
Cyra, die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek, verfügt über eine besondere Gabe: Sie kann Menschen durch bloße Berührung Schmerz zufügen und sie gar töten – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch gleichzeitig muss Cyra selbst all diese Schmerzen spüren und zerbricht fast daran. Als Ryzek feststellt, dass sein neuer Gefangener Akos die Gabe hat, Cyras Schmerzen zu blockieren, stellt er ihr Akos zur Seite – um seine Waffe nicht zu verlieren. 

Akos setzt alles daran, sich und seine Familie aus Ryzeks Macht zu befreien. Er hat nicht damit gerechnet, in Cyra eine Verbündete zu finden. Gemeinsam sind sie entschlossen, gegen Ryzek kämpfen, doch er hat beide in der Hand und seine Macht reicht weiter, als sie denken …

Meine Meinung:
Über das Buch bin ich eigentlich durch Zufall beim Stöbern in der Bibliothek gefallen. Umso neugieriger war ich von der Autorin nach der Divergent Reihe etwas Neues zu lesen. Der Klappentext war voll von Namen die für mich so nach kriegerischer Maya-Zeit klang, dass ich nicht lange überlegen musste ob ich es überhaupt lesen möchte. Cyra, Akos, Ryzek und Shotet klang alles schon sehr vielversprechend.

Die Autorin scheint eine Vorliebe für komplexe Welten, mit klaren Linien zu haben. Erneut gibt es Völker die sich durch ihre Kultur, ihre Rituale usw. voneinander unterscheiden und ich muss sagen, dass mir das ganz gut gefällt, da Sie es so simpel wie möglich lässt. 

Die Figuren haben mir wirklich gut gefallen allen voran natürlich die beiden Hauptprotagonisten Cyra und Akos, ihr agieren und das Zusammenspiel der Beiden hat mir konnte überzeugen und ich habe mich gefreut jeden Tag ein paar Kapitel lesen zu können, wenn es um die Beiden ging. Es war wie ein kleiner Funke der sich erst nach einer ganzen Weile entzündet hatte.

Das Buch hat sich aber beim lesen hingezögert, wenn mich ein Buch wirklich abholt, dann bin ich in 1 bis 2 Tagen durch, doch bei dem hier, habe ich fast eineinhalb Wochen benötigt.

Die Story ist an sich wirklich spannend, lässt einen mitfiebern und hat durch die Gaben der verschiedenen Personen für mich die richtige Würze mit rein gebracht. Cyras Gabe war wirklich abgefahren und mit meiner Fantasy war mein Bild von ihr teilweise erschreckend. Leider hat die Geschichte aber auch ihre Längen und vielleicht lag es daran, dass auf vielen Teilen es nicht wirklich voran ging oder nur schleppend, was mich zu der langen Lesezeit denke ich gebracht hat.

Der Umfang der Welt, den Veronica Roth geschaffen hat ist nicht ohne und bietet so viele Möglichkeiten, die sich nicht ausschöpfen konnte und ich bezweifle, dass sie das im Folgeband tun wird. Was sehr schade ist, denn die Orakel glaube ich waren es, sind wirklich interessant und auch die ganzen Schicksale die sie offenbaren machen mich wirklich neugierig. Die Umsetzung davon, mit den kryptischen Sätzen die jedes Mitglied der gesegneten Familie erhält, ist allerdings sehr ernüchternd.

Fazit:
Den zweiten Band werde ich aber auf jeden Fall lesen, denn ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht.

Mittwoch, 15. November 2017

Colleen Hoover - Finding Cinderella REZENSION

Colleen Hoover - Finding Cinderella
Verlag: dtv
Taschenbuch Ausgabe, 173 Seiten
ISBN-13: 978-3-423-71714-4
Preis: 7,95 €
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Zum Inhalt:
Nur ein einziges Mal sind sie sich begegnet, doch Daniel kann sie nicht vergessen: die Unbekannte, die nach einer mehr als romantischen Stunde vor ihm davonlief wie Cinderella vor dem Prinzen. Seither redet Daniel sich erfolgreich ein, dass es die große Liebe ohnehin nur im Märchen gibt. Bis er bei seinem Freund Dean Holder auf Six trifft, die beste Freundin von Sky – und es ihn trifft wie einen Blitzschlag.

Meine Meinung:
Der Ableger von der Hopless Reihe hat mir wirklich gut gefallen. Umso schöner war es, die beiden auch wenn nur kurz am Rande mal wieder zu "begegnen". Ich würde auch anraten, die Hopless Reihe und dann erst den Spin-off dazu zu lesen, aber wenn man wirklich nur an dem Buch Interesse hat klappt das durchaus wunderbar auch so.

Absoluts Pros bei diesem schmalen Büchlein, waren vor allem der Umfang, es ist immer wieder toll so eine kurze Geschichte zwischendurch zu lesen. Das Gefühl und die Emotionen kann die Autorin ja super transportieren und trifft damit voll ins Herz. Daniel mag ich besonders für seine andere Art, er ist halt nicht der aalglatte Hauptprotagonist, er hat seine Macken aber ich konnte ich wirklich gut leiden, genauso wie Six. Die hat so einiges mit sich rum schleppen, daher ein weiteres Plus waren die Wendungen, die die Geschichte genommen hat. Viel Gefühl, Romantik und Humor sind eigentlich in jedem Buch ein ganz großes Plus.

Einziges was mir leider nicht wirklich gefallen hat war dieser große Knall und wie die Sache für und mit dem Leser auseinandergesetzt wurde. Mir fehlte da etwas was mich mit dieser Sache hätte Frieden schließen lassen. 

Fazit:
Tolles, gefühlvolles Buch was trotz der überschaubaren Seitenanzahl es doch schafft einen mitzuziehen.


Donnerstag, 7. September 2017

Nicola Yoon - The Sun is also a Star REZENSION

 
Nicola Yoon - The Sun is also a Star
Verlag: Dresslerte.
Hardcover Ausgabe, 394 Seiten
ISBN-13: 978-3-7915-0032-4
Preis:19,99 €
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Zum Inhalt:
Schicksalsfäden einer großen Liebe! Wie viele Dinge müssen geschehen, welche Zufälle passieren, damit sich die Wege zweier Menschen kreuzen? Als Daniel und Natasha in New York aufeinander treffen, verguckt er sich sofort in das jamaikanische Mädchen. Die zwei teilen einen Tag voller Gespräche über das Leben, ihren Platz darin und die Frage: Ist das zwischen uns Liebe? Doch ihr Schicksal scheint bereits festzustehen, denn Natasha soll noch am selben Abend abgeschoben werden.

Meine Meinung:
Von der Autorin beeindruckt durch den Titel "Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt" und im Nachhinein immer noch berührt, wollte ich diesen Buch so unbedingt lesen, dass es mir schon fast unter den Fingern gejuckt hat.

Wer meine Rezensionen kennt wird feststellen, dass ich dieses Mal zwei Bewertungen statt einer drin habe. Das hat den Grund, das ich beim rezensieren nicht wirklich mehr hinter der Bewertung stand, die ich abgegeben hatte auf Goodreads. Wieso ich das aber so empfunden habe dazu kommen wir jetzt.

Zu allererst waren da die Charaktere. Abwechselnde Kapitel, Größtenteils aus der Sicht von Natasha und Daniel, merkt man sehr schnell die Beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie die eher rational, logisch und mit dem Verstand an die Dinge herangeht und er der sich vollkommen von seinen Gefühlen leiten lässt und an Schicksal und Bestimmung glaubt. Natasha war für mich trotz dessen das Sie der weibliche Charakter war, schwerer zugänglich für mich als Daniel, eben weil sie sich so wenig vom Gefühl leiten lässt und allem was man mit Hormonen und anderen naturwissenschaftlichen Grundlagen erklären kann auch nur darauf reduziert. So unterschiedlich die Menschen im wahren Leben sind, in Büchern ist es nicht einfach diese so darzustellen, dass man damit auch als Leser etwas anfangen kann. Hier hat die Autorin leider kein großes Fingerspitzengefühl bewiesen. Daniel hingegen ist schon zugänglicher und seine etwas treudoofe Art nicht aufzugeben hat schon etwas rührseliges an sich.

Die Thematik rund um illegale Einwanderer, der bevorstehenden Abschiebung usw. ist im Hinblick auf die aktuelle Situation in Deutschland wirklich spannend. Leider fehlt mir hier so ein bisschen die Dramatik und Tiefe, die dem Ganzen nicht nur die Würze gibt, sondern sich dadurch auch abheben könnte.

In diesem Buch gibt es viele Zufälle, etwas zu viele wie ich im Nachhinein finde und es wirkt alles andere als glaubwürdig. Selbst wenn es glaubwürdig wäre ist da etwas was einfach fehlt und weswegen ich daher auch meine Bewertung im Nachhinein geändert hatte.

Fazit:
Schwierig, es ist kein schlechtes Buch und weiß zu unterhalten, dennoch fehlt hier einiges was es nicht nur vom Thema her abheben konnte.

Sonntag, 9. Juli 2017

Amie Kaufman & Meagan Spooner - These Broken Stars REZENSION


Amie Kaufman & Meagan Spooner - These Broken Stars - Lilac und Tarver Band 1
Verlag: Carlsen
Hardcover Ausgabe, 487 Seiten
ISBN-13: 978-3-551-58357-4
Preis: 19,99 €
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Zum Inhalt:
Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, das die Menschheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken – außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls...

Meine Meinung:
Titanic im All, habe ich irgendwo im Nachhinein gelesen und das war auch mein Gedanke zu Beginn aber das legt sich relativ schnell wieder und die Geschichte bekommt ihren ganz eigenen Reiz. Gestrandet an einem fremden Planeten der noch nicht "erobert" wurde, fremd und seine eigenen Gefahren birgt, versuchen die Beiden zu überleben und zurück zu ihren eigenen Leben zu finden. Denn die Zwei könnten unterschiedlicher nicht sein, sie die Tochter des reichsten Mannes im Universum und er ein Soldat und mit seinen jungen Jahren bereits ein Held.

Tarver weiß sich zu helfen, er weiß wie er Nahrung findet, ein sicheren Unterschlupf für die Nacht und zu Anfang hat er ganz schön mit Lilac zu kämpfen, denn die mag sich so rein gar nichts sagen lassen. Das sorgt natürlich ordentlich für Zündstoff. 

In abwechselnden Kapiteln aus der Sicht von den Beiden erfahren wir so einiges über die Protagonisten und Lilac erscheint tiefsinniger oder ihre Gedankengänge und Handlungen sind für mich interessanter gewesen als die von Tarver. Sie macht auch eine wahnsinnige Wandlung durch und wenn man die Lilac vom Beginn neben der Lilcac zum Ende hin nebeneinander stellt, würde man sie kaum für das gleiche Mädchen halten. 

Zwischen den Seiten wird es jedoch immer mal wieder etwas langatmig, doch alles in allem ist die Szenerie und die Gestaltung der Umgebung, des Planeten und allem drumherum wirklich gut gelungen.

Es gibt eine Wendung im Buch, die ich so gar nicht habe kommen sehen und bei der ich bis jetzt nicht wirklich sicher bin wie ich sie finden soll. Es ist alles ein bisschen abstrakt und schwer nachvollziehbar.

Mir hat auch ein bisschen das Gefühl gefehlt zwischen den Beiden gefehlt, das ist mir aber erst im Nachhinein bewusst gewesen, weil alles um Lilac und Tarver ausreichend für Ablenkung gesorgt hatte. Tatsächlich habe ich den Autorennamen nie gelesen und war sogar etwas überrascht davon, dass es nicht von einem Mann geschrieben wurde sondern sogar von ZWEI Frauen. Leider ist der erste Band so wie ich das verstanden habe auch abgeschlossen und der zweite Band beschäftigt sich mit zwei anderen Protas, was ich etwas schade finde aber auch viele neue Ansätze bringen kann. Ich bin gespannt.

Fazit:
Ein wirklich tolles Buch, mit einigen Schwächen aber wer sich in eine andere Welt mitnehmen lassen möchte, ist hier genau richtig.

Montag, 15. Mai 2017

Elizabeth Eulberg - Wie wir einen Sommer (vergeblich) versuchten, uns nicht zu verlieben REZENSION

Elizabeth Eulberg - Wie wir einen Sommer (vergeblich) versuchten, uns nicht zu verlieben
Verlag: Arena
Klappenbroschur, 289 Seiten
ISBN-13:978-3-401-50325-7
Preis: 9,99 €
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Zum Inhalt:
Seit dem Reinfall mit Nate hat Penny den Jungs abgeschworen. ALLEN Jungs. Sie gründet den Lonely Hearts Club – einen Club, in dem Mädchen keine Jungs daten. Mädchen keine Jungs küssen. In dem Jungs verboten sind. Vorteil: Nie wieder ein gebrochenes Herz. Nie wieder die besten Freundinnen vernachlässigen wegen eines Jungen. Nachteil: Ryan. In den Penny sich gerade verliebt hat. Oder?

Meine Meinung:
Was tut man wenn man ständig Typen datet die der komplette Reinfall sind?! Im Alter von Penny Lane, ganz klar einen Club für Mädels gründen indem Jungs tabu sind. Das der Club aber in kürzester Zeit fast ein Selbstläufer wird, damit hätte sie nicht gerechnet. Ebenso wenig das plötzlich ein Junge auftaucht, der so gar nicht mit den Regeln von dem Lonely Hearts Club zu vereinbaren wäre. 

Doch nicht nur einigen Jungs an der Schule wird der Club ein Dorn im Auge und ehe sie sich versehen, kämpfen sie für Ihre Recht, sich selbst an erster Stelle zu setzen, keinen Zwängen mehr zu erlegen, weil man diesem oder jenen Jungen gefallen will. Sich nicht mehr mit belanglosen Unterhaltungen zufrieden zu geben und mehr von einem Date zu erwarten als das was die Jungs in diesem Alter zu bieten haben.

Das Buch hat einen wunderbar, frischen, leichten und witzigen Schreibstil, der passend ist für den Sommer. Es unterhält unglaublich gut und liest sich weg wie nichts, thematisch eine leichte Kost, nicht verwunderlich, dass die Charaktere relativ oberflächlich gehalten sind, aber genau deswegen ist es auch so ein tolles Buch für zwischendurch. Die Story ist trotz Vorhersehbarkeit wirklich unterhaltsam und bietet mit all den Figuren tolle Abwechslung. Obwohl wie geschrieben die Charaktere größtenteils oberflächlich bleiben sind sie trotzdem nicht uninteressant, denn sie erleben viel und durchleben teilweise eine große Entwicklung. Die Autorin lässt uns an vielen kleinen Leben teilhaben und versteht es den Leser bei Laune zu halten und Neugier zu wecken.

Besonders gefallen hat mir dieser Zusammenhalt von den Mädchen, das Bestärken gegenseitig, ohne sich runter zu machen, ohne zu werten oder in Konkurrenzkämpfen sich zu verlieren. Das sie bemerkt haben, dass das Leben so viel einfacher ist ohne den Druck den Typen zu gefallen oder es irgendwem anderen Recht zu machen außer einem selbst. Ja wer also will, kann hier nicht nur seichte Unterhaltung finden, sondern den Ein oder Anderen erleuchtenden Gedanken mitnehmen.

Fazit:
Eines der schönsten Zwischendurch Bücher die ich bisher gelesen habe.

Sonntag, 30. April 2017

Claudia Gray - Spellcaster - Finsterer Schwur REZENSION

Claudia Gray - Spellcaster - Finsterer Schwur Band 3
Verlag: Harper Collins
Klappenbroschur, 336 Seiten
ISBN-13:978-3-95967-064-7
Preis: 15,00 €
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Zum Inhalt:
Um die Bewohner von Captive’s Sound zu retten, hat Nadia dem Herrscher der Unterwelt die Treue geschworen. Nun muss sie Jenem dort unten an der Seite der Zauberin Elizabeth dienen und wird von ihr in der dunklen Magie unterwiesen. Doch anstatt dadurch mehr über ihre bösen Pläne zu erfahren, droht Nadia der Verlockung ihrer neuen Macht zu verfallen. Abgeschottet von ihren Freunden, ist sie so empfänglich für die Dunkelheit wie noch nie ...


Meine Meinung:
Natürlich habe ich mir gleich Band 3 geschnappt, nachdem ich das zweite zu Ende gelesen hatte. Wie immer mit guten Büchern waren meine Gefühle gemischt. Würde die Autorin mich auch mit dem abschließenden Band überzeugen können und wäre ich mit dem Ende zufrieden? 

Die Atmosphäre ist zwar auch im Vorgänger schon düster gewesen, setzt aber mit dem Finale noch eine Schippe oben drauf. Die dunkle Art Zauber zu wirken ist wirklich interessant und ein wenig gruselig zugleich. 

Die Figuren kämpfen gegen das Dunkle und weichen von ihrem Plan ab, was gefährlich ist und dem dort unten in die Hände spielt. Sie lassen Keile zwischen sich treiben und merken schnell, dass sie leichter zu isolieren sind als gedacht. Nadia und Matheo müssen lernen sich und vor allem ihren Gefühlen füreinander zu vertrauen, doch allzuviele Geheimnisse und nicht gesagte Worte bringen Sie ein ums andere Mal vom Weg ab.

Anders hingegen Verlaine und Asa, die beiden habe ich so richtig ins Herz geschlossen. Durchweg war mir der Charakter von Verlaine in der Reihe am liebsten und das hat sich nach wie vor nicht geändert. Sie bekommt einen großen Teil in diesem Buch und damit natürlich Asa, der nicht ganz so Zwielichtig ist wie der Anschein ist.

Doch all die Gefühlswirren um die vier sind nebensächlich, denn der dort unten hat die Brücke geschlagen um sich Zugang zu dieser Welt zu verschaffen. 

Spannend, nervenaufreibend und voller Emotionen knallt es zum Ende des Buches noch einmal so richtig. Ob alle vier aber auch ihr Happy End bekommen verrate ich natürlich nicht.

Einziger Minuspunkt für mich, waren zwei, drei Handlungsstränge die meiner Meinung nach viel zu kurz abgehakt wurde dafür, dass Sie in allen Teilen eine große und wichtige Rolle gespielt haben.

Fazit:
Eine Reihe die sich von Buch zu Buch wirklich steigert und weiß wie man den Leser bei Laune hält. Die Reihe kann ich wirklich nur empfehlen, wer auf Magie und Liebe steht, wird hier seine Lesefreude finden!

Donnerstag, 20. April 2017

Claudia Gray - Spellcaster - Dunkler Bann REZENSION

Claudia Gray - Spellcaster - Dunkler Bann Band 2
Verlag: Harper Collins
Klappenbroschur, 304 Seiten
ISBN-13: 978-3-95967-026-5
Preis: 14,99 €
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Klappentext:
Endlich kann Nadia aufatmen: In der Nacht von Halloween ist die dunkle Zauberin Elizabeth in den Flammen umgekommen. Und in Mateo hat sie nicht nur ihre große Liebe gefunden, sondern auch einen treuen Verbündeten. Mit ihm verbindet sie ein magisches Band, das ihr neue Kräfte verleiht. Aber es gibt noch so viel, was sie über die Hexenkunst lernen muss. Und plötzlich kehrt auch noch Elizabeth zurück! Sie hat nicht nur einen Dämon mitgebracht, sondern verfolgt einen höllischen Plan, der die ganze Stadt in ewige Dunkelheit stürzen soll.

Meine Meinung:
Beim Ausflug zur Bücherei sind mir gleich die beiden letzten Bücher der Reihe in die Hände gefallen. Mir hat der erste Teil so gut gefallen, dass ich echt traurig bin den zweiten Band erst jetzt lesen zu können. 

Die Autorin fasst zu Beginn wichtige Eckpunkte aus dem ersten Band noch einmal zusammen die Sie in den Fluss der Geschichte mit einbaut und so kommt man nach wenigen Kapiteln auch wieder in Capitve Sound und somit bei Nadia, Mateo und Verlaine wieder an.

Es passieren, trotz Elizabeths Ableben weiterhin merkwürdige Sachen, doch erst als die vermeintlich von den Toten auferstandene Zauberin vor ihnen steht, begreifen sie, dass der Kampf noch nicht vorbei ist. Elizabeth hat nun einen neuen Mitstreiter für die dunkle Seite als Unterstützer, der Dämon Asa verfolgt aber seine ganze eigenen Ziele, aber Verlaine lässt ihn nicht aus den Augen.

Nadia und Mateo versuchen als Paar trotz aller Schwierigkeiten weiterhin stark zu bleiben, aber mit all der Magie und den Dingen die zwischen ihnen stehen, haben sie ordentliche Hürden zu überwinden. Verlaine hingegen ist nach wie vor mein liebster Charakter, ihre Stärke, ihr Trotz und ihr Mut und allem voran ihr Humor gefallen mir unglaublich gut, von ihr kann ich gar nicht genug lesen. 

Zwischen Asa und ihr wird es auch noch einmal sehr spannend.

Wie schon im Band zuvor, gefällt mir auch wieder die Idee wie man Zauber wirkt. Mit den Gefühlen der Hexe wird das Rezept hergestellt und dazu bedient sich Nadia ihrer Erinnerungen. Vor allem die mit ihrer Mutter, denn hier brodeln ihre Gefühle, doch es scheint als würde sich auch noch dieses Rätsel lösen lassen. Vielleicht schafft es Nadia dieses einschneidende Erlebnis aufzuarbeiten, ihr dürft gespannt sein.

Fazit:
Eine wirklich tolle und gelungene Fortsetzung, ein Glück liegt der dritte und letzte Teil bereit zum lesen.

Sonntag, 30. Oktober 2016

Tabitha Suzuma - Broken

Tabitha Suzuma - Broken der Moment in dem du fällst
Verlag: Oetinger
Hardcover Ausgabe, 382 Seiten
ISBN-13: 978-3-7891-4754-8
Preis: 17,99 €
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Zum Inhalt:
Mathéos große Liebe ist Lola. Doch Mathéo ist auch Großbritanniens Hoffnung auf olympisches Gold im Turmspringen. Und seine ehrgeizigen Eltern zeigen sich wenig begeistert über die Beziehung. Zum Glück ist Lolas Vater anders. Mit ihm versteht sich Mathéo blind. Doch dann gerät Mathéos Leben komplett aus den Fugen. Nach einer Siegesfeier wacht er mit Verletzungen am ganzen Körper auf, ohne Erinnerung an die Nacht zuvor. Erst als er sich beim Turmspringen am Kopf verletzt, kommt die Erinnerung zurück. Er wurde überfallen und brutal vergewaltigt. Als Lola davon erfährt, bittet sie ihn, zur Polizei zu gehen. Doch Mathéo hat ihr eines verschwiegen. Er kennt seinen Vergewaltiger. "Broken" ist der neue Roman der "Forbidden"-Autorin Tabitha Suzuma.

Meine Meinung:
Die Autorin scheint eine Vorliebe für schwierige Themen zu haben und nachdem ich von Forbidden so überrascht wurde war klar, dass ich den neuen Roman der Anfang dieses Jahres bereits erschienen ist, unbedingt lesen musste.

Der Schreibstil überzeugt wieder durch seine sanftette und einfühlsame Art. Sie lässt Raum für all die Gefühle, die Gedanken und kriegt den Leser somit zu fassen. Anfangs plätschert die Geschichte sehr ruhig dahin und konnte mich nicht wirklich erreichen. Es ist tatsächlich sogar kühl und ich war schon etwas enttäuscht, weil ich keinen Zugang ha. Trotzdem habe ich weiter gehofft, denn das ist scheinbar ihre Art und in den Momenten, wo es wichtig ist so viel Emotionen wie nötig rein zu legen, tut sie das auch und das mit enormen Talent. Gut zweidrittel des Buches beschäftigen sich mit dem was Matheo zustößt und wie er versucht weiter zu atmen, weiter zu leben und zu funktionieren. Man spürt diesen verzweifelten Kampf von ihm, diese Traurigkeit und das Entsetzen aus jeder Pore und die Geschichte fährt einem unter die Haut.

Mit seinem ruhigen, lieben Charakter ist Matheo ein toller Kumpel und ein warmherziger Freund, ein aufmerksamer Bruder und ein braver Sohn. In einem Elternhaus wo man Erfolg vor Gefühl setzt, fasziniert ihn das Leben von Lola, seiner Freundin, sehr. Chaotisch und unkonventionell lebt sie mit ihrem allein erziehenden Vater und mit ihrem ganzem Freiraum und der liebevollen Art die sie mit ihrem Vater verbindet, merkt Matheo erst wie lieblos sein Elternhaus ist und wie wenig er selbstbestimmt sein Leben gestalten darf. Er liebt seinen Sport und trainiert rund um die Uhr, diszipliniert und voller Ehrgeiz ist alles auf seine Karriere ausgelegt aber mit der Liebe kommt auch der Wille durch mehr zu wollen und ein wenig mehr Freiraum zu bekommen. Der Druck dem er immer wieder durch seinen Sport und den großen Erwartungen an ihm ausgesetzt ist, ist enorm und dann passiert das Unfassbare und es bricht einem wirklich fast das Herz, wie sehr er versucht nicht zusammen zu brechen.

In vielen Büchern passieren schreckliche Dinge und es wird sich nicht die nötige Zeit genommen das in vollem Ausmaß den Leser fühlen und nachvollziehen zu lassen, deswegen mag ich die Art wie sich die Autorin solchen Themen nähert.

Ganz großes Minus hier, ist der zu ausführliche, eigentlich spoilernde, Klappentext den ich daher auch geschwärzt habe. Auf diese Geschichte sollte man sich einlassen ohne vorab zuviel zu wissen denke ich!

Fazit:
Mit sanfter und gefühlvoller Art führt die Autorin uns an ein Thema heran was schwieriger kaum sein könnte und meistert diesen großen Schritt mit Bravour.

Montag, 20. Juni 2016

Allison Maruska - Die vierte Nachfahrin [Rezension]

Allison Maruska - Die vierte Nachfahrin
Verlag: Babelcube Inc.
eBook Ausgabe, 269 Seiten
Hier geht es zur Seite des Übersetzers.

Zum Inhalt:
Als Michelle den Anruf eines Historikers aus Virginia erhält, freut sie sich über die Gelegenheit, mal aus ihrem Alltag auszubrechen. Dafür muss sie lediglich einen hundert Jahre alten Schlüssel finden.

Ähnliche Anrufe erreichen auch einen Gitarristen, einen Ingenieur und eine Witwe. Jede ihrer Familien besitzt einen der Schlüssel zu den vier Schlössern eines Safes, der in einem alten Gerichtsgebäude in Virginia verborgen ist. Was verbindet diese vier Familien? Das bleibt genauso rätselhaft wie die Herkunft des Safes selbst. Was hatten ihre Vorfahren miteinander zu tun? Und warum sind sie zur gleichen Zeit verschwunden?

Mit den Schlüsseln in ihren Händen treffen sich die vier Nachfahren im Keller des Gerichts, öffnen den Safe und entdecken allmählich die Wahrheit über ihre Vorfahren - eine Wahrheit, die seltsamer, tödlicher und welterschütternder ist, als sie sich je hätten vorstellen können. Nun müssen sie verhindern, dass ihre Entdeckung in die falschen Hände gerät.

Sonntag, 5. Juni 2016

Estelle Maskame - Dark Love - Dich darf ich nicht lieben [Rezension]

Estelle Maskame - Dark Love - Dich darf ich nicht lieben Band 1
Verlag: Heyne
eBook Ausgabe, Printausgabe mit 464 Seiten
ISBN-13: 978-3453270633
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Zum Inhalt:
Die 16-jährige Eden ist genervt: Sie soll den ganzen Sommer bei ihrem Vater verbringen, der eine neue Frau geheiratet hat. Immerhin wohnt er in Los Angeles, und so hofft Eden auf heiße Nachmittage am Strand und coole Partys. Nie jedoch hätte sie sich träumen lassen, was sie dort erwartet: nämlich ihr absolut unmöglicher neuer Stiefbruder, der 17-jährige Tyler. Der pöbelt sich durch die gepflegte Willkommensparty, beleidigt alle, inklusive Eden, und zieht türenschlagend wieder ab. Eden ist zugleich abgestoßen und fasziniert von ihm. Denn seine smaragdgrünen Augen verraten, dass irgendwo in ihm eine sehr verletzliche Seele ist, die sich mit extrem grobem Äußeren panzert. Und auch Tyler scheint wider Willen von Eden angezogen zu sein …



Meine Meinung:

Sommer, Sonne, Sonnenschein - Das Cover ist ja wohl das perfekte Accessoire um mit an den See zu kommen. An der wundervollen Westküste Amerikas "muss" Eden ihre Sommerferien verbringen und wie man innerhalb von einigen Wochen sein Leben auf den Kopf stellen lassen kann, zeigt sie uns aus der Ich-Perspektive.

Samstag, 14. Mai 2016

Claudia Gray - Spellcaster - Düstere Träume [Rezension]

Claudia Gray - Spellcaster - Düstere Träume Band 1
Verlag: HarperCollinsGermany
Taschenbuch Ausgabe, 320 Seiten
ISBN-13: 978-0061961212
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Zum Inhalt:
Ein Junge, der von dunklen Visionen gequält wird. Ein Mädchen mit der magischen Gabe, ihn zu retten. Das Böse, das sie beide vernichten will. Mateos Visionen bringen ihn fast an den Rand des Wahnsinns. Es ist ein dunkler Familienfluch, der seine Mutter in den Tod getrieben hat und nun auch ihm zum Verhängnis werden könnte. Immer wieder sieht er in seinen Träumen ein schönes, sterbendes Mädchen ? und jetzt ist dieses Mädchen wirklich da! Mit ihrem Vater und ihrem Bruder ist Nadia nach Captive's Sound gezogen. Mateo ahnt, was kommen wird: Auf magische Weise sind er und Nadia füreinander bestimmt. Doch ihr Ende ist ungewiss?

Meine Meinung:
Das Buch ist zwar aus der Bücherei erstmal mitgekommen aber die Tendenz es zu lesen nahm schnell ab, nachdem ich entdeckt habe, dass es eine über dreiteilige Reihe ist und dazu von Claudia Gray war schnell klar, dass ich es nicht lesen werde. Nachdem aber Anna meinte die Serie ist düster und der zweite Band noch besser, war ich machtlos.

Der Schreibstil ist leicht und angenehm, kein stolpern über allzu verschachtelte Sätze, was mir besonders an spannenden Stellen sehr aufgefallen ist, da es hier für mich fließen muss und das tat es. Die Charaktere sind sympathisch und bekommen nach und nach Tiefe. Verlaine hat mir hier besonders gefallen und ich hoffe im Laufe der Serie erhält sie mehr Plattform. Die Protagonisten kommen auch abwechselnd zu Wort, Fokus ist aber ganz klar auf Nadia gerichtet.

Ich fand die Atmosphäre total gut gelungen und mit kurzen Bemerkungen floss sie immer wieder mit ein so, dass man als Leser nie vergessen hat, dass hier etwas Dunkles am Werk ist. Seit Witches of London bin ich auch ein bisschen auf den Geschmack gekommen, dass Magie usw. doch sehr reizvoll sein können. Was ich sehr toll fand war, dass die "Rezepte" nicht mit Kräutern und Tränken und Brimborium zubereitet wurden, sondern mit Gefühlen. 
Angst, so groß, dass sie lähmt. Hoffnung, so verzweifelt, dass sie schmerzt. Mut, so stark, dass er überlebt. (S. 39)

Montag, 26. Mai 2014

CJ Flood - Wen liebst du, wenn ich tot bin? [Rezension]

CJ Flood - Wen liebst du, wenn ich tot bin?
Verlag: Arena
Hardcover Ausgabe, 268 Seiten
ISBN-13: 978-3-401-06840-4
Inhaltsangabe vom Verlag findet ihr hier

Zum Inhalt:
In einem Haus neben einer großen Koppel leben Iris (13) und ihr Bruder Sam (15) mit ihrem Vater zusammen. Einige Monate zuvor von der Mutter verlassen bricht nach und nach die Familie auseinander. 

Eines Tages jedoch steht ein großer Wohnwagen auf der Koppel und Zigeuner haben dort ihr Lager aufgeschlagen. Ines und Sam sind ganz aus dem Häuschen, doch anders als Sam und ihr Vater, die der fünfköpfigen Familie feindlich gesinnt sind, ist Ines mehr als nur neugierig, besonders auf den großen Jungen. Die Geschichte nimmt jedoch ein tödliches Ende.